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398 - Es darf auch Scheiße werden

Shownotes

Oft fragt ihr, was denn aus den Leuten geworden ist, die schon einmal im Podcast zu Gast waren. Alea war im Sommer 2024 schon einmal hier, damals war gerade ihre Mutter verstorben. Jetzt ist sie wieder da, und mit ihr die Schatten der Vergangenheit. Oder doch nicht? Viel Freude beim Hören!

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Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen bei Paula Liebenlern, mein heutiger Gast ist Alea.

00:00:03: Und sie war schon mal da und es beginnt wahnsinnig verkopft aber passt mal auf was dann passiert.

00:00:08: ganz viel Spaß beim hören!

00:00:19: Und jetzt begrüße ich dich liebe Alea.

00:00:22: herzlich willkommen zurück muss ich sagen

00:00:25: Ja, schön wieder hier zu sein.

00:00:26: Es ist zwei Jahre her und viele von euch da draußen fragen immer was wird eigentlich aus den Leuten wenn die mal im Podcast waren?

00:00:35: hilft es ihnen verändert sich etwas?

00:00:37: Und da haben wir uns gedacht erzählen wir euch doch mal was sich so verändert hat.

00:00:43: ja einiges also.

00:00:47: als ich vor zwei Jahren hier war war ich gerade in der offensichtlich persönlich sehr schwierige Situationen.

00:00:53: Ich hatte kurz vor meine Mutter verloren, war gerade dabei ihr Leben abzuwickeln und Wohnung auszuräumen solche Sachen und war schon sehr lange single-und sehr frustriert und verhärtet.

00:01:05: und ja das hat sich ein bisschen oder auch eher ein bisschen mehr verändert und aufgelockert denke ich, ist definitiv auch auf die Folge oder die Aufnahme, die wir zusammen hatten zurückzuführen.

00:01:20: Ich habe gemerkt es war nicht die angenehmste Sitzung für mich als ich das letzte Mal hier war.

00:01:26: also es war schon... Ich bin mit sehr vielen Gefühlen rausgegangen und die waren nicht alle positiv aber es war am Endeffekt gut weil es ein paar Sachen aufgebrochen hat und mir ein bisschen klarer vor die Nase gehalten hat als ich mir eingestehen wollte, dass es nötig war.

00:01:45: Ja, manchmal ist das so und da wir ja meistens hier nur eine Stunde haben finde ich schon, dass ihr immer rausgehen solltet mit einer Maschine die in Bewegung ist und das knirscht natürlich und tut teilweise weh

00:01:58: usw.,

00:01:59: aber ich hoffe immer, dass alle, die hier waren danach wissen wo die Baustellen sind.

00:02:08: Also,

00:02:08: das war definitiv der Fall.

00:02:12: Ich hab danach ... Die Hauptbotschaft, die ich von dir da mitbekommen hatte, war ... Hey!

00:02:19: Versuch nicht ganz so verkopft zu sein und nicht krass.

00:02:23: Ich habe vorher immer quasi eine Checkliste gehabt wie welche Randbedingungen muss man erfüllen?

00:02:28: Damit ich überhaupt bereit bin mehr als drei Sätze mit ihm zu wechseln.

00:02:31: Und die war sehr ausgefeilt und sehr hart.

00:02:35: Und es ist auch immer noch so, dass ich für mich sehr klare Voraussetzungen habe.

00:02:38: Aber da ist inzwischen ein bisschen mehr Weichheit drin.

00:02:43: und dann war's in den Wochen- und Monaten danach so ... Ich sag mal, ich hab mir einen Geschichtchen gegönnt.

00:02:51: Da war mir klar, dass auf Dauer emotional nichts passieren wird aber das erst mal vom Umgang und allem für mich okay war und ganz gut getan hat.

00:03:03: Und dann habe ich tatsächlich ein halbes Jahr später einen Match gehabt mit einem Mann, der ursprünglich aus der Gegend stammt in der ich inzwischen lebe.

00:03:16: Aber gerade hier in der Gegende gelebt hat, also Berlin, wo ich ja wiederum hersteimme, also so gekreuzt quasi und aufgrund der Entfernung konnten wir uns nicht sofort treffen und dadurch vergingen so fünf Wochen bis wir uns das erste Mal getroffen haben.

00:03:32: Ja, einfach sehr gut uns ausgetauscht kennengelernt.

00:03:35: Und mit ihm war ich dann tatsächlich jetzt im Endeffekt ein Jahr in der Beziehung.

00:03:39: Man musste zu sagen dass er davon ein halbes Jahr berufsbedingt im Ausland war was noch mal andere Dinge an emotionale Verfügbarkeit auf Entfernung, an die Oberfläche gebracht hat.

00:03:51: Ja...

00:03:52: Aber kannst du beschreiben, was sich in dir getan hat?

00:03:56: In der... Also im Vergleich zu vorher?

00:03:58: Definitiv!

00:03:59: Weil sein Beruf wäre einer gewesen hätte ich den ersten paar Tagen Kontakt mitbekommen, weil ich vorhin überhaupt nicht darüber nachgedacht habe.

00:04:09: Der wäre sonst vorher direkt auf meiner Aufgarken-Fallliste gewesen.

00:04:13: Weil?

00:04:14: Uniformträger.

00:04:15: Das weite Spektrum der Uniformträger und ja, da

00:04:23: hab ich... Was verbindest du mit dem Uniformtraegerperre?

00:04:27: Ich verbinde damit sehr starre Strukturen.

00:04:31: in diesem Fall.

00:04:32: dann ist es ein Bereich wo die politische Einstellung nicht unbedingt als so neu Trial festgestellt wurde oftmals, wie wir es uns wünschen würden von dieser Art von Berufsfeld.

00:04:48: Ich hab aber da schon ... Von ihm halt einen Eindruck gehabt und festgestellt, der tickt genau so wie ich.

00:04:54: Wir haben das gleiche Wertesystem.

00:04:57: Haben uns nur für den anderen Weg entschieden, das zu machen.

00:04:59: Das war eine krasse Erkenntnis!

00:05:02: Und ich habe mich sehr sicher gefühlt mit dem Mann.

00:05:07: Ich habe auch das erste Mal ... nicht das Gefühl gehabt, irgendwas wegfiltern zu müssen von mir selber und von meinen Wünschenbedürfnissen Gedanken.

00:05:17: Und hab mich deswegen dann auch auf ihn eingelassen.

00:05:21: Gut im Endeffekt hat's halt leider nicht gehalten... Aber es ist okay!

00:05:26: Aller,

00:05:26: das ist völlig egal.

00:05:28: Es geht ja nur darum dass man den Moment tatsächlich so gut für sich nutzt und für den anderen natürlich auch gemeinsam wie möglich.

00:05:38: Also man muss nicht immer die Beziehung für alle Ewigkeit führen, aber wenn man in dieser Beziehungen ist dann muss es für einen funktionieren.

00:05:46: ob das ein halbes Jahr ist oder zwanzig finde ich gar nicht so wichtig

00:05:50: weißte?

00:05:51: Nee voll.

00:05:51: also da habe ich halt ganz stark gemerkt okay dass fühlt sich gerade anders an als ich es kenne obwohl es jemand ist den ich wäre ich noch so wie ein halbis vorher gewesen hat ausgeschlossen hätte.

00:06:03: Und das war auf jeden Fall eine große Erkenntnis.

00:06:08: Und ich habe auch im Verlauf der Beziehung, also es gab halt durch die weite Entfernung oder den Auslandsaufenthalt und noch ein paar andere Sachen ... Gab es definitiv Problematiken in seiner emotionalen und geistigen Verfügbarkeit?

00:06:23: Ich

00:06:23: bin fern.

00:06:25: Ich will ... Also erst ... hm!

00:06:30: Ich versuche natürlich so zu sprechen, dass ich ihn halbwegs schütze, ne?

00:06:32: und nicht so viel über ihn erzähle persönlich.

00:06:35: Ja, aber

00:06:35: deswegen überlege ich gerade wie es

00:06:38: in der Interaktion mit dir.

00:06:40: da merkt man das ja.

00:06:41: also woran hast du das bei dir festgemacht?

00:06:44: Dass du wenn man jemandem quasi unterstellt dass er emotional nicht verfügbar ist dann merkst du das ja bei dir.

00:06:51: Achso

00:06:51: ja!

00:06:52: Also... Hab mich natürlich sehr dafür interessiert, was sind seine Wünsche?

00:06:57: Was ist in seiner Vorstellung vom Leben.

00:06:59: Was möchte er?

00:07:00: Hab ihn das auch so konkret gefragt und er war damit überfordert also er konnte mir oft gar nicht antworten.

00:07:07: Sowohl wenn wir einander gegenüber saßen dann ging es noch halbwegs.

00:07:11: In der Zeit wo er aber im Ausland war war es so dass er mir tatsächlich einfach nicht mehr geantwortet hat auf Nachrichten.

00:07:16: Und selbst wenn es dann eine normale hey wie ist dein tag?

00:07:19: ich hoffe du hast ein schönes Wochenende nachricht.

00:07:21: Selbst das ging teilweise dann nicht mehr weil er damit sehr überfordert war.

00:07:25: Und ich hab gemerkt, wie ich immer versucht habe irgendwie Wege zu finden dass wir auch über die Entfernung der Verbindung aufrecht erhalten und uns einfach weiter kennenlernen können weil wir hatten nur wenige Monate vorher bevor er halt weg musste.

00:07:40: aber ja unterhalt ist das mal alle meine Möglichkeiten oder Ideen, die ich so habe ausgereizt.

00:07:46: Bisschen zu hey lass uns über die Themen nur per E-Mail schreiben damit du irgendwie in Ruhe drüber nachdenken kannst und mir nicht ins Gesicht gucken musst und sowas.

00:07:53: Und das ist aber alles im Sande verlaufen.

00:07:55: und was ich da aber für mich gemerkt habe ist dass sich viel früher als in meinem gesamten Leben davor meine Grenzen gezogen habe und klar gesagt hab, hey das auf die Art kann ich keine Beziehung führen.

00:08:08: Und ich brauch das und das sag mir was du brauchst.

00:08:11: wir können es anpassen aber ich kann diese Beziehungen nicht alleine

00:08:14: führen.".

00:08:15: Ich hab dann im Endeffekt im Januar jetzt diesen Jahres festgestellt dass ich die Beziehungs-Aleine geführt habe ohne dass er mir etwas angetan hätte.

00:08:22: niemals also der hat nicht betrogen gar nichts.

00:08:24: das würde der Mann niemals tun Aber ich hab's halt alleine gemacht.

00:08:29: Da hab ich gesagt, das geht nicht und deswegen muss ich mich aus dieser Beziehung verabschieden und hab das auch gemacht.

00:08:35: Und das hätte ich früher entweder nicht oder erst nach sehr viel längerer Zeit und Quälerei geschafft.

00:08:42: Das ist ein Prozess, der jetzt in zwei Jahren definitiv passiert ist so ... Also, ich habe nicht mehr hinterhergehaktet und gehofft, also klar, ein bisschen schon, aber nicht unmenschlich lange.

00:08:54: Ja.

00:08:55: Gut, da bin ich stolz drauf!

00:08:57: Ja,

00:08:59: kannst du.

00:08:59: Weil das ist ja was wirklich so den Lebenssaft blockiert.

00:09:03: Wenn man versucht irgendetwas passend zu machen, was schlussendlich nicht passt ... Was auch völlig okay ist.

00:09:09: Das heißt ja nicht, dass man nicht gemocht wird von der Person, sondern es einfach fließt nicht in die richtige Richtung.

00:09:16: Also grundsätzlich großartiger Mann?

00:09:19: Ich bin froh, dass mir mal jemand vor die Füße gefallen ist!

00:09:25: Aber in unseren Beziehungsführungsvermögen sind wir aktuell nicht auf dem gleichen Level.

00:09:32: Und deswegen geht es leider nicht, aber ...

00:09:34: Hat er das verstanden?

00:09:35: Ja absolut!

00:09:36: Also er versteht auch die Problematiken.

00:09:40: Momentan ist es so dass wir alle zwei drei Wochen mal telefonieren, aber gar keinen Kontakt dazwischen haben und das sind vor allem Aufarbeitungsgespräche für mich weil mir ist es sehr wichtig immer in meinem Schmerz auch gehört und gesehen zu werden.

00:09:57: Und da, nach so einem Gespräch dann arbeitet es ja noch mal ein bisschen in einem und dann kommen nochmal neue Gedanken dazu.

00:10:05: und wenn man die dann paar Wochen später nochmal bespricht also wir hatten das jetzt erst drei Mal oder so gemacht als um die Abstände sind eigentlich weiter Dann tut es einfach gut ist nochmal zu bereden und er ist sehr verständig sieht es auch alles, sagt aber ganz klar hey das sind meine Thematiken da muss ich in meinem Tempo dran arbeiten und da kann ich dir nichts versprechen.

00:10:26: Da kann ich niemandem was versprechen.

00:10:29: dann muss sich selber gucken und das ist zwar ein bisschen frustrierend und schade aber da hat er recht und dementsprechend muss er das jetzt machen und ich mach mein Leben so weiter.

00:10:41: Es gibt ja auch nicht den richtigen Partner zur falschen Zeit.

00:10:47: Weil entweder es passt oder es passt nicht, dass du die zwei einfachen Wahrheiten und wenn's nicht passt ist der falsche Partner und du für ihn ja wahrscheinlich auch.

00:10:55: also das ist sowieso eine etwas unwahrscheinliche Mischung mit so jemandem

00:11:03: definitiv.

00:11:03: aber Ja, ich war verwundert, dass wir im Endeffekt im Wertesystem und auch tatsächlich politisch komplett gleich waren.

00:11:12: Zwar mit teilweise anderen Ansichten wie man Sachen erreichen kann oder sollte aber das waren so Details die komplett okay sind.

00:11:18: also ja und habe ich auch sehr viel gelernt und auch meine vorher doch etwas sehr starren Ansichten in einigen sachen aufgeweicht und bisschen erweitert.

00:11:28: Also war eine super wertvolle Erfahrung!

00:11:31: Und auch dieses alle paar Wochen nochmal Mit ihm reden hilft mir auch, dass ich nicht in so eine Zweifel komme.

00:11:37: So war das jetzt richtig, dass sich das da abgebrochen habe?

00:11:41: Weil ... Ich unterhalte mich super gerne mit ihm und merke aber auch, nee, es ist hier momentan nicht möglich.

00:11:46: Das wird auch in nächster Zeit oder im nächsten Jahr nicht möglich sein.

00:11:49: Und es beruhigt dann tatsächlich eher.

00:11:51: also Ja klar!

00:11:53: Es hat ein bisschen was von Nicht direkt komplett loslassen.

00:11:56: Aber mir gibt es momentan noch vor allem die Bestätigung, dass ich das richtig gemacht habe.

00:12:01: Das ist ja auch überhaupt nicht schlimm.

00:12:02: Ich finde das sogar recht clever, weil ... Es gibt viele Beziehungen, was wäre wenn Symptomatik mit sich rumschleppen?

00:12:11: Und ich hatte einen Mann, jung damals noch, naja wir waren halt in den zwanzig Jahren irgendwie Es stimmt überhaupt nicht.

00:12:23: Ich hab den so aufgebaut in meinem Kopf, weil wir zu wenig miteinander geredet haben und dachte immer das ist derjenige welche.

00:12:30: Dann haben wir eine Woche miteinander verbracht oder nicht mal, ich glaub vier Tage.

00:12:34: Und ich bin vor Langeweile fast vergangen.

00:12:37: Wir hatten uns nichts zu sagen.

00:12:38: Scheiße!

00:12:39: Das ist ... Also ... Hätte ich das aber nicht gemacht?

00:12:44: Würde ich möglicherweise bis heute denken, eigentlich wäre es gewesen.

00:12:48: Gar nicht.

00:12:49: Aber ...

00:12:51: Ja.

00:12:51: Da gibt's auch in der Vergangenheit bei mir einen, wo ... ist aufgrund von Arbeitsdingen wie immer oder sagen wir der Prioritätensetzung im Leben nie die Möglichkeit gab mal wirklich sich kennenzulernen und nicht nur episodenweise.

00:13:06: Und ich merke auch wenn der mir irgendwie keine Ahnung auf Social Media oder weil man dann doch drei Nachrichten austauscht irgendwo begegnet da ist immer noch so ein Glitz an Weil es konnte halt nie schlecht werden

00:13:18: Das konnte

00:13:18: nie schlecht werden.

00:13:21: Aber ich sehe auch, wie die Prioritätensetzung ist dementsprechend als eh nix.

00:13:27: Aber das war ein wichtiger Aspekt.

00:13:28: Man muss den Leuten ... Den Dingen auch eine Chance geben, schlecht zu werden, weil das Leben nicht nur Glitzern

00:13:35: ist.

00:13:36: und dann hat man einen richtigen Reality-Check.

00:13:40: Und dann denkt man, ach ja ne, doch nicht.

00:13:44: Wie gehst du denn der Zeit mit deiner Trauer um?

00:13:47: Oder die Negativ-Gefühlen?

00:13:51: Ich bin seit ... Als meine Mutter verstorben ist eine Notfallrettungsüberbrückungstherapie und der war auch ganz cool.

00:14:00: Das hat aus verschiedenen Gründen bei ihm vor allem arbeitstechnisch konnte, die da nicht verlängert werden über zwölf Sitzungen hinaus.

00:14:06: Dann hatte ich eine Weile nichts Therapie wieder, da bin ich sowohl in einer reinen Frauengruppe einmal die Woche.

00:14:16: Das ist auch sehr wertvoll und wir haben eine Altersspanne von Anfang zwanzig bis knapp siebzig.

00:14:22: Und das ist super spannend und zusätzlich halt alle zwei drei Wochen Einzelsitzungen.

00:14:28: Und ich habe zu dem Anfang des Jahres... Also ich bin nochmal kurz ausgeholt.

00:14:36: Ich bin vor zwei Jahren als der ganze Sterbe und Wohnung ausräumen und so Prozess war, hatte ich gerade eine Ausbildung beendet.

00:14:43: Bin dann relativ kurzfristig zurück in die Uni und habe jetzt gerade Sachen beendete, die ich davor abgebrochen habe.

00:14:48: Also ich hab jetzt auch ein Uniabschluss.

00:14:50: Und das war ne... Auch nervlich sehr aufreibende Zeit!

00:14:56: Ich hab da tatsächlich angefangen dass weinen was ich vor zwei Jahren durch den Tod meiner Mutter endlich wieder in Zugang zu hatte zu nutzen als Stress Release.

00:15:07: Also ich benutze es inzwischen tatsächlich aktiv als Tool, dass wenn ich traurig bin, ich mir einen Aufhängersuche der mich zum Weinen bringt damit ich einmal rausspülen kann.

00:15:18: und es ist immer noch so das sich zwei drei mal die Woche wegen meiner Mutter spüre, dass ich irgendwie ja es mich gerade ein bisschen raushaut und ich weine und sowas.

00:15:30: Ich kann aber, dadurch dass ich es aus verschiedenen Kontexten geübt habe halt dieses Trauergefühl ganz gut kanalisieren und für ein paar Minuten sehr bewusst durchrauschen lassen.

00:15:42: Und dann ist das auch so, dass ihr Tod mir auf verschiedenen Ebenen gerade das Leben ermöglicht hat wo ich jetzt bin.

00:15:50: also durch das Erbe was ich von ihr hatte konnte ich dieses Studium beenden.

00:15:55: Das hätte ich sonst mit Arbeit und allem nicht geschafft.

00:15:59: Ich hatte dadurch auch die Zeit, an mir arbeiten zu können und Ruhe für meinen Kopf zu haben.

00:16:05: Und nicht die ganze Zeit nur rumzurennen.

00:16:08: Und es hat mir ein paar ... Also Dankbarkeit ist ein ganz gutes Thema oder ein ganz gutes Wort.

00:16:15: Also ich spüre in mehr Bereichen Dankbarigkeit für das was ich habe und was ich machen konnte.

00:16:22: Und ich will jetzt gerade wieder drehen.

00:16:29: Ja, jetzt gerade aktuell die letzten Wochen ist es so, dass ich sehr gerne mit ihr reden würde.

00:16:33: Weil gerade Sachen sind unter anderem der Uni Abschluss, die ich eigentlich gerne zeigen würde Das geht halt nicht.

00:16:41: Aber es ist ruhiger geworden.

00:16:43: und Was ich früher nie gemacht habe aber auch durch sie mache sind so Durchatmen und kurz bei sich sein einfach mal die Sachen, die man gerade machen wollte, kurz mal liegen lassen Momente.

00:17:03: Das habe ich früher nicht gemacht da bin ich irgendwie immer durch alles durchgerauscht.

00:17:06: und jetzt ist es so dass wenn halt so eine Trauerwelle hochkommt... Ich die halt zulasse und ja halt durch mich durchwandern lasse und rein spüre uns sie nicht weg schiebe.

00:17:20: also ich werfe mich selber auch nicht rein aber ich lass das zu und das konnte ich vorher nicht Und das hilft mir halt auch, weil ich dann einfach mal kurz einen Moment der Ruhe im Alltag habe.

00:17:33: Das würde ich sagen ist gerade zu der Umgang.

00:17:35: Also annehmen aber nicht mehr reinwerfen und diese erzwungene Pause für mich allgemeiner nutzen.

00:17:47: Hast du jemanden mit dem du deine Triumphe teilen kannst?

00:17:53: Jein!

00:17:55: Ich hab... auch seit ihrem Tod auf einmal Bezug zu meiner Familie in dem Zweig.

00:18:02: Also ihr Bruder und die Familie dran, vor allem meine Cousine ... mit der auf jeden Fall?

00:18:10: Wie kam das?

00:18:12: Meine Cousin hatte ich schon Flüchtigkontakt vorher, weil sie einfach Lust hatte, mit wem bin ich verwandt.

00:18:18: Und meine Mutter und ihr Brüder waren sehr zerstritten aus Familiengründen Und hatten aber schon durch meine Oma, weil die dann halt auch sehr alt war, ein bisschen Kontakt wieder aufgebaut.

00:18:29: Weil es einfach Sachen zu regeln gab was Pflegeheim und so angehen.

00:18:32: Dann als das Ganze mit meiner Mutter noch im Koma lag und so war hatte ich mich bei meiner Cousine gemeldet, weil ich eine Unterkunft hier in der Stadt brauchte.

00:18:42: Als meine Mutter ... Als ich das erste Mal hergekommen bin zum Krankenhaus und sie noch im Koma lag, da hatte meine Cousine gefragt, darf ich meinen Eltern Bescheid sagen?

00:18:52: So ist es okay für dich.

00:18:53: Ich hab gesagt, ja, in Ordnung.

00:18:57: Dadurch war schon eine Verbindung da.

00:18:59: Und als die gestorben sind, haben die mir den ganzen widerlichen Papierkram komplett abgenommen.

00:19:05: In dem Sinne, dass Sie ihn mir vorbereitet haben ... Sie haben auch gefragt, auf welche Art möchtest du dir helfen?

00:19:12: Willst du dabei sitzen?

00:19:14: sollen wir's für dich machen, komplett vorbereiten.

00:19:17: Und ich hatte dann einen Tag nach ihrem Tod eine Excel-Tabelle mit wo muss ich unter welcher Kundennummer an welche Telefonnummer was zu welchem Datum kündigen und musste nicht selber zusammensuchen?

00:19:30: Das hat mir das fucking Leben gerettet so... Die haben mich da auf genau dem richtigen Maß aus Abstand und Fürsorge unterstützt.

00:19:41: Seitdem hab ich eine Familienanbindung, das hatte ich noch nie vorher.

00:19:45: Also meine Eltern und ich, es war halt immer so ein kleines Knüttel irgendwie nur ... Der Kontakt zu denen war nicht da.

00:19:51: Und jetzt habe ich auf einmal Onkel Tante Cousine und fünf Groß-Cousinen.

00:20:00: Echt viele Menschen und ein paar

00:20:01: Hunde!

00:20:04: Das ist für mich völlig neu, aber fühlt sich schön an.

00:20:06: Also ich bin da auch gerne einfach.

00:20:10: Ansonsten klar ein paar Freunde, Freundinnen... Da muss ich immer bisschen gucken weil die auch alimentarisch nicht so ganz stabil sind.

00:20:20: Aber also es gibt Menschen das habe ich auch festgestellt auch durch die in den zwei Jahren und mit denen.

00:20:30: Also wenn irgendwas Gutes ist, dann gibt es immer mindestens drei Leute denen ich eine kurze Nachricht schreibe oder mit einem Foto.

00:20:36: Oder hey!

00:20:36: Ich habe das und das geschafft.

00:20:37: Hey!

00:20:37: Das und dass hat funktioniert.

00:20:39: Und öfter mal wird das auch mit einem spaßigen Getränk auf einem Balkon gefeiert und so.

00:20:46: also ja sind Menschen da voll?

00:20:50: gut

00:20:51: Weil so ein Uni-Abschluss muss man unbedingt feiern.

00:20:53: Ja,

00:20:54: vor

00:20:54: allem

00:20:54: wenn er vom Start bis zum Ende dreizehn Jahre gebraucht

00:20:56: hat.

00:20:56: Genau!

00:20:57: Dann noch mal extra.

00:20:58: Das hast du aber gemacht oder?

00:21:00: Ja ja...

00:21:02: Also ich werde nochmal, wenn ich dieses verdammte Zeugnis in der Hand habe.

00:21:05: das liegt jetzt noch beim Prüfungsamt und muss kommen.

00:21:07: Wenn das ist dann wird nochmal ganz viel von mir abfallen.

00:21:11: Aber ich hab die E-Mailbestätigung bekommen vor ein paar Wochen mit hey ja sie haben es geschafft alle Punkte sind da alles ist gut.

00:21:17: warten Sie nur auf den Papierausdruck.

00:21:20: Das war ein Riesending!

00:21:22: Ja, ist auch ein Riesending... Was ist deine größte Angst momentan?

00:21:35: Berufenlich nicht dahin zu kommen wo ich hin möchte.

00:21:37: Wo möchtest du denn hin?

00:21:39: Also ich mache momentan klassisches Social Media Marketing.

00:21:43: das ist okay aber es ist auch unterfordernd und ich möchte eher eine vermittelene Tätigkeit im Sinne von pädagogisch.

00:21:56: irgendwie möchte ich eher machen und ich habe mir da so einen Master ausgesucht in der Stadt, in der Nähe.

00:22:05: Und bin jetzt gerade am gucken wie ich das finanziell hinbekomme weil über dreißig fallen viele Förderungen weg und Dinge wie Krankenkasse werden auf einmal sehr teuer und das muss halt irgendwie gesichert sein.

00:22:19: Da bin ich gerade am Durchrechnen und überlegen, was ich wie mache.

00:22:23: Ich werd's hinbekommen?

00:22:24: Ich krieg alles hin aber es fühlt sich erst mal noch sehr viel an.

00:22:30: Aber das ist tatsächlich eine größere Angst als Beziehungskram.

00:22:34: Also ... Es kommt schon immer hoch, dass ich ein bisschen frustriert bin und denke Mann ey!

00:22:40: Und ich hätte so gerne einen Partner an meiner Seite.

00:22:44: Aber die Priorität ist nicht mehr so hoch.

00:22:46: Die ist vielmehr bei mir.

00:22:48: Und das war auch ganz anders vor zwei Jahren.

00:22:50: Also da war die Sehnsucht und dieser Hunger nach der Verbindung viel krasser, und es ist grade ... Ich fühl mich grad nicht so gefangen in meiner Situation.

00:23:00: Ich hab zwar diese Angst zu hey was ist wenn ich nie an diesem Punkt komme?

00:23:05: Aber ich fühle mich nicht feststeckend.

00:23:09: Nie an den Punkt zu kommen eine Beziehung ...

00:23:11: Nee!

00:23:12: An dem Punkt zu kommt um die Jobs zu kriegen auf die ich Lust habe.

00:23:18: Mit der Beziehung ja, kommt immer mal der Gedanke hoch.

00:23:21: Aber er ist echt nicht mehr so präsent.

00:23:24: Also ... Da gibt's auch grad diese Bewegung Decentering Man und das fühl ich gerade ohne dass ich das aktiv mir jetzt irgendwie vorgenommen habe.

00:23:36: aber da kann ich mich mit identifizieren und sagen hey es ist cool wenn du dabei bist aber grade hab ich hier mein Leben und mein Weg.

00:23:45: dann schauen wir mal, wer sich da gerne mit einfügen möchte.

00:23:48: Aber das ist nicht das was ich gerade als mein Hauptziel habe.

00:23:52: Man muss einfach nur, glaube ich so aus eigener Erfahrung aufpassen, dass man sich nicht anfängt zu verstecken quasi.

00:24:00: Oh, das tue ich nicht!

00:24:02: Also ich mache grad ein bisschen wieder Selbstreflexions-Übungsdates heißt Ich gehe ab und zu mal auf ein erstes Date mit jemandem.

00:24:11: Habt ihr es jetzt auch hier die letzten Tage gemacht?

00:24:13: Und schau vor allem ... mit mir macht, worauf ich wieder anspringe oder worauf nicht.

00:24:18: Ähm... Und wo ich ganz ähm... Wo ich mein Bedürfnis in dem Moment, in der Kommunikation und so sehe.

00:24:29: Und äh... Schau dadurch einfach gerade noch mal genauer auf, wo bin ich grade?

00:24:34: Aber versteck mich auf keinen Fall, sonst würde ich ja niemanden treffen!

00:24:38: Und das ist eigentlich ganz spaßig.

00:24:41: Wie ähm.. Also Das war ja bei der Podcast-Folge davor auch schon so, dass du sehr viel ... Du verstehst ja alles.

00:24:51: Ja, ist doch

00:24:52: immer erst mal.

00:24:55: Ich frage mich, wo du dich wirklich fallen lassen kannst?

00:24:59: Ähm... das Oh!

00:25:05: Das hatte ich am Freitag bei so einem Date, als ich so einen Moment gemerkt habe und da hat der Mann mit dem ich unterwegs war im Gespräch in einem Moment einfach so, es war gar kein Thema vorher gesagt zu hey du bist nicht zu viel und du nimmst nicht zuviel Raum ein.

00:25:23: So alles gut!

00:25:25: Und da habe ich gemerkt wie auf einmal meine ganze Energie geswitched ist und ich irgendwie verspielt und ein bisschen albern geworden bin und nicht so sehr mehr das Gefühl hatte ich muss die Kontrolle behalten und ja ich merke auch gerade Tränen.

00:25:39: also das ist echt ein Thema wenn diese Sicherheit kommuniziert bekommen, dass ich so viel sein darf.

00:25:50: Das war auch nämlich einen Konflikt mit meinem Ex-Partner ein bisschen oder nicht, aber er hatte das Gefühl, dass durch meine Menge an Emotionen und Charakter und seinen für ihn kein Platz ist.

00:26:00: Er fand es toll, dass sich so bin, aber hat immer das Gefühl selber, er hat gar keinen Raum.

00:26:06: Dann habe ich zwar versucht dem Raum zu geben, aber das hat dann nicht funktioniert.

00:26:11: Wenn das mir irgendwie gezeigt wird ... Da kann ich tatsächlich richtig loslassen und da bin ich auf einmal anders.

00:26:16: Und ansonsten ...

00:26:20: Hast du das Gefühl, zu viel zu sein?

00:26:22: Immer!

00:26:23: Immer durchgängig mein ganzes Leben.

00:26:25: Woran

00:26:25: machst du das fest?

00:26:26: Das ist mir konkret gesagt worden.

00:26:28: mit dem ganzen Leben schon so... Du bist so laut, du nimmst so viel Raum ein, du bist dominant in deinem Auftreten.

00:26:35: Ich bin eine große schöne Frau die viel zu sagen hat.

00:26:40: Das sollte man auch hören.

00:26:45: Das ist einerseits schon das Bild, dass ich habe, hey steht mir zu.

00:26:48: Aber es macht halt auch total Angst und bin auch viel abgelehnt worden immer weil ja nee, das ist mit soviel und es ist angenehm mit jemandem der sich nicht in den Vordergrund spielt.

00:27:02: Ja deswegen ... Es ist mir ganz konkret gesagt worden, deswegen ist das Gefühl da.

00:27:10: Glaubst du denn tief in dir, dass da was Wahres dran ist?

00:27:15: Oder manchmal, wenn du in der Außenbetrachtung auf dich selbst bist ... Hast du das Gefühl, könnte was dran sein?

00:27:24: Ja.

00:27:27: Das ist auch ein Thema mit meinem Therapeuten gerade, wo er mich grade sehr hart an meine Themen ranführt.

00:27:37: Einerseits merke ich schon, dass sich... Auch in den Gruppentherapien deswegen es ist super wertvoll, weil man halt diese direkte Interaktion einfach hat.

00:27:46: Ich merke schon, dass ich wenn ich zu irgendeiner Sache was sagen möchte das es dann auch mehr und klarer ist als andere Menschen missformulieren und damit vielleicht auch härter wirkt denke ich.

00:28:00: Ich merk aber auch wie ich panische Angst habe wieder zu viel Raum einzunehmen.

00:28:04: also Wir hatten neulich eine Verabschiedungssituation, also von einer letzten Sitzung.

00:28:09: Und es ist ja eigentlich so sehr wertschätzend und ihr werdet noch mal nette Sachen gesagt über was man über sie gelernt hat und solche Dinge.

00:28:17: Da ist ein Thema aufgekommen das mich sehr getroffen hat und deswegen bei der dann wo jeder nochmal sagt hey was hab ich aus der heutigen Sitzungen mitgenommen Runde?

00:28:26: Saß sich da und war halt am Weinen und habe mich so schlecht gefühlt dass ich da in diesem Moment nicht in genau dieses positive Verabschieden von der anderen Frau mit eingesteigen konnte, sondern in meinem Schmerz gelandet bin und hab mich da so krass für verurteilt.

00:28:41: Weil ich dachte du kannst doch nicht schon wieder jetzt so einen Raum einnehmen Und das sollte doch jetzt gerade gar nicht um dich gehen und es sollte auch jetzt für jemand anderem sein.

00:28:49: und Da habe ich konstanten Kampf mit.

00:28:53: Wie kam es zu den Trend?

00:28:57: Also eine Sache die ihr sehr positiv gesagt wurde, war dass wir alle sehr zuversichtlich sind.

00:29:05: Dass es für sie gut weitergeht weil sie ein großes stabiles schönes sicheres soziales Netz hat.

00:29:10: also eine Herde und ich sage mal das Wort Herde ist für mich ein großes Thema momentan.

00:29:15: Weil ich habe zwar Leute mit denen auch ja Sie gefeiern kann aber ich hab nicht so das Gefühl sicher in einer Gruppe irgendwie aufgefangen zu sein und einfach... Ich würde gerne einfach mal mitlaufen Und mein Therapeult bezeichnet mich immer als Hütehund, aber ich wäre lieber ein Schäfchen.

00:29:38: Weil Hüthehund oder was auch immer war ich schon immer und eher einfach mal so mitlaufen wär halt cool.

00:29:46: Das hatte mich da voll getroffen weil ich gemerkt hab fuck ich will das auch und ich habe das nicht!

00:29:53: Und dann, wie bewegte sich die Aufmerksamkeit im Raum?

00:29:58: Dann ging sie zu dir oder blieb die bei ihr.

00:30:00: Wie sind alle damit umgegangen?

00:30:02: Die ist halt in dieser Abschlussrunde immer bei der Person, die gerade sagt, was ihr gebracht hat.

00:30:08: diese Sitzung ... Die war natürlich mit ein bisschen spitzteren Ohren bei mir, weil das eine Reaktion war, mit der keiner gerechnet hatte in dem Moment.

00:30:18: Ähm... Mein Therapeut oder unser Therapeut hat das ganz gut eingefangen, um mir auch noch mal gesagt zu hey es ist okay dass dich da was trifft und so weiter.

00:30:28: Das ist nicht schlimm.

00:30:30: Und mir hattest dann auch ein zwei von den anderen Frauen aus der Gruppe auch nochmal gesagt zu he komm her und das ist in Ordnung und du darfst Aber ich muss das halt noch lernen dass das tatsächlich ok ist und nicht nur Höflichkeit dass mir das gesagt wird

00:30:49: Was glaubst du denn was dich zum Schäfchen machen würde?

00:30:55: wahrscheinlich stiller sein, aber da weiß ich halt nicht wie ich das hinbekomme.

00:31:04: Wir hatten ja in der Episode eins quasi auch darüber gesprochen.

00:31:12: viele Worte zu finden kann natürlich auch so ein bisschen Streufeuer sein und ablenken von dem was eigentlich nötig wäre.

00:31:20: also Und natürlich über die Angst hinweggehen, nicht gesehen und gehört zu werden.

00:31:26: Wenn du laut bist und redest dann können die anderen ja gar nicht anders.

00:31:30: ausprobieren.

00:31:31: könnte man natürlich was passiert wenn du genau das nicht machst

00:31:36: also nicht über meine Themen spreche oder

00:31:39: in Situationen egal keine Ahnung wo du es platzt immer so aus dir heraus So, genau.

00:31:46: Dass du diesem Impuls eben nicht nachgehst sondern sagst pass auf ich bleib mal ganz kurz wirklich bei mir und höre einfach nur in mich hinein weil der Haken an den vielen Worten drum herum ist natürlich dass du die Stille verhinderst und wenn du dann aber buchstäblich ja in dir rußt in dem Augenblick haben die Gefühle eine größere Chance sich zu sortieren, zu positionieren von dir wahrgenommen zu werden.

00:32:16: Und dadurch wirst du dann automatisch weicher nicht im dauerhaften Schweinigen sondern im Zulassen des Gefühls ohne das zu erklären für dich selbst oder für andere, ohne dass zu verargumentieren, ohne ja das irgendwie hörbar zu machen.

00:32:34: Zum Beispiel das Wein aus Sehnsucht, weil du auch eine Herde möchtest.

00:32:40: Ist ja ein völlig natürlicher Impuls.

00:32:43: Also logisch und dann könnte man entweder sagen Leute sorry es sollte jetzt eigentlich nicht oder wilde Gesten machen oder was weiß ich?

00:32:57: Oder aber Du akzeptierst tatsächlich in dem Moment, dass es so ist.

00:33:02: Bleibst einfach sitzen und hörst der Frau weiter zu, lässt die Tränen laufen ... Und findest diesen Zustand aber dann wirklich annehmbar, indem du gar nicht darauf reagierst, dass der Körper jetzt kurz ausspült.

00:33:18: Also weil ich ... Du erklärst ja immer sehr viel?

00:33:24: Ja!

00:33:26: Und diese Erklärung kann eben auch verschiedene Zusatznutzen haben.

00:33:30: Einfach nur als Übung, wenn du mal versuchst zu sagen, was auf ich muss das ja gar nicht erklären?

00:33:36: Es ist völlig okay jetzt zu weinen!

00:33:38: Das muss auch niemand wissen warum ich jetzt weine können.

00:33:41: sie oder auch nicht?

00:33:42: völlig egal relevant ist in dem Moment trifft dich etwas und das zu erfüllen.

00:33:49: Dann kommst du nämlich aus dem, was du selbst bemängelst raus.

00:33:53: Dieses ständige Ich muss die Kontrolle über alles haben.

00:33:55: Sobald du es mit Worten besetzt, übernimmst du die Kontrolle.

00:33:59: Ja?

00:34:00: Dann bist du der Hütehund und sagst Warte alle scharf nach links, alle nach rechts.

00:34:04: da ist das Gatta.

00:34:05: hier gehen wir jetzt lang.

00:34:06: Und wenn nur einfach quasi unterm Busch sitzen bleibst Schafe sitzen glaube ich nicht unterbüschen aber weiß schon wie's meine

00:34:14: der

00:34:20: dann gibst du dir eine Chance, genau das zu empfinden.

00:34:23: Und ich glaube was dir sehr helfen würde wäre noch mehr in dieses.

00:34:28: Ich konzentriere mich jetzt wirklich auf das fühlen und ich werde es weder erklären noch verteidigen noch verargumentieren sondern akzeptieren dass ich fühle jenes oder dieses völlig egal freudetrauer beschälmung angst was auch immer weil du dir selber den Schwung so ein bisschen nimmst.

00:34:52: Wenn du dann sagst, hey Leute sorry ich wollt gar nicht weinen wir sind ja jetzt eigentlich bei dir.

00:34:58: das und dass ist gerade mir passiert musstest gar nicht erklären.

00:35:02: Ist es nicht seltsam wenn man dann zb in so einer Grippengruppensituation sitzt und auf einmal eine Person halt einfach heult ohne... Und ich meine dann wird er sowieso gefragt zu her was ist los?

00:35:12: Was brauchst du grad?

00:35:13: Alles gut.

00:35:15: Kommt einfach grade raus.

00:35:17: Ich finde das nicht seltsam, zum Beispiel.

00:35:20: Weil es ... ich find das nachvollziehbar.

00:35:23: in so einer Runde und grade in solchen Gesprächen kommen ja auch Bilder hoch die wiederum bei anderen Leuten Sehnsüchte auslösen Und dieses Herdenbild ist ja schön.

00:35:36: Klar jeder will eine Herde haben Aber man kann sich ne Herde eben auch möglich machen indem man das wirklich zugibt.

00:35:48: und du gibst es eher zu, finde ich indem du die echte rohe Emotionen für dich selber wahrnimmst als dass du's erklärst weißt du?

00:35:57: Ich glaube das ist langfristig für dich wertvoller ist.

00:36:02: Und vor allem die Dinge auch einfacher macht Auch in Beziehungen.

00:36:11: übrigens kann mir vorstellen, dass das recht komplex war mit dem Herrn in der Uniform nimmt dir aber auch nicht unbedingt Druck selber, wenn du die ganze Zeit am erklären wirst.

00:36:29: In solchen Beziehungen, gerade wenn man merkt irgendwann hey das ist ganz cool eigentlich, aber langfristig passen die Lebenspläne vielleicht doch nicht so zusammen oder es ist nicht ganz so.

00:36:39: das was wir uns beide vorstellen hilft es sich mal wirklich eine zeit hinzusetzen und eher die gefühle wirken zu lassen als die Erklärung.

00:36:52: Und du hast es ja super geregelt, dass du dann sagst, nee, funts nicht.

00:36:56: und vor allen Dingen wie schön für dich das du auch nicht in so einer Angst verfallen bist.

00:37:01: aber ich kann mir vorstellen, dass es für jemanden ähm ... wie ihn vielleicht auch verwirrend ist der das ja gar nicht gewohnt ist so direkte Ansprache.

00:37:11: Ja definitiv Hat er auch konkret benannt, dass ihm das schon ein bisschen überfordert weil er das halt und gar nicht aus deiner Vergangenheit kennt.

00:37:19: Also was ja ... Nicht schlecht ist, aber für dich vielleicht auch nicht so gut, wenn du für alles immer eine Erklärung hast?

00:37:26: Weil du hast ja so viele Erklärungen!

00:37:28: Ja,

00:37:29: naja...

00:37:30: Fühl einfach!

00:37:32: Und jedes Gefühl, das kommt, ist in Ordnung.

00:37:35: Achso?

00:37:41: Mir hilft dieses Verrationalisieren bisher halt immer irgendwie noch ... um mit Sachen umgehen zu können, weil wenn ich sie erklären kann.

00:37:50: Dann kann ich sie einordnen und dann kann ich Sie für mich in die Schublade packen wo sie gut verstaut sind.

00:37:59: Und dann habe ich das Gefühl Ich bin nicht so Ja nicht so diesen Emotionsstürmen ausgesetzt.

00:38:06: also Als Teenie haben mich teilweise emotion so spontan so rausgehauen Klassisches adh Sting halt auch Und es wollte ich halt nicht mehr.

00:38:19: Da hab ich mir das halt so als Methode sehr angeeignet.

00:38:23: und da wieder von wegzukommen.

00:38:27: Ist ganz schön hart!

00:38:28: Die weiß nicht ja trotzdem in den Arsch, also darum spart die Energieaufwand weißt du?

00:38:36: Ja stimmt.

00:38:38: Zumal Gefühle auch keine Fakten sind.

00:38:42: Nee.

00:38:42: Gefühlesen nur Gefühlen.

00:38:43: Die können dir nichts machen.

00:38:45: Die tun dir nur etwas wenn du sie mit der Aktion ... ausführst.

00:38:50: Und sehr viel drüber reden, ist ja auch schon eine Aktion.

00:38:53: und ich sage nicht du solltest jetzt gar nicht mehr reden aber nur ab und zu fühlen und das auch akzeptieren dass du weinen musst

00:39:03: lachen drüberreden ist auch schon.

00:39:04: die aktion ist grad gut.

00:39:07: das habe ich nämlich bisher so nicht gesehen.

00:39:14: ne stimmt das hab ich bisher für mich eingeordnet als Ja, ich verrationalisiert es und spreche das durch damit nicht unter Einfluss von Gefühlen handel.

00:39:25: Aber dass das selber an sich schon eine Handlung ist hatte ich bisher nicht auf dem Schirm.

00:39:36: Das war grad gut!

00:39:43: Ich stelle mir das so vor wie bei einem Flugzeug, ein Kriegsflugzeug.

00:39:49: Wenn die attackiert werden dann haben sie doch Strömunitionen.

00:39:52: Ne, Ström-Unition ist was anderes.

00:39:53: aber diese

00:39:54: Flares

00:39:55: heißt ... Duft duft!

00:39:56: Damit sich die Rakete an der Hitze orientieren und da einschlägt.

00:40:01: So ist es mit den ganzen Worten.

00:40:04: Also eine Schutzmaßnahme funktioniert ja auch gut.

00:40:09: gleichzeitig treibt es dich aber von dir weg Und wir wollen alle Tempo aufnehmen, damit wir die ganzen Zementschichten ablegen können.

00:40:20: Das wäre ein Rat noch!

00:40:22: Weil du hast auch – das fand ich sehr bemerkenswert, als du vorhin beschrieben hast – dass du jetzt Wein zulässt?

00:40:30: Da hast du ab und zu gesagt ja, ich merke wie die trennen.

00:40:34: Aber haben

00:40:35: sie nicht

00:40:35: zugelassen?!

00:40:36: Genau!

00:40:38: Einfacher wäre dann glaube ich für dich einfach zu… das Laufen zu lassen.

00:40:42: Du musst es gar nicht ankündigen oder erklären, für dich selber vor allen Dingen.

00:40:46: Sondern einfach merken ... Ach ja, der kommt rein okay?

00:40:50: So überhaupt kein Problem!

00:40:52: Und nicht mich selber moderieren und das ankündigern.

00:40:54: Genau, genau.

00:40:55: Das ist Achtung, Achtungen.

00:40:56: Ihr kommt aus dem linken Auge, wir spüren uns wie bald über die Grenze.

00:41:01: Ja,

00:41:02: ja, aber ...

00:41:02: AchtUNG, ACHTUNG.

00:41:03: in drei, zwei, eins ist das soweit.

00:41:09: Weil Wein ist auch nicht gefährlich.

00:41:11: Die Leute müssen sich dran gewöhnen, dass manche mal weinen.

00:41:16: Es gibt ja immer diese Familien, wo alle aufspringen, sobald ein Tränchen fällt ... Gott nee, Wein doch nicht!

00:41:22: Bist du was zu essen?

00:41:23: Soll ich dir dies das jenes machen?

00:41:24: Hier ist ein Tup-tup-tupp.

00:41:25: Nicht Wein, nicht Wein.

00:41:27: Mein Partner sagt es auch immer.

00:41:29: Aber warum?

00:41:30: Das ist noch nicht schlimm.

00:41:32: Aber die sind es gar nicht gewohnt.

00:41:34: Darum, ich bin pro Wein ... auch in der Öffentlichkeit.

00:41:38: Und alles, was den Leuten hilft ... Auch in einer Beobachtung näher an ihre Gefühle zu kommen, find ich gut.

00:41:45: Weil es natürlich ist, dass man manchmal weint.

00:41:50: Ist ja nicht non-stop weinen aber ... Ab und zu muss man weinen!

00:41:57: Aber das ist ein schönes Bild, du moderierst dich dann.

00:42:00: Ja, das

00:42:01: tue ich, was

00:42:02: du machst.

00:42:02: Das

00:42:03: stimmt.

00:42:04: Und das ist schon eine Aktion.

00:42:05: Also... Es ist nicht die ganz große?

00:42:10: Nee.

00:42:10: Aber es ist schon ... eine kleine.

00:42:13: Mhm.

00:42:21: Ja, das machen Menschen oft die immer das Gefühl hatten, so ein bisschen unsichtbar zu sein?

00:42:27: Ja.

00:42:29: Lass sie sagen Achtung!

00:42:30: Jetzt komm ich, seht ihr mich, hört ihr mich und das aber irgendwann gar nicht mehr nötig.

00:42:38: Weil du ja da bist.

00:42:40: Ja.

00:42:40: Präsent.

00:42:42: Und witzigerweise wirst du auch viel präsenter, wenn du es wahr werden lässt dass du da bist.

00:42:50: Weil wenn man sehr sehr viel moderiert dann haben die Leute vielleicht manchmal unterbewusst das Gefühl okay Hier soll etwas dargestellt werden, was es gar nicht gibt.

00:43:02: Ich

00:43:02: weiß ganz genau, wie Menschen die sagen ... Ja, ich bin total interessanter Mensch!

00:43:07: Warum musst du's mir dann ankündigen?

00:43:09: Wenn du's bist, muss das mich nicht ankündigen.

00:43:11: Das ist genauso gleiche.

00:43:13: Nein, er kürzt mich doch nicht.

00:43:15: Nee

00:43:15: nee, aber dieses ... Weil das kreide ich durchaus den Menschen gerne an und dass so ein Mechanismus bei mir selber vorhanden ist, stimmt schon.

00:43:25: Ist unangenehm, aber... Kann man ja daran arbeiten.

00:43:29: Ja, eben und du bist ja noch jung mein Gott!

00:43:32: Man muss einfach ab und zu sich selber nochmal so ein bisschen unter die Lupe nehmen und gucken was bin ich auf dem richtigen Weg?

00:43:43: Was könnte ich noch so ein bischen... wo könnte ich jetzt noch mehr fühlen kommen?

00:43:47: im Grunde?

00:43:49: Das ist das Einzige.

00:43:50: also der alles Schlechte ist eine Folge von nicht zugelassenen Gefühlen.

00:43:55: Das glaube ich schon, also man fängt ja auch nicht Streit an mit jemandem oder einer Prügelei weil man voll im Schwung wird es sich selber als Sondern.

00:44:05: du bist verletzt, du bist enttäuscht und fühlst dich angegriffen.

00:44:08: Du hast Angst so dann fängst du an eine Kneipenschlägerei zu machen Wenn du dann sagen würdest pass auf ey das hat mich total verletzst was du gerade gesagt hast du tut richtig weh.

00:44:18: uns erinnert mich an XY und da habe ich voll das Thema mit.

00:44:21: sind gemäß, gäbe es keine Schläge rein mehr.

00:44:25: Tausendprozentig nicht oder?

00:44:28: ich habe Angst dass meine Jungs denken ich bin irgendwie ein Schwächling weil ich eh das Gefühl hab ich bin da nicht so gut aufgestellt.

00:44:38: Es gäbe ja gar kein Grund mehr sich zu prügeln außer man sagt guck mal wer der stärkere ist Und insofern ist wirklich alles Schlechte, was in der Welt passiert.

00:44:53: Darauf zurückzuführen, dass die Leute sich keine Wahrheit erlauben, was sie eigene Gefühle betrifft.

00:45:04: Auch ich hab neulich gelesen, dass irgendein Großwildjäger zu Tode getrampelt worden war.

00:45:11: Das sind natürlich News und Tierfreunde feiern.

00:45:18: Aber ... Warum fütterst du dein Ego damit, Tiere zu erschießen?

00:45:27: Faustkampf mit einem Elefanten.

00:45:29: Da würde ich sagen ... Wir beeindrucken

00:45:31: dir auch so!

00:45:32: Aber aus der Ferne wie ein Freikling ... Nee.

00:45:37: Und natürlich sind es Leute, die wollen sich stark und mächtig fühlen.

00:45:42: Würden sie sagen, pass auf, ich fühle mich klein und muckelig, müssen Sie keine Tiere töten.

00:45:47: Fertig.

00:45:49: Und so weiter und so weiter.

00:45:54: Leute, die Affären anfangen.

00:45:57: Leute, der Geld klauen.

00:46:01: Alles ist darauf zurückzuführen.

00:46:05: Ja aus einem mangelnden Gefühl.

00:46:07: Darum ist es wahnsinnig wichtig mit den Gefühlen wirklich in Kontakt zu sein und dir auch zuzulassen.

00:46:13: Wenn du weinen musst, wein!

00:46:15: Du musst niemals das irgendwie ankündigen.

00:46:18: Und wenn jemand sagt oh mein Gott weinen doch nicht, dann sagst du doch fühl ich dich gerade richtig an, fertig?

00:46:23: keine Erklärung.

00:46:28: Das wird eine Übung für die Gruppentherapie-Sitzungen auf jeden Fall und auch so, aber da werden halt viel schneller Themen angestochen wo das dann halt kommt.

00:46:46: Ja ja ich verarbeite gerade.

00:46:55: also Das ist was, was dir gut helfen könnte noch den letzten Schritt Richtung Gipfel zu machen.

00:47:04: Beziehungsweise gehen ja non-stop bergauf bis wir tot umfallen.

00:47:10: Aber so ein bisschen Sonnenlicht schon mal zu sehen ... Der Rest ist Feintuning und das Gute am Alter werden ist, dass du immer schneller zurückblicken kannst.

00:47:27: Früher war, ja.

00:47:30: Also wenn ich von heute betrachtet mein dreißigjähriges Ich beobachten würde, ich würde Streikrempfe kriegen, ja?

00:47:39: Ja gut bei mir ist das noch nicht so lange her, das Dreißigjährige.

00:47:41: Ja genau aber ich bin deutlich älter als du.

00:47:44: Wahnsinn!

00:47:46: Also wirklich ein absolut erbarmungswürdiger Zustand und ich bin so happy dass sich dieser Mensch nicht mehr binden.

00:47:55: Weil es tut mir auch so leid an mich selber, wie hilflos und blöde.

00:48:00: Und Gott, was ich alles anders gemacht hätte ...

00:48:03: Ich war ein Opfer meiner Hormone und der Angst verlassen zu werden oder nicht gewollt zu werden.

00:48:10: Mehr noch als jetzt ist das auch quälend aber da war ich ein richtiges Opfer.

00:48:14: Da habe ich mich teilweise so an dem ... Kleinen Finger von Aufmerksamkeit, den irgendeiner hergelaufener Typ mit zugeworfen hat oder auch nicht festgehalten.

00:48:26: Wow!

00:48:29: Da sind wir zum Glück drüber hinaus aber...

00:48:32: Ja, aber es kann ja auch sein, dass noch mal ein Rückfall kommt.

00:48:36: Das macht aber nichts.

00:48:37: Aber

00:48:37: ich erinnere mich an die Gefühle, wie mich rumgeworfen haben damals und wie ich das Gefühl habe, ich muss doch jetzt darum kämpfen!

00:48:43: Und der muss mich doch lieben... Eigentlich war er nur nicht mal cool.

00:48:48: Ich mach das mal so.

00:48:49: Bitte

00:48:50: bitte

00:48:50: bitte!

00:48:51: Wahnsinn!

00:48:53: Aber so ist es halt.

00:48:56: Cringe, quasi.

00:48:58: Ohne Karte!

00:49:00: Also ich muss auch sagen ... Wahnsinn.

00:49:03: Aber ich find's nachvollziehbar, ja?

00:49:05: Auch meine Geschichte betreffend.

00:49:06: Deine Geschichte kennt ist auch okay.

00:49:10: Ich bin froh, dass ich dieser Mensch nicht mehr bin und du bist bestimmt auch froh das du

00:49:15: schon

00:49:15: weiter bist.

00:49:17: Darum, ich will nur sagen es wird immer besser.

00:49:21: Und zum Glück gibt's keine... Also mein absoluter Entgegner wäre ja wenn es so Echtzeitaufnahmen geben würde von damals.

00:49:29: So Worst of, wo man es immer wieder abspielen kann und denkt so Gott wie peinlich!

00:49:35: Das mein absoluter Tiefpunkt war als ich einem Mann der weder den weder Ich wirklich gut fand noch eher mich auf einer Party wirklich angebettelt habe Also auf seiner Partie peinlicherweise auch noch dass er ja meinen Freund sein möge.

00:49:56: Das war wirklich ... Aber einfach nur, damit ich einen Freund haben würde.

00:50:01: Piat Weichen da.

00:50:02: Dreiundzwanzig oder so.

00:50:03: Oh krass!

00:50:04: Bis meine Freundin mich da weggeschleppt hat und gesagt hat es so reicht wie ihn jetzt.

00:50:08: Aber gut dass die da war?

00:50:09: Ja, Gott sei

00:50:10: Dank.

00:50:10: oh Gott, wie peinlich.

00:50:11: So ein Rest würde?

00:50:13: Nee der war mir schon drauf aus.

00:50:14: Der darf auch gehen, oh je.

00:50:19: Ich hab den witzigerweise neulich noch mal gegugelt weil ich sehen wollte was aus ihm geworden ist.

00:50:25: Und er verkauft jetzt so Heizungen irgendwelche Heizungsgeschichten.

00:50:32: Ja,

00:50:32: okay.

00:50:34: Unspekulär?

00:50:35: Ja

00:50:36: sehr.

00:50:37: Ach je!

00:50:38: Also ich glaube du bist auf einem sehr guten Weg, würde ich damit sagen.

00:50:42: Alles cool.

00:50:44: Das Gefühl habe ich auch grundsätzlich aber das war gerade doch nochmal ein guter Input werde werde ich meinem Therapeuten mal sagen, hey, ich hab ein Input bekommen.

00:50:57: Kannst du da bitte drauf achten?

00:50:58: Danke schön und mir das noch mehr reinprügeln helfen.

00:51:02: Ja oder liebevoll reinstreifen!

00:51:04: Tatsächlich ist mein Therapeut jetzt sehr, sehr liebevoll.

00:51:08: Und ich musste am Anfang erst einmal damit klarkommen, dass er auch sehr expressiv Mitgefühl und so ausdrückt, weil ich das überhaupt nicht gewohnt war.

00:51:17: Der, den ich vor zwei Jahren hatte, der war eher ein bisschen härter Gleichzeitig unterstützend halt in der Phase natürlich.

00:51:25: Und das hatte ich auch mit dem jetzt einmal besprochen, dass ich meinte, ey, ich kann dich gar nicht einordnen gerade für mich weil es eine Art von Umgang ist die ich nicht kenne.

00:51:32: Dann haben wir das halt einmal durchgequatscht und er hat mir ein paar Sachen auch von sich und seiner Geschichte tatsächlich erzählt, die mir geholfen haben das einzuordnen und jetzt ist auf einmal okay so.

00:51:45: Deswegen, der ist sehr liebevoll mehr als ich es bisher gewohnt war von Menschen und das ist auch eine Erfahrung.

00:51:53: Aber so sollte's sein?

00:51:54: Ja

00:51:55: voll!

00:51:57: Vielen vielen Dank dass du da warst.

00:51:59: Danke dass sich noch mal herkommen durfte für den Input.

00:52:02: Sehr gerne Das war Paula Liebenlern und wenn ihr auch mal dabei sein wollt, dann schreibt mir entweder auf meiner Homepage.

00:52:08: Da gibt es oben ein kleines Kästchen

00:52:10: Podcast

00:52:11: da könnt ihr euch eintragen oder achtet auf meinen Instagram.

00:52:14: Da gibts spontanen dann-und wann einfach mal Plätze so wie in diesem Fall.

00:52:18: habt einen schönen Tag tschüss!

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