387 - Wie seltsam, so etwas laut auszusprechen
Shownotes
Ina hat eine Schwiegermutter, die sich nie so richtig von ihren Söhnen abgegrenzt hat. Und weil das so ist, ist Ina für sie eine wahnsinnige Konkurrenz. Dass das anstrengend für die Partnerschaft ist, kann man sich vorstellen. Dabei bedeutet Abgrenzung zur Mutter ja nicht automatisch Distanzierung, sondern im Gegenteil: Die Chance, einander endlich angstfrei nahe zu kommen. Viel Freude beim Hören.
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00:00:00: Herzlich willkommen bei Paula lieben Lernen.
00:00:02: Meine heutiger Gast ist Ina und es geht um das fantastische Thema Schwiegermütter, überhaupt Mütter die sich nicht von ihren Kindern abgrenzen.
00:00:11: Ganz viel Spaß beim hören!
00:00:22: Herzlich Willkommen liebe Ina.
00:00:23: Hallo
00:00:24: Ich freue mich sehr dass du von so weit her angereist bist.
00:00:28: Du kommst aus Stuttgart aber man hört es gar nicht.
00:00:32: Ja genau Das heißt also es liegt daran dass ich in Norddeutschland aufgewachsen bin.
00:00:38: Also, nicht gut ist ja auch nicht schlimm.
00:00:40: Aber die meisten Leute aus Stuttgart, da hört man über so ein kleines Singlesampeiser... Ja!
00:00:46: Du hast geschrieben es geht um deine Schwiegermutter und das ist natürlich ein spektakuläres Thema.
00:00:54: ich habe mal auf Instagram eine Umfrage gemacht oder halt so einen Fragesticker was ist das wildeste?
00:01:00: Was deine Schwigermutter oder schwiegereltern dir mal untergemischt haben?
00:01:06: und die Antworten sind krass gewesen.
00:01:09: Also da fragt man sich wirklich, haben die Eltern ihre Kinder niemals losgelassen?
00:01:14: Mhm.
00:01:14: Ja.
00:01:15: Wird es so ähnlich heute?
00:01:17: Ich glaub schon ja.
00:01:19: Okay.
00:01:20: Aber du hast recht das Gefühl hab ich eben auch also gerade meinem privaten Umfeld.
00:01:25: wenn ich mit meinen Freundin spreche dann ist das Thema allgegenwärtig.
00:01:28: Es gibt viele Freunden die auch immer wieder Konflikte haben mit ihrer Schwiegerfamilie.
00:01:35: In meiner Recherche, wenn ich mich belesen wollte.
00:01:38: Dann hab' ich gar nicht so viel gefunden auf Social Media zum Beispiel.
00:01:43: Es ist also ... Ich glaube ein amerikanisches Phänomen auch, dass es richtig krass ist da, aber das Thema ausgebreitet wird führt zu spektakulären Stories natürlich, aber es ist blöd weil man damit leben muss.
00:01:57: Also erzähl doch mal vielleicht am Anfang wie lange bist du schon in dieser Beziehung?
00:02:05: Jetzt so seit anderthalb Jahren.
00:02:09: Mhm.
00:02:09: Also noch gar nicht so lange?
00:02:12: Ihr seid nicht verheiratet, sondern nur
00:02:13: ... Genau und ich hab da halber Schwiegermutter gesagt.
00:02:18: Es ist die Mutter oder die Familie meines Freundes.
00:02:21: Ja.
00:02:22: Und wir sind vor anderthailb Jahren zusammengekommen.
00:02:27: Ich war total
00:02:28: ...
00:02:29: Als ich diesen Mann kennengelernt habe, war ich total irritiert.
00:02:34: Von der Schwiegerfamilie oder von ihm?
00:02:36: Nein, erst mal von ihm.
00:02:38: Weil ich so viele Jahre vorher ... die meiste Zeit war ich Single, also fast zehn Jahre.
00:02:43: Ich hatte immer wieder kurzzeitige Beziehungen und Bekanntschaften.
00:02:52: Aber nie so richtig was Ernstes tief vergehen ist.
00:02:56: Ich hab mich da ganz gut ... von Ferngerhalten so selber durch das Selbstsabotage oder, ja ... dass ich mir irgendwie bewusst auch immer die Männer ausgesucht hab.
00:03:13: Wo ich wusste, es wird eh zu nichts führen und bin darin auch verzweifelt aber ich kam da nicht raus.
00:03:20: Was hat dich an diesem Mann angesprochen?
00:03:27: Ja erst mal war das so... Wusste ich gar nicht, dass ich ihn so ansprechend finde.
00:03:32: Das hat sich dann in den ersten Treffen irgendwie eingestellt.
00:03:36: Erst dachte ich, es ist wieder jemand der irgendwie nicht richtig eine Beziehung führen will.
00:03:41: aber ganz schnell nach dem dritten Viertentreffen dachte ich das nicht mehr und normalerweise ging da bei mir immer so ne Art Schwächensum an.
00:03:49: also sobald ich das Gefühl hatte oh hier hat jemand Interesse Ich dachte, die Nase ist mir zu groß.
00:03:56: Der ist mir doch zu klein.
00:03:58: Der hat einen komischen Job oder so ... Dann ging das immer wieder los und dann hab ich mich ganz schnell
00:04:03: abgeturned.".
00:04:04: Ja, der schwächt in so einem sehr schönes Wort?
00:04:08: Und da bei diesem Mann hat er sich nicht aktiviert.
00:04:13: Ich weiß auch noch, wie ich damals zu meiner Therapeutin gesagt habe.
00:04:17: Ich hab ein Mann kennengelernt, der mich mag und ich mag ihn trotzdem.
00:04:22: Wow!
00:04:25: Ach, Mann!
00:04:26: Ja.
00:04:27: Was hat sie darauf gesagt?
00:04:30: Irgendwie musste sie lachen.
00:04:33: Aber sie hat auch die ganzen Jahre mich begleitet und es war halt wirklich immer wieder so.
00:04:39: Und ich dachte auch... Ich werde dann nicht rauskommen oder so ja und immer wieder wenn etwas zu Ende war.
00:04:46: Dann habe ich aber auch das reflektiert und dachte, beim nächsten Mal werde ich darauf achten.
00:04:50: Das war schon wie so eine Profession, die ich daraus gemacht hab oder die ich entwickelt habe einen Mann kennenzulernen.
00:04:58: Und ja dann ... dann war es auf einmal ein bisschen anders.
00:05:02: Es war sehr anders!
00:05:03: Ja...
00:05:05: Was war was Unterschied?
00:05:06: ihn?
00:05:07: Oder seinen Verhalten oder das Gefühl, was er dir gegeben hat von den anderen?
00:05:11: Verlässlichkeit.
00:05:12: So, Zuverlässigkeit Ja, dass er mir auch ... Dass er mir schnell Sicherheit gegeben hat.
00:05:20: Dass der Verabredung eingehalten hat, also Kleinigkeiten am Anfang, die ich schon für Sicherheitssorgen ... Dass der Nachrichten beantwortet hat und das ist einfach... Dass er mich schnell das Gefühl gegeben hat, er möchte mich häufig sehen.
00:05:36: Aber auch nie.
00:05:37: so, dass ich dachte, ich hab nie das Gefühl bekommen, er sucht jetzt unbedingt eine Beziehung und es ist eigentlich egal, wer da liegt neben ihm.
00:05:45: dass er auch kritisch war und wir uns gut unterhalten konnten.
00:05:50: Was der Interesse an meinem Leben gezeigt hat, auch ziemlich schnell ... Und vor allem ziemlich schnell auch Unterstützung angeboten hat bei bestimmten Dingen.
00:05:58: so, das ist so sein Thema auch unterstützt gern.
00:06:04: Wann hast du die Familie kennengelernt?
00:06:07: Ja, ziemlich früh würde ich sagen.
00:06:12: So nach drei Monaten ungefähr.
00:06:15: In welchem Verbündnis ... Verbundnis, wie sagt man?
00:06:21: In welchen Verhältnissen leben die?
00:06:23: Sind die Eltern noch zusammen und gibt's da Geschwister
00:06:25: usw.?
00:06:27: Die Eltern sind getrennt seit ungefähr zehn Jahren.
00:06:33: Mein Partner ist ein bisschen älter als ich.
00:06:35: Als er Anfang Mitte zwanzig war, haben sich seine Eltern getrenned.
00:06:39: Genau, und seine Mutter lebt allein.
00:06:41: Sein Vater hat eine neue Partnerschaft, aber der ist da auch nicht so tief drin.
00:06:47: Also erst mal habe ich nur seine Mutter kennengelernt, ja genau.
00:06:53: Wie war die Initialbegegnung?
00:06:57: War das okay oder ...
00:07:00: Ja also ich war total aufgeregt.
00:07:03: Ich war totalaufgeregt und im Nachhinein habe mich gefragt warum ich so wahnsinnig aufgeregte.
00:07:09: Dann waren wir dort zum Essen und haben dann auch ein bisschen Wein getrunken.
00:07:13: Da war ich so aufgeregt.
00:07:15: Ich kann jeder nachvollziehen, das ist einer der unangenehmeren Situationen im Leben.
00:07:21: Genau, weil ich dachte ... Weil ich da schon das Gefühl hatte, dass es was Ernstes werden könnte.
00:07:26: Und meine Hoffnung war, dass ich durch sie eine Art ... Also eine gute ... Mutterbeziehung entwickeln kann nicht mit meiner eigenen, sondern sie als Stellvertreterin sozusagen.
00:07:40: Weil
00:07:40: du keine gute Beziehung hast zu deiner Mutter?
00:07:43: Genau.
00:07:44: Hast Du Kontakt zu Deiner Mutter?
00:07:45: ?
00:07:46: Zu Zeit nichts.
00:07:47: Okay.
00:07:49: Seit ungefähr einem Jahr.
00:07:50: Nicht mehr.
00:07:52: Was ... Erzähl kurz wie bist Du aufgewachsen?
00:07:56: Ähm... Ja meine Eltern haben sich getrennt, als ich so neun Jahre alt war und ähm zuvor haben sie sich dauerhaft gestritten, also es war ein riesiger Streit jeden Tag quasi.
00:08:11: Und meine Mutter und ich haben uns auch sehr viel gestriten.
00:08:15: Also ich würde auch sagen, ich als Kind war sehr aufmerksam.
00:08:19: Ich konnte als Kind schon ganz gut beobachten.
00:08:22: Und ich habe auch ganz frühe Erinnerungen, wo ich schon meine Mutter kritisch wahrgenommen hab.
00:08:28: Es war auch glaube ich mein Glück, weil dadurch habe ich nicht alles so auf mich... bezogen und hat sie schon auch kritisiert oder ihr gesagt, hey Mama so kannst du eigentlich nicht sein.
00:08:43: Wenn sie uns sich unverhalten hat das darfst du nicht oder andere Mamas machen das nicht?
00:08:51: Zum Glück für mich hat unsere Oma also ihre Mutter unter uns gewohnt.
00:08:57: die hat sich meiner sehr angenommen war häufig da.
00:09:00: meine Mutter hat viel gearbeitet Und ihr hab ich das erzählt und häufig war sie auch auf meiner Seite oder hat mir geholfen.
00:09:08: Also dieses Gerechtigkeitsbewusstsein, dass ich mich früh oder schnell ungerecht behandelt gefühlt habe ... Das spürte ich immer noch.
00:09:20: Aber auch dazu geführt, dass sich meine Mutter in der Kindheit viel kritisiert habe oder ihr den Spiegel vorgehalten habt.
00:09:29: Ja deswegen... Unsere Beziehung nie harmonisch, würde ich sagen.
00:09:33: Ja ... nieharmonisch und ... ja ... durch meine Mutter habe ich auch wirklich viele Selbstweife entwickelt.
00:09:44: Weil sie an die Herung gekrittelt hat oder?
00:09:46: Ja schon!
00:09:47: Du
00:09:47: bist so ein Einzelkind?
00:09:48: Ich
00:09:49: hatte noch einen Bruder.
00:09:50: Kleinen?
00:09:51: Eine älteren Bruder, die mich aber auch gefühlt immer mit unterstützen musste.
00:09:57: Also der hatte auch starkes ADHS.
00:10:00: Er hat ein großes Bedürfnis auch um Unterstützung.
00:10:03: Hat das nicht so ganz bekommen, aber ich hatte das Gefühl, ihm musste ich mich auch ein bisschen sorgen.
00:10:09: Wie viel älter
00:10:09: ist er?
00:10:10: Drei Jahre.
00:10:11: Ja ...
00:10:17: Habt ihr euren Vater gesehen nach der Trennung?
00:10:20: Mhm!
00:10:22: Nach der Trainung haben wir meinen Vater oder unseren Vater alle zwei Wochen besucht.
00:10:30: Ich hätte mir ... auch mal gewünscht, lieber bei ihm zu leben.
00:10:35: Es war aber nicht so umzusetzen weil mein Vater das nicht so gut hinbekommen hat irgendwie sein Leben wieder in Griff zu kriegen.
00:10:41: eine Zeit und meine Mutter und er sich dann noch über Gerichte gestritten haben und dann meine Mutter noch versucht hat eben das Sorgerecht wegzunehmen und dann ging es eigentlich noch so weiter dass meine Eltern weitergestritten sind oder im größeren Stil sozusagen.
00:10:59: Aber
00:11:00: ja... Mein Vater Es war trotzdem in der Zeit, wo er noch bei uns gelebt hat.
00:11:05: Für mich immer noch so ein kleiner Sicherheitsschirm.
00:11:09: Genauso wie meine Oma, die unter uns gelebte.
00:11:12: Dann sind sie leider zeitgleich gegangen, also meine Omas gestorben und dann ist auch mein Vater gegangen Und das war einfach überhaupt gar keine schöne Zeit.
00:11:21: Ja, und in dieser Zeit oder danach hat meine Mutter sich auch eher so entwickelt, dass sie dann noch mehr auf sich geguckt hat.
00:11:29: Viel gedatet hat und abends unterwegs war mit Freunden sich getroffen.
00:11:32: Und es war eigentlich jeden Abend so, dass jemand für Sie angerufen hat.
00:11:36: Ich bin ran gegangen ... Dann wusste deine Mutter schon wieder?
00:11:39: Warum ist denn deine Mutter nie zu Hause?
00:11:41: Seid ihr immer alleine?
00:11:43: Das war so, eigentlich immer so.
00:11:47: Wenn sie da war, war's nicht harmonisch also... Genau.
00:11:53: Was ist so von aus erwachsener Sicht betrachtet der größte Mangel, den du ihr vorwirfst oder so zuschreibst?
00:12:04: Dass sie es nicht geschafft hat oder nie auch heute verantwortung zu übernehmen.
00:12:10: Dass sie mir immer das Gefühl gegeben hat dass ich Schuld bin daran dass ich da bin also ich selbst obwohl sie sich entschieden hat Kinder zu bekommen Und sie auch ihre Kindheit besser behandeln müssen.
00:12:28: Dass das Ihre Verantwortung war, die bis heute nicht aufnehmen kann oder anerkennen kann und das frustriert mich noch heute.
00:12:39: Aber ich hab da schon viel dran gearbeitet.
00:12:42: In der Zeit lang habe ich geglaubt ... Das war deine Frage vorhin, dass Sie sehr vieler mir immer kritisiert.
00:12:49: Und ja... eigentlich immer mir negative Dinge eingeredet hat.
00:12:54: Ich wär nicht so schlau wie mein Bruder, ich wär zu dick.
00:12:58: Dies wäre nicht richtig, das wär nicht richtig.
00:13:00: Mädchen müssen nie erfolgreich sein, auch keinen tollen Beruf lernen und allein diese Sätze, dass ich nicht schlauw genug wäre, das hat mich auch total gebremst in meiner
00:13:13: Jugend.".
00:13:14: Also der totale Selbsthass?
00:13:17: Ja genau.
00:13:20: Das tut mir sehr leid!
00:13:22: Ja, danke.
00:13:26: Wie habt ihr die Schulzeit bewältigt?
00:13:31: Die Schulzeiten haben wir ... waren mein Bruder und ich für uns selbst zuständig auch.
00:13:37: Unsere Mutter hat uns nicht unterstützt.
00:13:40: Ich hatte eine Phase, wo ich überhaupt keiner Lust hatte zur Schule zu gehen.
00:13:44: Aber so zum Ende hin habe ich zumindest dann doch die Schule ganz gut abgeschlossen Ausbildung zu machen.
00:13:57: Und das war auch eine gute Entscheidung, denn ich bin dann auf sehr nette Menschen getroffen, die mich unterstützt haben und die mir geholfen haben, an mich zu glauben.
00:14:11: Ich bin damit achtzehn ausgezogen und habe mir auch selbstständig relativ schnell eine Therapie gesucht.
00:14:21: Das hat mir total geholpen ... einfach an mich zu glauben und auch wahrzunehmen, hey ich bin gar nicht doof oder so.
00:14:28: Ich kann auch studieren, warum sollte ich das nicht können?
00:14:31: So, ich kann Autofahren, warum sollt ihr sich nicht autofahren können?
00:14:35: Ja genau.
00:14:37: Das
00:14:37: heißt die Hoffnung an deine Schwiegermutter war wahrscheinlich unterbewusste Riesengroß eine tolle Frauenfigur im Leben haben, die dich unterstützt und liebt und akzeptiert.
00:14:54: ja genau
00:14:55: Ja,
00:14:57: genau.
00:14:58: Also das war auf jeden Fall unbewusst meine riesige Hoffnung.
00:15:07: Und wie sieht die Realität aus?
00:15:12: Ja also das erste Treffen habe ich eigentlich teilweise monisch in Erinnerung gehabt und dann habe ich so einfach die Familie und auch die Dynamik immer mehr kennengelernt und festgestellt Oder vielleicht habe ich mich auch gekränkt gefühlt, als ich festgestellt habe ... dass ich überhaupt gar keine Rolle spiele.
00:15:36: Also das ist eigentlich gar nicht darum geht, mich kennenzulernen sondern... Dass die Mutter meines Partners einfach auch total darin aufgeht sich irgendwie mit ihren Söhnen zu beschäftigen und ja da gar nicht so interessiert daran ist wer da so Neues reinkommt.
00:15:56: So, das war meine Feststellung Und dann war ich tatsächlich auch sehr sensibel, würde ich sagen.
00:16:04: Für jegliche Zeichen die mir das Gefühl geben, dass ich gar nicht so gern gesehen bin oder nicht so wichtig bin und habe da auch ... hab dich schon sehr wahrgenommen diese Signale.
00:16:20: Woran hast du die festgemacht?
00:16:25: Was meinst du das?
00:16:26: Naja, weil Signale, die kann man ja auffangen oder auch nicht.
00:16:33: Manchmal ist es Interpretation, weil man sowieso sehr fein getuned ist auf bestimmte Verhaltensweisen.
00:16:41: Manchmal sind es auch tatsächliche Dinge, die gesagt wurden.
00:16:46: Weil man's nur interpretiert kanns auch leicht zu Missverständnissen kommen.
00:16:52: Ja also... Es gab gerade zu Beginn in der ersten Zeit das muss ich sagen dass sie viel Familienzeit haben Und mein Partner, das auch wichtig ist, findet mich dort zu integrieren und mich da immer wieder mit hinzunehmen.
00:17:10: Kommen die vom Balkan?
00:17:11: Mhm.
00:17:14: Ich hatte gerade so ein ... sind es deutsche Menschen?
00:17:18: Ja.
00:17:19: Genau.
00:17:19: Interessant!
00:17:21: Die planen ganz viel, machen ganz viel.
00:17:23: Und ja, schenken sich gegenseitig auch immer wieder Unternehmungen...
00:17:28: Also als wären die Kinder quasi noch klein?
00:17:33: Ja, tatsächlich ja.
00:17:37: Also ist ja ... kann ja schön sein, ne?
00:17:40: Man muss halt auch gesund machen so.
00:17:42: Mhm!
00:17:42: Okay.
00:17:43: Ja.
00:17:45: Also seine Mutter ist auch total fürsorglich, finde ich ihm gegenüber und auch dem Bruder.
00:17:52: also sie ist schon eine Total ... Sie kann total empathisch und aufmerksam sein und so umsorgend Und eigentlich das, was ich nachher mich immer so gesehen habe.
00:18:05: Das ist es auch.
00:18:07: Ja und dann gab es eben diese Situation ... Es gab Momente wo ich dachte die hätte man einfach positiv auffassen können muss ihr irgendwie so angesprochen hat wie viel ich esse und von wegen würde man ja gar nicht sehen oder so.
00:18:28: Warum sollte sie kommentieren wieviel du isst?
00:18:30: Ja, das hab ich mich auch gefragt.
00:18:32: Genau!
00:18:33: Und ich hab sie da auch drauf angesprochen.
00:18:35: dann im Nachhinein und dann meinte sie, dass wär nur irgendwie ein Kompliment gewesen.
00:18:42: Aber ... Das war schon so, wo ich dachte, was ist das?
00:18:45: Woher kommt es denn dieses Bedürfnis überhaupt zu thematisieren?
00:18:52: Es sieht dich ja niemand, aber du bist sehr schlank, ne?
00:18:54: Nur, dass wir das nochmal in Relation setzen.
00:19:00: Ich war auch irritiert.
00:19:03: Aber natürlich, gerade auf mein Körper angesprochen zu werden ... Auch bei meiner Historie, aber das wusste sie ja nicht.
00:19:11: Trotzdem... Da bin ich total verunsichert
00:19:13: so.
00:19:13: Ich würde das nie machen!
00:19:15: Mhm.
00:19:16: Ich würd das auch nie machen.
00:19:18: Okay.
00:19:21: Es gibt so No-Gos und ich hab gedacht, dass man die unter Frauen irgendwie doch kennt.
00:19:33: Gab es Kommentare in Sachen, warum fahrt ihr denn dahin den Urlaub?
00:19:39: Also wir sind immer gerne nach XY gefahren oder wer hat dir den Pullover denn ausgesucht oder irgendwie sowas.
00:19:49: Also...
00:19:50: Ihrem Sohn gegenüber ne?
00:19:51: Ja
00:19:53: also es gab.
00:19:55: es gab schon doch Häufig auch die Situation, dass wir irgendwas erzählen wollten.
00:19:59: Was wir unternehmen wollen oder unternommen haben und darauf gar keine Resonanz war.
00:20:07: irgendwie nicht interessant oder so.
00:20:09: Oder das Thema wurde dann umgelenkt und es wurde eher von deren vergangenen Situation gesprochen oder Unternehmung.
00:20:17: Ich habe das Gefühl gehabt, die Beziehung bekommt irgendwie nicht so einen Raum Gerade wenn sich dann noch mehr Leute aus der Familie versammelt haben.
00:20:28: Und ich dabei war halt auch häufig die Situation, dass ich mich am Tisch vor allen anderen irgendwie bloßgestellt gefühlt hab.
00:20:33: von ihr ...
00:20:34: Zum Beispiel?
00:20:36: Ja, das ich mit meinem Partner gesprochen habe und sie hat sich eingemischt und mich so zurechtgewiesen.
00:20:42: So was!
00:20:43: Wie habt denn dein Partner darauf reagiert?
00:20:46: Erst mal gar nicht...
00:20:50: Ich
00:20:51: bin leider dann auch in so eine Rechtfertigung gegangen, weil ich dachte Moment mal.
00:20:58: Wieso denn jetzt so?
00:20:59: Also woher kommt das?
00:21:00: und mich dann gereichtfertigt und nachhin dann gedacht hätte ich gar nicht machen sollen habe ich dass?
00:21:05: ich hab das meinem Partner dann auch gesagt oder ihn versucht irgendwie darauf aufmerksam zu machen?
00:21:09: Und dann habe ich eben auch feststellen müssen, dass es für ihn gar nicht so leicht ist.
00:21:14: also... Er ist für ihn nicht so leicht, dass seine Mutter so kritisch war zu nehmen.
00:21:22: Und er hat auch zuvor nicht so viele feste Beziehungen gehabt und in mir die Situation noch gar nicht so gehabt, da es seine Partnerin mit nach Hause gebracht hat.
00:21:36: Sieht seine Mutter natürlich auch total lieb und unsicher und so fürsorglich wie sie ihm gegenüber ist!
00:21:45: Aber mir ging über, finde ich verhält sie sich eben nicht so.
00:21:49: Und das fällt mir auch sehr auf und es gab dann auch viele weitere Situationen oder auch dann eben... Ich habe dann auch darauf reagiert und war dann auch irgendwann nicht mehr so freundlich was dann auch dazu geführt hat Ich hatte nicht mehr so viel Lust, dort hinzufahren.
00:22:08: Dann ist mein Partner natürlich auch nicht mehr häufig da hingefahren und dann ist bei ihr aber die Unzufriedenheit gegenüber mir irgendwie gestiegen.
00:22:16: Und dann hat sie mit anderen Menschen aus der Familie über mich gesprochen.
00:22:21: Das hat dazu geführt, dass ich mich immer unwohler gefühlt habe.
00:22:25: Es gab Situationen, wo ich dort war ... Es hat einfach über einen Abend von vier, fünf Stunden niemand mit mir gesprochen.
00:22:32: Also überhaupt nicht!
00:22:38: Ich hab Freunde auch nicht.
00:22:40: Doch, der schon!
00:22:41: Aber der Rest nicht...
00:22:46: Ja und dann ist es immer wieder so zur Streite reingekommen bei uns deswegen also wegen seiner Familie.
00:22:56: und ja...
00:22:59: Kurze Frage wer gehört denn dann zu der Kernfamilie?
00:23:02: Also die Mutter, die Geschwister
00:23:06: Die Mutter, sein Bruder.
00:23:07: Genau und der hat auch Familie schon, ein Frau und ein Kind.
00:23:10: Und wie behandelt sie die Schwiegertochter?
00:23:13: Besser!
00:23:15: Weil die aber schon Kinder hat.
00:23:17: Ja genau, die haben zusammen einen Kind.
00:23:20: mit ihr geht es besser.
00:23:21: um mein Gefühl
00:23:23: Aber viel besser oder nur
00:23:24: noch viel besser schon ja aber auch dafür hält sich auch häufig mal so ein bisschen übergriffig würde ich sagen jetzt dass sie einfach so ihre Entscheidung durchsetzt oder da irgendwie mit dem Kind sehr viel machen will.
00:23:36: Aber ich weiß es nicht, weil wir auch nicht miteinander darüber hier gesprochen haben.
00:23:42: Sie hat doch schon auch vor mir diese Frau so hoch leben lassen und gesagt die tollste Frau der Welt oder so.
00:23:51: Also da hab' ich auch gedacht okay...
00:23:55: Wie verhält sich der Bruder seiner Mutter gegenüber?
00:23:58: Genauso wie dein Partner?
00:23:59: Ja, sehr loial!
00:24:01: Also solidarisch?
00:24:03: Ja.
00:24:03: Ich ... ja, okay.
00:24:06: Und das weiß ich aus eigener Erfahrung.
00:24:09: Es muss im Leben einer Mutter gerade mit Söhnen der Moment kommen, wo die sich einmal distanzieren und loslassen.
00:24:20: Sonst hast du erwachsene Söhne am Rockzipfel und umgekehrt.
00:24:26: Ähm... Und dass es hier offensichtlich nicht passiert.
00:24:30: Aus irgendeinem Grund vermutlich mit der Trennung zusammenhängt, sind diese Kinder überloyal der Mutter gegenüber.
00:24:38: Sie hat es nicht geschafft sich ein eigenes Leben aufzubauen also mit erwachsenen gleichaltrigen Menschen aus welchen Gründen auch immer und die Söhne schaffen es beide nicht.
00:24:50: Grenzen zu setzen.
00:24:53: Das kann man machen ist dann aber kacke.
00:24:57: Bin ich ja auch!
00:24:59: Was ... gegeben sein muss, also vor allem wenn ihr diese Beziehung weiterführen wollt.
00:25:05: Und die Mutter wird ja nicht so super alt sein nämlich an.
00:25:10: So im Sinne von es ist bald vorbei das ist ja da nicht gegeben.
00:25:15: Er muss sich abgrenzen und vor allen Dingen muss seine Loyalität dir gelten.
00:25:22: Nicht mehr ihr!
00:25:25: Sonst wird es ein ... Das kann man sportlich sehen.
00:25:29: Es ist anstrengend und nervig, aber sonst gibst du dich buchstäblich in die Schlangengrube und wirst ständig gebissen, obwohl du gar keinen Bock aufs Schlangen hast.
00:25:40: Das ist das Problem von buchstäblichen Muttersöhnchen.
00:25:43: Da hat kein Abgrenzungs- oder Abnabelungsprozess stattgefunden und du hast einen Erwachsensbaby.
00:25:50: zumindest in diesen Situationen.
00:25:51: Die schaffen dann nicht, auf Augenhöhe zu agieren mit der Mutter, sondern werden wieder so kleinen Jungs, denen man sagt heute darfst du an die Keksdose und kriegst sogar zwei Kekse wenn du beruf bist?
00:26:07: Ja ich hab auch häufig an diesem Begriff gedacht
00:26:10: ... Muttersöhnchen?
00:26:13: Ja ihm diesen Begriff zuzuschreiben aber so mit der Zeit also das ist jetzt läuft ja alles schon ein bisschen länger.
00:26:22: Ich hab schon das Gefühl, dass es zumindest weg aufgeht.
00:26:24: Ansonsten würde ich ja auch keine Perspektive mehr sehen.
00:26:28: Das Ganze hat mich schon zeitweise mitgenommen, muss ich echt sagen.
00:26:32: Verständlich!
00:26:33: Du darfst nicht vergessen, dass dein Wunsch an eine Mutterfigur da war und es wäre ein leichtes für sie dich anzunehmen und zu lieben eigentlich in der Theorie.
00:26:44: Ja, das habe ich mich tatsächlich auch gefragt also ... Es kam dann auch, es wurde irgendwann zum Thema ... mein Partner ist schon zu ihr gegangen und hat das angesprochen zumindest.
00:26:55: Und ich hab da eben mitbekommen.
00:26:58: Das hat sie mir im Nachhinein selber so mitgegeben, dass sie eigentlich nicht so zufrieden ist mit mir und der Wahl.
00:27:05: Wie
00:27:05: zufriedeng?
00:27:07: Ja, sie denkt, ich würde quasi ihm nicht gut tun.
00:27:12: Also Sie hat das Sorge!
00:27:14: Ja, weil er
00:27:15: sich abgrenzen
00:27:15: lernt im Zweifelsfall.
00:27:17: Genau!
00:27:18: Und ich ... Ich wollte und das war vielleicht auch ein Fehler?
00:27:24: Ich weiß es nicht.
00:27:24: Das hat das noch befeuert, vielleicht... Ich hab hier relativ schnell in diesem anfänglichen Grade durch den Alkohol habe ich ja eben auch schon mitgeteilt, dass ich nicht so eine gute Beziehung zu meiner Familie habe.
00:27:37: Und das hat sie auch im Nachhinein nochmal gegen mich verwendet.
00:27:40: So, ja ... Ina hat ja sowieso keine Interesse an Familie, weil sie hat ja selber kein gutes Verhältnis zu ihrer Familie.
00:27:51: Und deswegen möchte sie auch gar nicht teil sein.
00:27:53: Sie möchte ja nicht.
00:27:55: und da hab ich auch gedacht, oh Mann jetzt benutzt du das noch gegen mich?
00:28:00: Ich habe dir gesagt dass ich ein schlechtes Verhältnissen zu meiner Familie hab damit du irgendwie Mitleid mit mir hast um mich so aufnimmst.
00:28:10: Das hat überhaupt nicht funktioniert!
00:28:12: Und ja, auch darüber hinaus habe ich auch gedacht also wenn ich jetzt eine Mutter wäre.
00:28:17: Ich bin keine Mutter deswegen ist das so hypothetisch.
00:28:21: aber Wenn ich es jetzt überlege was ich alles mitbringe dann denke ich bin nicht in eine gute Partie
00:28:28: Ja.
00:28:29: Aber warum sieht sie das nicht?
00:28:32: Weil aus ihrer Sicht du Konkurrenz bist und ihr den Platz ganz oben, was ja absurd ist.
00:28:39: Ihr steht nicht in Konkurrenz, aber streitig machen
00:28:42: könntest.".
00:28:44: Also eigentlich ist es ein Kompliment so gesehen, dass sie dich so ernst nimmt und die andere eben okay mitlaufen darf.
00:28:52: Aber gleichzeitig muss sie natürlich auch deinen Grenzen bahnen.
00:28:56: Kennen Sie Details aus deiner Kindheit?
00:29:00: Oder kennst du deine Sehnsüchte und Hoffnung?
00:29:05: Inzwischen ja ... Ich hab ... mich tatsächlich mal auf ein Gespräch mit ihr eingelassen.
00:29:13: Sie hat mich gefragt, ob wir reden können?
00:29:16: Weil sie auch mit der Zeit gemerkt hat, dass es mir schon eine ernste Beziehung anstreben und dass sie's wahrscheinlich länger mit mir zu tun haben wird.
00:29:26: Dann hat sich's versucht, mit mir zur Reden.
00:29:29: In dem Gespräch hab ich von dieser Sehnsucht erzählt, was ich mir das eigentlich gewünscht habe Dass mich das auch jetzt echt verletzt hat, alles so, wie es so gelaufen ist.
00:29:43: Weil ich mich auch so unfassbar ausgegrenzt gefühlt habe.
00:29:47: Auch auf dem Prüfstand.
00:29:49: Jetzt müsste ich was beweisen.
00:29:53: Ja ...
00:29:54: Und wie hat sie das aufgepasst?
00:29:56: Gut!
00:29:57: Sie hat sich da total einflussend am gezeigt aber sie ist immer wieder in einer anderen Rolle gerutscht oder eine andere ... Haltung oder so.
00:30:10: Häufig war dann wieder das andere zu spüren, auch in diesem Gespräch.
00:30:13: Sie ist da hin und her geswitscht.
00:30:18: Aber ich hatte das Gefühl ... Nee, also sie hat schon Angst.
00:30:23: Also... Sie hat leider nicht über ihre Ängste gesprochen.
00:30:28: Um das alles aushalten zu können, habe ich schon versucht, sie darin zu sehen, dass sie Angst hat, ihren Sohn zu verlieren?
00:30:36: Ja!
00:30:37: Also hat sie garantiert.
00:30:40: Genau, und ich muss dir auch ein bisschen recht geben... Ich bin auch ein Bisschen, bin ich auch nur Bedrohung in dem Punkt weil ich das nicht zulassen würde mich irgendwo ans ganz letzte Ende zu stellen.
00:30:57: Ich möchte auch schon gern Priorität sein und haben.
00:31:00: Und es ist okay, denn er muss sein eigenes Rudel gründen?
00:31:04: Ja, denke ich auch!
00:31:05: Das ist einfach so.
00:31:06: Ja, ich ... Also ja.
00:31:16: Sie hat mir trotzdem halt auch in diesem Gespräch wieder so klar gemacht, dass ich eigentlich ... Dass sie schon Zweifel daran hat, ob ich ein guter Mensch sei?
00:31:28: Woran macht's ihr das fest?
00:31:29: Zum Beispiel, dass die mir unterstellt hat, ich würde irgendwie im Leben nur ... Es würde mir nur um Erfolg gehen oder um Finanzen oder so.
00:31:37: Was hat ... wirklich absolut nicht der Fall
00:31:39: ist.
00:31:39: Und man könnte es auch uminterpretieren, dass du jemand bist, der für wirtschaftliche Sicherheit sorgt?
00:31:44: Genau!
00:31:45: Also das habe ich ja auch so gesagt... also ich hab das gesagt, dass sich so viel gekämpft hat mein Leben lang und nicht abhängig sein möchte und dass ich da so wahnsinnig stolz drauf bin, dass ich niemals wenn's so weiterläuft wie es gerade ist dann die gute Richtung geht, dann würde ich niemehr jetzt ein irgendeinerweise abhängiges sein von einem Mann finanziell.
00:32:09: Ich bin da sehr stolz drauf und das konnte man eben genauso sehen.
00:32:13: Und da ist mir auch so wahnsinnig klar geworden, all das was womit ich es zu tun habe diese ganze Kritik, diese Zweifeln alles was negativ an mir gesehen wird, all dass könnte man genau so auch positiv sehen wenn man das wollen würde.
00:32:30: Naja es hat ja immer ganz viel mit Projektion zu tun.
00:32:35: Vielleicht hat sie es nicht geschafft, so leichthändig wie du für wirtschaftliche Sicherheit zu sorgen.
00:32:41: Vielleicht war bei ihr alles Kampf aus ihrer Sicht und bei dir ist so viel Leichtigkeit, obwohl du ein schweres Päckchen zu tragen hast usw.
00:32:51: Es gibt ja Zehntausend Varianten aber meistens hat das mit den Leuten selber zu tun oder... Mit dem Blick, den sie auf ihr eigenes Leben haben.
00:33:01: Was natürlich die Grundsituation für dich nicht ändert?
00:33:09: Wie sieht dein Freund die Gesamtsituation?
00:33:11: Also was plant er?
00:33:13: Möchte er länger mit dir zusammen sein?
00:33:16: Weil dann muss er sich positionieren.
00:33:18: Es hilft nichts.
00:33:19: Und Sie muss irgendwann die Waffen niederstrecken.
00:33:24: Sonst klappt es halt nicht.
00:33:26: Ja ... ja!
00:33:28: Also, wir arbeiten dran.
00:33:32: Wir haben auf jeden Fall da häufig auch gestritten ... Es ist schon schwer es das einzusehen, auch für ihn.
00:33:40: Und ich muss auch verstehen... Ich lege mich mit meiner Mutter ja auch schon ein paar Jahre an und für mich ist das nichts Neues so.
00:33:48: Streit mit Eltern oder Eltern kritisieren.
00:33:52: Ich habe nicht mehr diese Angst vor oder hab das Gefühl, ich muss hinterher dafür sorgen dass sie mich wieder lieb haben!
00:34:00: Und es gibt viele Menschen, die damit anfangen oder das überhaupt nicht können.
00:34:05: Da versuche ich immer auch Zeit zu geben und ich versuche für mich einen Weg zu finden.
00:34:14: Dennoch würde ich sagen auf jeden Fall muss das passieren weil ich mir auch gar nicht ausmalen will wie das weitergeht gerade wenn wir Kinder hätten zusammen.
00:34:24: Vor allem wenn die Kinder dann oder so ein Enkel Olympiade stattfindet.
00:34:28: Das ist guter Enkel, das ist schlechter Enkel.
00:34:31: Ja, genau.
00:34:33: Möchte ich mir gar nicht ausmalen.
00:34:34: Hat die andere Schwiegertochter eine Tochter oder ein Sohn?
00:34:38: Ein Sohn.
00:34:40: Noch das noch.
00:34:40: Stell dir vor du würdest ne Tochter bekommen.
00:34:45: Es ist
00:34:46: ... es ist eine Kack-Situation.
00:34:48: Ich finde aber man kann damit umgehen, so färm er sich hinter dich stellt.
00:34:53: und ich find' es auch akzeptabel wenn der Film mehr Zeit braucht, aber es muss Bewegung erkennbar sein.
00:35:01: Das ist das auch, finde ich.
00:35:03: Also ich erkenne das.
00:35:08: Ich habe ... also... Ich hab mir so viel Gedanken über die Situation schon gemacht.
00:35:14: Phasenweise oder auch gerade nach irgendwelchen Besuchen dort ging es mir wirklich überhaupt nicht gut.
00:35:20: Wie so kreisend habe ich mich immer wieder die Situation vor Augen geführt und gedacht, ich hätte eigentlich so reagieren sollen oder so ... Was für eine Frechheit!
00:35:29: Und dann war ich aber angepasst in der Situation oder wollte auch nicht laut sein oder irgendwie die Harmonie stören, die vermeintliche?
00:35:38: Und hab dann hinterher eben das alles erst so ...
00:35:43: Kannst du mal ein Beispiel nennen von so einer Situation?
00:35:45: Ja, zum Beispiel da im Tag, wo niemand um mir gesprochen hat.
00:35:49: Wo ich das wirklich wahnsinnig wahrgenommen habe, dass sie alle überhaupt nicht mehr mich ansehen!
00:35:56: Aber denkst du, Sie hat von vornherein gesagt, pass auf heute kommt Ina.
00:36:01: Die hat sich ganz blöd benommen die ist einfach böse und isst außerdem zu viel obwohl man es nicht sieht.
00:36:07: Ach so gut.
00:36:09: Bitte redet nicht mit ihr.
00:36:10: oder denkst du, die haben sich ihrem Verhalten einfach angepasst?
00:36:13: Ja ich glaube das ist ihr wirklich auch nicht gut.
00:36:16: gegen sie sich.
00:36:18: aber also für Sie ist sie halt die Betroffene von ihrer bösen Schwiegertoch
00:36:23: da.
00:36:25: Was kann sie dir konkret vorwerfen?
00:36:28: Das habe ich ja auch gefragt.
00:36:31: Nicht so viel... Also nichts, was irgendwie realistisch ist oder so.
00:36:36: Ja schon, dass mein Partner sich verändert hat seit er mit mir zusammen ist und sowas.
00:36:40: Hat sie mir dann vorgeworfen?
00:36:43: Aber ich will doch, dass meine Söhne sich verändern.
00:36:46: Die wachsen ja auch!
00:36:50: Ich finde auch... also meine Oma zum Beispiel, mit der hab' ich ein sehr enges Verhältnis.
00:36:55: Und wir hatten in der Zeit gerade den letzten Jahren da sehr intensiven Kontakt auch zeitweise und sie hat auch gesagt, ich bin jetzt ein bisschen traurig irgendwie.
00:37:05: Also ich freue mich für dich dass du einen Partner gefunden hast und jetzt muss ich das auch akzeptieren.
00:37:10: aber manchmal da bin ich auch ein bisschen Traurig dass wir nicht mehr so viel telefonieren oder so Aber sagt auch jedes mal nein Ich hab Verständnis und ruf mich in einer Woche an oder so.
00:37:23: also ich habe das Gefühl sie gibt mir trotzdem diesen Raum Aber ... ja, sprich das offen anders ist für sie auch nicht immer nur leichtes oder so.
00:37:32: Weil da fehlt ja auch was.
00:37:34: Ja klar!
00:37:35: Das find ich auch okay, wenn seine Mutter das so machen würde, dann würd' ich auch denken, voll fein, es verändert sich ja auch.
00:37:43: Muss man auch mit klarkommen?
00:37:45: Na ja vor allem, wenn eben ein Kind besser spielt als nie erwachsen wird und dann ein Erwachsenesleben ... Und man muss schon als Mutter dann irgendwann in der Lage sein, sich selber an Leben zu bauen.
00:37:58: Also aus dieser Mutterrolle heraustreten und sagen ich baue mir jetzt ein Erwachsenesleben für mich weil das ist ja auch eine Freiheit ne?
00:38:07: Ja total!
00:38:08: Das wäre das Beste so.
00:38:11: würde uns natürlich auch den Raum geben.
00:38:14: Wir müssen jetzt natürlich sicherstellen, dass du sie respektvoll und so weiter behandelst.
00:38:19: Weil ich sehe schon die Kommentare bei Spotify ... Ja aber was macht sie denn?
00:38:22: Vielleicht ist sie ja wirklich bösartig und manipulativ.
00:38:27: Und vielleicht, da möchte ich mich gar nicht von frei sprechen, vielleicht wirkte ich auch wirklich so als wollte ich gar nicht dazugangen weil ich hochgradig unsicher war.
00:38:39: Tatsächlich, ja.
00:38:40: Also ich hatte Angst ... Als ich das erste Mal dahin gefahren bin, kann man gar nicht aufregeln und werden Angst.
00:38:46: Und ähm ... Ja... Die Anspannungen, wie es auch nicht so richtig weggegangen war mit mir, die diese Gespräche gefehlt haben, die mir Sicherheit gegeben hätten.
00:39:01: Wenn sie sich mal neben mich gesetzt hätte und versucht hätte, mit mir ein Gespräch zu für mich kennenzulernen oder so.
00:39:08: Da würde ich schon sagen, dass ich das andersrum schon versucht hab.
00:39:12: Aber ich kann natürlich nicht sagen, ob ich mich auch böse geguckt habe oder mal irgendwie die Augen verdreht hab oder so ... Weiß ich noch?
00:39:22: Kann natürlich sein!
00:39:24: Ja gut
00:39:24: was ich angesichts dieser Behandlungsart auch angemessen finde ehrlich gesagt
00:39:32: Also
00:39:33: ich glaube für diesen Prozess kannst du nicht viel tun Ja.
00:39:39: Weil das müssen die untereinander klären und die Notwendigkeit muss auch jeder für sich erkennen.
00:39:44: oder eben nicht, was du halt tun kannst ist mit deinem Partner darüber zu sprechen und ... Das einzufordern, das würde ich schon weil ... ja?
00:39:56: Und er kann ja dennoch mit seiner Mutter viel Zeit verbringen wenn er das möchte.
00:40:01: aber du musst gut behandelt werden von ihr, das ist einfach so.
00:40:04: Genau!
00:40:07: Das ist auch so, das Problem.
00:40:10: Da muss ich auch ehrlich zugeben mir fällt es zum Beispiel schwer wenn er dort hinfährt.
00:40:14: Auch wenn der Leine entfährt und daran möchte ich arbeiten.
00:40:21: Weil du denkst die sprechen über dich oder du verlierst an Boden?
00:40:28: Ich fühle mich so verletzt von ihr und es fühlt sich ein bisschen so an dass er wenn er da hin fährt an mich verrät
00:40:36: Ja.
00:40:37: Und ich weiß auch, dass es nicht so gut ist, sich das zu fühlen weil das behindert uns total.
00:40:45: Er versucht ... Das ist halt für ihn der bequemere Weg natürlich.
00:40:48: Versucht Konflikte zu vermeiden alle Seiten glücklich zu halten irgendwie.
00:40:54: Ist für ihn eine wahnsinnige Anstrengung stelle ich mir vor, weil es gelingt ja nicht ne?
00:41:01: Genau!
00:41:02: Ja und wenn er dann zu seiner Mutter fährt Aber wie du es auch gesagt hast, dann denk ich auch reden die über mich.
00:41:10: Wie ist da drauf wenn er wiederkommt?
00:41:14: Und auch dieses Gefühl erfährt zu dieser Frau, die so gemein zu mir ist und dann bekomme ich das nicht mehr so ganz zugeordnet dass sie natürlich seine Mutter ist und die ein enges Verhältnis haben ja.
00:41:25: Und eigentlich auch wenn ich... Natürlich möchte ich nicht, dass er jetzt den Kontakt zu seiner Mutter abbricht.
00:41:31: Ich möchte, dass der da hinfährt und eine gute Zeit hat.
00:41:33: aber mein Gefühl Ist in die Panik so.
00:41:39: Wie viele Kilometer wohnen Sie weg von euch?
00:41:44: Ja, so dreißigvierzig.
00:41:46: Okay also das könnte man sogar täglich machen.
00:41:49: Das ist jetzt nicht so ein Wochenentrieb.
00:41:53: Wie oft sehen sie sich unter der Woche?
00:41:56: So einmal die Woche...das ist schon das höchste.
00:41:59: Und wie oft telefonieren die?
00:42:02: Die haben sehr viel WhatsApp-Kontakt aber auch einmal die Woche vielleicht.
00:42:07: Aber täglich schreiben
00:42:09: Doch, ja schon über irgendwelche Gruppen oder so.
00:42:11: Aber die haben schon viel Kontakt würde ich sagen.
00:42:13: Ja aber es ist weniger geworden auf jeden Fall durch die Beziehung und das finde ich auch normal irgendwo.
00:42:25: Also ich merke schon dass mich das so wahnsinnig... also auch in dieser Zeit habe ich darüber nachgedacht warum macht sich das so fertig?
00:42:33: Also warum trifft mich das?
00:42:35: Weil auch Freunde dann sagen, was sie da sagt, trenn das doch von dem.
00:42:40: Das hat doch nichts mit dir zu tun, dass es doch irgendwie ihr ist?
00:42:44: Na ja, aber sobald dein Partner nicht sagt, pass auf ... Ich möchte nicht, dass über meine Partnerin so gesprochen wird.
00:42:52: Geht ein Verrat an dir, ne?
00:42:54: Ja.
00:42:55: Und das ist eigentlich das, was getan werden müsste.
00:42:58: Dass jedes Mal wenn ... so etwas passiert, er sagt muttern.
00:43:05: Ina gehört zu mir und ich möchte es hier respektvoll behandelt wird.
00:43:10: Und ich kann dir garantieren sie ist kein böser Mensch die sitzt ja hier sinngemäß und wenn er das jedes mal macht wird die irgendwann aufhören müssen.
00:43:21: Ja denke ich auch.
00:43:23: Aber wenn er jedes Mal also rum Laviert und nicht so richtig.
00:43:29: Vielleicht, das meint sie doch nicht so
00:43:31: usw.,
00:43:32: begeht einen Verrat an dir.
00:43:34: An dem Kind vor allem in dir was sich wünscht, dass jemand unbedingt zu hundert Prozent hinter ihr steht?
00:43:43: Und das Recht hast du ja auch!
00:43:49: Die Krux daran ist, dass eine langfristige Beziehung gar nichts anders geht als dass dieser Prozess stattfindet.
00:43:56: Sonst kann man es knicken.
00:43:58: Genau das meine ich auch und deswegen habe ich auch gesagt, dass sie sich auch zurecht in ihrem Ding da so ein bisschen bedroht fühlt von mir.
00:44:08: Weil es anders gar nicht geht.
00:44:10: Also er muss sich ein Stück weit auch distanzieren, auch an diesem Verantwortungsgefühl für seine Mutter.
00:44:20: Er muss sich auf die neue Partnerin einlassen oder sich zu mir positionieren damit er auch dieses Vertrauen wächst.
00:44:29: Und natürlich wird sich dann für sie etwas ändern.
00:44:35: und gut wäre, wenn Sie Ihren Geroll den sie damit offen mit ihm bestrecht und das nicht so umwandelt in der Aggression gegen mich?
00:44:46: Naja, und wenn sie vielleicht auch sich selbst mal genau anguckt und sagt, ach ja guck mal ich habe wirklich auch Versäumnisse gehabt, vor allem in einer Loslösung von meinen Kindern.
00:44:58: Und was wünsche ich mir denn eigentlich?
00:45:00: ein vertrauensvolles, offenes Verhältnis so?
00:45:02: Das geht nur wenn man offen über Krisen und Missstände genauso spricht wie über das Schöne.
00:45:10: Genau!
00:45:10: Und auch zu gibt verdammt normal hier wirklich absolut falsch abgebogen weil es gar nicht wie das passieren konnte.
00:45:17: aber ich verstehe jetzt woher das kommt XY und ... in Zukunft.
00:45:23: Ich bemühe mich und wenn es mir durchrutscht, lass uns bitte direkt darüber
00:45:26: sprechen.".
00:45:27: Ja,
00:45:28: das wird toll!
00:45:30: Und ich würde mir aber auch wünschen dass ich das doch ein bisschen mehr von mir also an mir abreilen lassen kann.
00:45:38: Dass es doch dazu führt, dass sich da schon wirklich angespannt hinfahre...ich denke ich muss schon die Waffen mit den Taschen haben oder zumindest das Schutzschild Und so richtig entspannen kann ich dort nicht und mein Partner auch nicht.
00:45:53: Weil er jetzt schon irgendwie den Auftrag hat, aktiviert zu werden oder sich zu aktivieren wenn etwas passiert.
00:46:01: Daher leide ich schon extrem drunter.
00:46:05: Auch immer wieder ertabe ich mich dann doch dabei auch, wenn ich überlege warum fahre ich da eigentlich noch hin?
00:46:11: Warum habe ich nicht gesagt, ich fahr da nie wieder hin!
00:46:14: Meine Freundin haben gesagt, fahr einfach nicht mehr hin!
00:46:16: Fertig!
00:46:17: Und dann ist zum einen natürlich, dass mein Partner wichtig ist.
00:46:22: Zum anderen denke ich auch, dass ich nicht richtig aufgeben will.
00:46:26: Ich möchte nicht richtig aufgeben da diese Mutterfigur zu bekommen nach der ich mich so sehne und irgendwann muss sie doch sehen was ich für eine tolle Frau bin.
00:46:38: Und irgendwann muss die mich doch irgendwie lieb haben oder ein Zugang zu mir entwickeln?
00:46:43: Also muss sie nicht.
00:46:45: Muss sie nicht.
00:46:46: Es ist schade, dass es nicht so ist.
00:46:48: Ja ich mein Gott was ich gerne hätte an Mutterfiguren da draußen aber habe ich nicht.
00:46:54: Ist so.
00:46:56: Aber was ihr muss ist dich respektvoll behandeln und sei es nur ihrem Sohn zu liebe.
00:47:02: das ist Mus.
00:47:05: Nicht auch!
00:47:05: Und vielleicht hilft dir folgendes Jedes Mal wenn du zu ihr fährst und auch, wenn du über sie nachdenkst mit ihr sprichst was auch immer versuch ein Bild irgendwie so zu manifestieren.
00:47:23: Nämlich dass Sie einen hast Du zufällig wie heißt das Schösam gesehen?
00:47:30: Das ist so ein Film, der sagt immer Scherselm und dann kann da entweder Superheld sein oder das Kind in dem der Superheld sitzt.
00:47:37: Jedenfalls die haben so einen Rat aus den sieben Todsünden.
00:47:42: Und die kommen plötzlich ... weiß auch nicht mehr alles bricht zusammen, dann werden die sieben Toten auf die Menschheit losgelassen.
00:47:49: Und es sind so rauchige Monster mit Hörnern und Zähnen und Sabber und was weiß ich?
00:47:54: Jedenfalls stell dir vor, als Bild, ich finde Bilder helfen einem immer Sachen einzordnen.
00:48:00: Dass so ein rauchiges fieses Monster der Neid ... Die Angst ist es in Wahrheit.
00:48:05: aber ne?
00:48:06: Neid ist ja auch nur eine Varianz der Angst.
00:48:10: auf ihrer Schulter sitzt du siehst die Ja das warbert.
00:48:13: so sieht total eklig aus und Eigentlich ist sie davon besessen.
00:48:18: wie besessen und dass du dir das wirklich bildhaft vorstellst.
00:48:23: Und jedes Mal, wenn sie so was Widerliches sagt verstehst Du... Sie ist eigentlich nur die Hülle und wird fremdgesteuert von diesem Monster, sodass du zumindest... Dass es dir leichter fällt da mitgefühlt zu haben.
00:48:41: Weil das ist natürlich... Die Handlung einer richtig armen Sau, die gerade denkt all meine Fälle schwimmen weg.
00:48:48: Weil sie offensichtlich nicht viel an Identität hat außer das Muttersein oder die Herrin sein über dieses System was auch immer es ist weiß ich ob da noch eine nazistische Persönlichkeitsstörung mit rein tänzelt ist auf völlig egal.
00:49:03: ja das Endergebnis ist das gleiche.
00:49:06: dass du weißt die spricht quasi mit fremden Zungen zu dir Und dass du dann vielleicht deine Reaktion darauf so anpassen, ist das falsche Wort.
00:49:17: Aber zumindest variieren kannst ... Dass du verstehst, ähm ... Wäre sie bei Sinnen, sinngemäß würde sie anders handeln und es tut dir eigentlich ein bisschen leid, dass sie diese Not hat, das so zu machen.
00:49:32: Weißt du wie ich meine?
00:49:33: Ja!
00:49:34: Weil das ist ja, wäre sie emotional frei und so weiter.
00:49:37: Würde sie also keinen emotional.
00:49:40: gesunder Mensch würde so reagieren?
00:49:42: Also wenn du dich schäbig benimmst kann man sagen pass auf Ina So wie du hier mit dicker Hose reinkommst.
00:49:48: Das ist.
00:49:48: eigentlich fühle ich mich nicht sowohl mit Ja finde schön wenn wir normal miteinander reden können scheint aber deine Erzählung nach nicht so zu sein.
00:49:57: Und darum ist es genau andersrum.
00:49:59: Sie sieht eine Gefahr, wo keine ist.
00:50:01: Weil die Angst der Neite auf ihrer Schulter sitzt und das kann einem ja schon Leid tun weil sie fremdbestimmt ist.
00:50:09: Und dann wenn sie das nächste Mal so was sagt wie witzig du isst so viel und man sieht es gar nicht kannst du sagen was für ein eigentümliche Sache laut auszusprechen?
00:50:21: Ja, und weitermachen.
00:50:22: Also das von wirklich wie so ein Tennis-Spiel, das pariert ohne darauf einzugehen?
00:50:28: Es entsteht ja nur der Konflikt wenn du emotional reagierst.
00:50:31: Weil darauf kann sie andocken und dann haben wir einen schönen Konflikt.
00:50:36: Ich würde mir total wünschen so zu reagieren.
00:50:40: Das ist mich gar nicht so zerfleischt
00:50:42: Genau!
00:50:43: Das kann man aber üben tatsächlich Und das ist am Anfang Schauspiel Weil es fühlt sich nicht echt an.
00:50:51: Aber irgendwann ist es dann so, dass man wirklich wie ein Tennisball kommt auf einen zu plock rückhandweg ist das Ding.
00:50:59: Und dazu hilft es so ein paar Dinge ... sich niederzuschreiben.
00:51:06: Wer richtig gut ist darin, ist Jefferson Fisher auf Instagrams Anwalt.
00:51:10: der hat so ganz tolle Auflistung von Dingen die man sagen könnte.
00:51:15: Guck dir den mal an!
00:51:18: Und dieser Satz, was für eine eigentümliche Sache lauter auszusprechen.
00:51:26: Oder what an odd thing to say?
00:51:30: Das hält dem anderen sofort den Spiegel vor.
00:51:33: und was tritt dann an die Stelle?
00:51:36: der Angriffslust?
00:51:40: Scham!
00:51:41: Genau.
00:51:42: Schon bist du raus aus dem Ding
00:51:45: Ja.
00:51:46: Vielleicht übe ich das mal in anderen Situationen, damit ich eine Routine entwickle?
00:51:49: Genau!
00:51:51: Auch wenn dich jemand doof anmacht irgendwie im Supermarkt auf der Straße was für sich im Verkehr
00:51:55: ... genau.
00:51:57: Wenn jemand sagt du dumme Schlampe wieso fährst so
00:51:59: hier
00:52:00: dann Fenster runter und sagen was für eine seltsame Sache.
00:52:03: das Problem ist im Englischen.
00:52:04: es ist viel eleganter aber was für ne merkwürdige Sache laut auszusprechen.
00:52:09: Fenster wieder hoch.
00:52:11: Und das kann man lernen.
00:52:15: Ich bin auch manchmal noch heißblütig, aber oft gar nicht mehr.
00:52:19: Wo ich dann einfach nur sage ... so was in der Art.
00:52:24: Das Gute daran ist, du gibst ja Neurose kein Resonanzraum.
00:52:28: das bedeutet sie hat nichts wo sich auf Blasen kann dran und im Grunde lässt aus dem Luftballon die Luft raus.
00:52:39: Ja damit.
00:52:42: Und dann Ich würde schon, weil sie ja offensichtlich sehr unsicher ist in ihrer Position auf dieser Welt eine freundliche Geste folgen lassen.
00:52:52: Also zum Beispiel jetzt an den Hahn herbeigezogen.
00:52:56: Es wird Kuchen serviert du nimmst ein Stück und weil sehr viel da ist fragst du es okay wenn ich noch eins nehme oder nimm's einfach eins wie auch immer die Stimmung ist.
00:53:08: Und dann sagt sie witzig, du bist so viel und sogar Sahne.
00:53:11: Man sieht es gar nicht!
00:53:12: Du würdest sagen, merkwürdig sowas laut auszusprechen?
00:53:17: Würdest du dem folgen lassen?
00:53:18: der Kuchen ist wirklich sehr gut sinngemäß ja irgendwie sowas um direkt mit einer Sicherheits- und Sicherheitspflaster hinten dran zu kleben.
00:53:28: Und merkt ihr den Satz gibt der Neurose kein Resonanzraum Weil so entstehen Konflikte, wenn du auf das Spiel eingehst.
00:53:37: Ja.
00:53:38: Gleichzeitig musst du aber fordern ... dass er loyal die Gegend über ist.
00:53:43: Muss nicht Hardcore sein?
00:53:46: Aber bestimmt und konsistent, ne?
00:53:49: Mhm.
00:53:51: Und wenn es nicht ist, wird sich diese Beziehung einfach nicht über einen bestimmten Punkt hinausentwickeln.
00:53:57: Das Naturbegeben,
00:53:58: ne?!
00:54:00: Also da muss man sich auch überlegen ... Was will ich künftig für ein Leben führen?
00:54:07: Ein freier Mann oder Muttersöhnchen.
00:54:11: Und der freie Mann kann ein sehr gutes Verhältnis zu seiner Mutter haben, aber es muss gesund sein.
00:54:18: und das heißt nicht, dass man sich nicht einmal die Woche sehen kann gar nicht sondern das heißt, dass die Mutter ihre Rolle dort wahrnimmt wo sie jetzt angemessen ist nämlich auf einem Erwachsenen auf Augenhöhe befindlichen Level.
00:54:33: fertig Wahrscheinlich ist seine Angst, wenn er sich distanziert oder Grenzen setzt.
00:54:42: Ist die Familie kaput?
00:54:43: Das stimmt nicht!
00:54:44: Das Gegenteil ist der Fall.
00:54:45: Die Familie gesundet und es ist schön mit der Familie zusammen zu sein, wenn die Familien gesunde Dynamik hat.
00:54:53: Genau dass sich das System neu einpendelt.
00:54:57: Genau.
00:54:58: Dass wir wünschenswert sind.
00:55:00: Ja, dass man dieses Monster auf der Schulter der Mutter langsam Vertreibt.
00:55:07: So, brauchst du nicht mehr?
00:55:09: Weil sie dann eine Frau ist auf Augenhöhe und die Kinder sind auf Augenhör oder ... Die Erwachsenen-Kinder sind auf den Augenhöhen.
00:55:15: Alle Partner sind auf der Augenhöher.
00:55:16: Es kann das gute wie das Schlechte vernünftig besprochen werden.
00:55:20: Und alle sind happy!
00:55:22: Das muss man vielleicht da noch mal klarmachen.
00:55:25: Dass diese Abgrenzung das Gegenteil bedeutet.
00:55:28: Sondern größere Nähe wird möglich.
00:55:30: Ich
00:55:32: denke auch, dass könnte für die beiden eine Chance sein.
00:55:37: Aber diesen Weg muss er ja auch ein Stück weit selbst gehen.
00:55:40: Genau, und ... Ja, genau.
00:55:45: Deswegen muss ich da mal schauen
00:55:47: wie das
00:55:47: weitergeht.
00:55:49: Weil ich ihn daher nicht zwingen kann leider.
00:55:54: Nee, genau vielleicht noch einen Bild.
00:55:56: Ich stell dir mir gerade vor dieses Monster bei ihr spuckt tatsächlich Bälle.
00:56:01: du hast den Tennis Schläger in der Hand.
00:56:03: anstatt die Bälle dein zu Körper treffen werden zu lassen Parierst du dir einfach?
00:56:09: Ja.
00:56:11: Das wäre wirklich toll, wenn ich das irgendwann schaffen
00:56:13: würde.
00:56:13: Wie kannst du üben?
00:56:18: Üben vielleicht auch wirklich an dem Beispiel?
00:56:21: ist es perfekt Wenn mich irgend ein Typ auf der Straße blöd anmacht dann ist mir das ja egal.
00:56:27: Dann bin ich gar nicht so vorgenommen.
00:56:30: da kommt er nicht sonst was mit hoch.
00:56:33: Dann kann ich einfach sagen ja gibt das zurück irgendwie.
00:56:36: aber Wenn natürlich solche übertrieben beladenen Personen gemein zu mir sind, sage ich jetzt mein Arschwimmstrichen.
00:56:44: Dann kann ich überhaupt nicht schlagfertig sein und ich glaube deswegen wäre es sehr sinnvoll das bei den weniger beladen personen neutraleren Personen unbekannten Person zu
00:56:55: üben.
00:56:56: Du darfst auch nicht vergessen, sobald diese emotional aufgeladenen Menschen das zu dir sagen, wirst du selber wieder zum Kind.
00:57:02: Ja genau!
00:57:03: Und da aus der Schleife musst du aussteigen weil du jetzt erwachsen bist und Wachsenden begegnet man auf Augenhöhe.
00:57:13: Das ist die Crocs, wir werden alle wieder zu Kinder als Problem mit deinem Freund haben.
00:57:18: Ich will aber und Mami
00:57:19: usw.,
00:57:21: Aber... Man darf nicht vergessen Wir sind alle erwachsen Und Erwachsene werden, also mit Erwachsenen spricht man auf Augenhöhe.
00:57:30: Nicht mehr von oben herab?
00:57:31: Ja, das stimmt.
00:57:38: Es ist ein ganz tolles Thema was du mitgebracht hast.
00:57:43: Das denke ich auch weil ich glaube dass viele Menschen beschäftigt.
00:57:48: Na klar!
00:57:49: Das beschäftigt auch viele Kinder Also erwachsene Kinder, die genau in diesem Dilemma stecken.
00:57:55: Wie kann ich den Eltern-Teilen, egal ob Mutter oder Vater dazu bringen sich abzugrenzen?
00:58:01: Oder wie kann ich mich abgrenzen?
00:58:03: Weil der Irrglaube ja ist ... Sobald ich mich abbgrenze, ist das Verhältnis dahin.
00:58:07: Das Gegenteil meiner Meinung nach der Fall vorausgesetzt alle wachsen mit.
00:58:13: Sonst wird's natürlich schwierig.
00:58:15: Die Bindung kann echter und viel tiefer werden.
00:58:18: Und dass es immer was Positives.
00:58:22: Ja.
00:58:25: Vielen, vielen, vielen Dank, dass du da warst!
00:58:28: Ich danke auch!
00:58:30: Das war Paula lieben Lern.
00:58:32: und wenn ihr auch mal dabei sein wollt dann schreibt mir am besten auf Instagram noch besser allerdings auf meiner Seite www.PaulaLambert.de.
00:58:39: Dort gibt's ein Formular.
00:58:40: und nicht vergessen ich gehe auf Tour.
00:58:42: Tickets gibts auf Ticketmaster.
00:58:44: ich freue mich auf euch.
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