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373 - Willst du ihn oder willst du, dass er dich will?

Shownotes

Ihr wolltet es so: Sophia Thiel ist wieder zu Gast! Es geht um die Frage, ob Sophia schon schwanger ist, wann geheiratet wird und was ist überhaupt mit Sex? Sophias Therapeutin stellt interessante Fragen, die sich jede mal stellen sollte. Viel Freude bei dieser Folge!

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Alles Liebe,

deine Paula

Transkript anzeigen

00:00:00: Herzlich willkommen bei Paula Liebenlein.

00:00:01: Mein heutiger Gast ist die Fantastische, die Schnuckelige, die über aus Knuffige Sophia Thiel.

00:00:07: Wir geben euch mal ein kleines Update und sprechen sehr, sehr persönlich.

00:00:10: Und ja, unter anderem auch über einen gewissen Bereich, der bei uns sehr, sehr noch wachsen kann.

00:00:18: Sagen wir, wie es ist.

00:00:19: Viel Spaß beim hören.

00:00:29: Herzlich willkommen, Sophia Thiel.

00:00:33: Ja, wo ist mein Proletenhorn?

00:00:39: Reunion-Folge!

00:00:41: Ja, also eine starke fragte Situation, nachgefragte Situation.

00:00:47: Viele meiner Follower auf Instagram haben gesagt, wir wollen so vier mal wieder.

00:00:51: Was macht Sophia eigentlich?

00:00:53: Wo sind die zwei Brüste von den vier Brüsten?

00:00:55: Ja,

00:00:55: bei mir aber auch.

00:00:56: Also mein Fragestellter einer der meistgestelltesten Fragen ist also zu zwei.

00:01:00: Einmal, ob wir noch Kontakt haben und wann es weitergeht.

00:01:05: Weil sie vier Brüste vermissen und das sonst immer bei täglichen Haushaltsaufgaben, wie Wäsche waschen, Bügeln und so weiter gehört haben, wo wir das

00:01:13: auch hören sollen.

00:01:13: Weißt du, was ich mal gedacht habe, dass wir einfach vier Brüste live machen sollten auf Instagram, up und zu.

00:01:18: So ein Update.

00:01:19: Könnten wir auch zusammen kochen, zusammen bügeln.

00:01:21: Ich hab kein Bügeleisen, aber ...

00:01:23: Ja, und ich bügele erst recht gar nicht.

00:01:26: Bügeln ist auch eine Tätigkeit, die erschließt sich mir nicht.

00:01:28: Nee, ich ... Ich bügel ja auch nicht.

00:01:31: Ich bin preil genug, dass die Dinge sich entknittern an mir.

00:01:34: Ich

00:01:34: kauf nicht mal erst knittersachen.

00:01:36: Nee,

00:01:36: es gibt schon so ... Neulich hab ich irgendein Kleidchen angehabt, der dachte ich ... Na ja.

00:01:42: Aber egal, es mir auch wirklich wurscht, muss ich sagen.

00:01:45: Aber finde ich gut.

00:01:46: Finde ich gut.

00:01:47: Wir haben uns so wenig gesehen, dass sich mal unsere Terminkalinder von freien Tagen überschneiden.

00:01:53: Ist selten.

00:01:54: Seltenst.

00:01:55: Ist das ... bei dir auch so ein Scheißjahr gewesen.

00:01:59: Das war brutal.

00:02:00: Also, ähm, die erste Hälfte war richtig zum in die Tonne kloppen.

00:02:05: Also komplett ... Muss

00:02:06: mir erzählen, was alles so passiert ist.

00:02:07: Das hab ich nicht gehört.

00:02:08: Keine Ahnung.

00:02:09: Bestimmt,

00:02:10: ja.

00:02:10: Und dann nahm's ein bisschen Fahrt auf.

00:02:13: Und dann war's plötzlich viel zu viel.

00:02:15: Ja.

00:02:15: So, äh ...

00:02:17: Ja.

00:02:17: Ja, doch ging bei mir genauso.

00:02:19: Ich hab natürlich wieder viel zu hohe Erwartungen an das Jahr gehabt, weil es ist ... Runde ist in meinem Kopf.

00:02:26: Ich wurde dreißig.

00:02:28: So, und dann dachte ich mir, boah, das muss das Jahr werden.

00:02:33: Ne, war der Wartungshalt immer wieder viel zu hoch.

00:02:36: Und dann dachte ich mir, mit dreißig musst du den drehendlich raushaben.

00:02:38: Dann müssen deine Dinge sitzen und wissen, wo's hingeht.

00:02:41: Warum ich das mal wieder mache, versteh ich selber nicht.

00:02:44: Wurde ich dreißig?

00:02:45: Oh, das hat sich ja gar nichts geändert.

00:02:47: Nee.

00:02:48: Das war fünfzig übrigens auch so.

00:02:50: Schön,

00:02:50: dass du's weißt.

00:02:52: Ich

00:02:52: hör einfach mit jedem Jahr immer mehr auf.

00:02:53: Ich geh erwartungslos an die Sache ran und dann ja immer ab und down.

00:02:57: Aber ich hatte schon viel, viel schlimmerere Jahre, muss ich sagen.

00:02:59: Ich weiß nicht, wie's bei dir ist.

00:03:00: Es hat bei den schlimmsten Jahren noch nicht getoppt.

00:03:02: Aber es war jetzt auch nicht, wo ich sag, so ... Also, da war ... Geil.

00:03:06: ... auf jeden Fall geiler bei mir.

00:03:07: Ja,

00:03:08: bei mir auch, definitiv.

00:03:10: Ähm ...

00:03:12: Ich hab nur gesehen, du warst ja auch bei Promi backen.

00:03:14: Das ist total, das darf man noch nicht sagen.

00:03:17: Das schneiden wir raus, Entschuldigung.

00:03:20: Beziehungsweise, wir gucken mal, ob man es rausschneiden muss, weil, ich glaub, ab Dezember wird's bekannt gegeben.

00:03:25: Ah,

00:03:25: sorry, okay.

00:03:27: Aber, ja, lass uns nicht darüber reden.

00:03:29: Das ist doch schlimm.

00:03:32: Also, kurzes, mal so ein grundsätzliches Update.

00:03:37: Vier Brüste für ein Halleluja endete ja mit der ... Mit der Geschichte quasi, dass du einen neuen Freund hattest.

00:03:46: Hast.

00:03:47: Boah, er weiß nur, das ist noch so genau.

00:03:49: Na ja, ich glaube, das war so die Lebensphase.

00:03:52: Weil ich erinnere mich noch, wir sind rausgegangen, das war einer der Letzteren Folgen.

00:03:56: Und da sah ich ihn zum ersten Mal mit seinem blauen Auto vorfahren.

00:03:59: Und ich hab ihn kennengelernt.

00:04:02: Dann

00:04:02: hab ich nach abgeholt, jetzt sind wir in dieses ... Wie war das?

00:04:04: Eine immersive, planetare Ausstellung gegangen.

00:04:08: War super süß, dass er das auch geplant hat.

00:04:10: Aber ja, der Polizist ist immer noch da.

00:04:12: Jetzt sind wir knapp über ein Jahr zusammen, kannst du das vorstellen?

00:04:15: Wahnsinn!

00:04:15: Und wir sind ja September, September, September, September,

00:04:17: September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September,

00:04:22: September, September, September, September, September, September, September, September, September,

00:04:25: September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September,

00:04:33: September, September, September, September, September, September, September, September, September,

00:04:35: September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September,

00:04:43: September, September, September, September, September, September, September, September, September, September, September.

00:04:45: Nur noch Kinder, das Kinderteam um mich rum war.

00:04:46: Ach so.

00:04:46: Ich kann ja davon abraten, das kann ich.

00:04:47: Hallo, nein!

00:04:48: Ich habe mich schon so beschwert, warum ich die ganze Zeit auf meiner For You-Page noch Regretting-Motherhood-Videos vorgeschlagen bekommen habe.

00:04:53: Und auch Anti-Tutu-Videos.

00:04:54: Ja,

00:04:55: das ist schon einschätzung.

00:04:57: Witzigerweise bei mir sind nur Pavlovas.

00:05:00: Also Pavlova, diese Beset-Geschichte mit Früchten drin.

00:05:03: Warum?

00:05:03: Ich habe überhaupt kein einziges Pavlova-Video angeschaut.

00:05:06: Alles voller Pavlova-Rezepte.

00:05:09: Du, ich versteh's

00:05:10: auch nicht.

00:05:10: Okay, also Regretting, Motherhood und Tattoos.

00:05:12: Ich finde,

00:05:13: es geht aber gut, Hand

00:05:14: in Hand.

00:05:15: Ah, weglesen.

00:05:15: Ja, aber ich dachte mir, ich bewette gerne die ganz Kindergesicht.

00:05:19: Ja, hier seid ihr gerne.

00:05:20: Prote Tus und Pro-Kinder.

00:05:22: Jedenfalls hab ich das komplett verunsichert in der Zeit, weil ich dachte mir auch mit dreißig, du besuchst so deine Orientierung, dann wird meine Schwester auf einmal schwanger, meine Freundin haben alle ihre Kinder.

00:05:30: Und der größte Traum vom Herrn Polizisten ist Kinderabend, Familie gründen.

00:05:34: Am besten schon gestern als morgen.

00:05:36: Das hat er mir aber, glaub ich, aber schon in den ersten, wo wir uns kennengelernt haben, hat er mir das eigentlich schon direkt gesagt.

00:05:41: Er hätte am liebsten, wenn er sich aussuchen könnte, eine Tochter.

00:05:45: So.

00:05:46: Und dann dachte ich mir, okay, jetzt steht dieses Ding-Dong vor der Tür.

00:05:50: Weil mein letztem Beziehung war Kinder nie ein Thema.

00:05:52: Es war ganz weit weg immer.

00:05:54: Wie

00:05:54: fühlst du dich damit, dass er das möchte?

00:05:56: Übrigens, ich muss ganz kurz sagen, ich bedauere natürlich nicht, dass ich Kinder habe.

00:05:59: Ich liebe niemanden so sehr wie die.

00:06:01: Aber es ist scheiße anstrengend.

00:06:03: Das kann ich jetzt mal zusammenfassend sagen.

00:06:06: Und ich wünschte, ich müsste es nicht alleine machen.

00:06:08: Also diese beiden Kinder in der Verantwortung.

00:06:11: Aber

00:06:11: würdest du dich anders entscheiden, wenn du die Zeit zurückdrehen würdest?

00:06:14: Wenn

00:06:14: ich wüsste, dass ich alleine machen muss, ja.

00:06:18: Aber ich würde sie natürlich unendlich vermissen.

00:06:19: Insofern ist das eigentlich eine Frage, die man nicht stellen kann.

00:06:22: Wüsste ich nicht, wie sehr man lieben kann durch diese Kinder.

00:06:27: Und hätte nur so ein wahres Gefühl, dann glaube ich, es wäre besser für mich, es nicht zu tun.

00:06:32: Vielleicht, keine Ahnung.

00:06:33: Also alleine definitiv kann ich niemandem empfehlen.

00:06:36: Ja.

00:06:37: Aber das kann man ja nie ...

00:06:38: Nee, kann man nicht wissen, aber ... Nee,

00:06:40: also auch ... wenn jetzt ... mein Freund jetzt irgendwie so sagt und ... man hat für nichts eine Garantie, ob das dann auch der Prinz bis ans Ende aller Tage ist, weil man verändert sich, es kommen ... Ich hab da schon ... ich bin immer für alle Eventualitäten offen, weil ... hätte jetzt ... Rafa mich damals nach einem Jahr, wenn der hinter den Kindern das Wichtige gewesen wäre, und nach einem Jahr Beziehung gefragt, ob wir heiraten, hätte ich zu allem Jahr gesagt.

00:07:05: Jetzt guck mal nach dreieinhalb Jahren so.

00:07:07: Ja, klar.

00:07:09: Also wichtig finde ich, dass man erst Therapie macht, weil sich wirklich aufräumt und dann Kinder kriegt, weil sonst ... Überträgt man das.

00:07:19: Das machen

00:07:19: wir schon ewig lang.

00:07:21: Ich hatte ja mal diese Pause auch.

00:07:23: Dann hab ich nach Let's Dance wieder mit Therapie angefangen, weil ich nach ein übeles Loch gefallen bin.

00:07:27: Da war ich ja auch live noch mit dabei.

00:07:31: Jedenfalls mit Thema Kinder.

00:07:32: Dann war ich richtig panisch und dachte mir, was ist, wenn ich nicht für Kinder gemacht bin.

00:07:36: Und hab auch mit ihnen ein ernstes Wörtchen gesprochen.

00:07:39: Setz dich mit der Situation auseinander.

00:07:41: Ich kann gar keine Kinder kriegen, weiß, kann ja sein.

00:07:44: Und ich hab da Angst vor dem Thema.

00:07:46: Und jetzt, also es war quasi rund um März, dann die fünfundzwanzig stand.

00:07:50: Jetzt bin ich aber so, es müssen die nötigen Rahmenbedingungen geschaffen sein, dass ich bereit wäre tatsächlich.

00:07:56: Was wären die nötigen Rahmenbedingungen?

00:07:59: Also ich möchte zurück nach Bayern.

00:08:01: Also ich bin jeden Tag auf der Suchplattformen und hab bis jetzt noch nichts gefunden, möchte aber auch jetzt bei meinem Neffen.

00:08:09: Der ist jetzt schon auf der Welt.

00:08:11: Herzlichen Glückwunsch, liebe Bella.

00:08:13: Herzlichen Glückwunsch, so gut gemacht.

00:08:15: Sehr gut.

00:08:15: Der

00:08:16: ist auch besonders süß, soll man sagen.

00:08:18: Wir haben die kleine Puppe.

00:08:19: So

00:08:19: gewinnt sie klein.

00:08:21: Ich habe noch gar nicht persönlich kennengelernt.

00:08:23: Stand jetzt, wenn wir das hier aufleben.

00:08:27: Ich möchte jetzt schon heim und bei der Familie sein.

00:08:30: Ich denke, es wird ein ganz schönes Weihnachten zusammen.

00:08:34: Aber ich sehe mich auch wieder in Bayern auf dem Land.

00:08:36: Es muss auf gar keinen Fall jetzt direkt Rosenheim sein.

00:08:40: Oder München, da hab ich ja vier Jahre gewohnt, sondern irgendwo ...

00:08:43: Wo es schön ist, mit einem Wieschen, wo man eine Schlittenfarbe kann.

00:08:46: Ja, und einem Bällchen.

00:08:47: Ja, mega.

00:08:48: So, vielleicht ...

00:08:49: Eine Bächlein.

00:08:50: Bächlein und dann Kindergartenschule, was auch immer.

00:08:54: Und wenn ich quasi da Näschen gefunden hab ... wo ich mich nie belassen kann, wäre ich emotional bereit.

00:09:01: dazu stand jetzt.

00:09:02: Wenn ich jetzt schon was finden würde, würden wir ihn jetzt umziehen.

00:09:06: Ja, why not, ne?

00:09:07: Aber es geht ja eh nicht so schnell.

00:09:09: Ganz

00:09:09: kurz, war es sehr Berlin zu anstrengend?

00:09:13: Ja, also, jetzt bin ich ja drei Jahre hier.

00:09:16: Versteh ich schon.

00:09:16: Und ist nicht meine Stadt, ich hasse Berlin nicht, aber ich komm hier einfach nicht zur Ruhe.

00:09:21: Und ich merke es jetzt jedes Mal, wenn ich zurück nach Rosenheim fahre, wie ich so einmal so loslassen kann.

00:09:29: Und jetzt, ich war jetzt da vor kurzem wieder, wenn ich einfach der Eisbade im Simsee und so weiter und dann, weiß ich, das ist so, jetzt, was ich damals nicht gesehen habe, kann ich jetzt richtig wertschätzen und vermisse ich halt.

00:09:41: und Berlin schläft nicht und es vibriert und wommert die ganze Zeit.

00:09:44: so gefühlt für mich.

00:09:47: Und ja, und mein Freund sagt, es hat auch keinen Bock mehr auf die Stadt, der will eh weg.

00:09:52: Aber im nächsten Silvester wird er sowieso sagen, ich will hier nie wieder hin.

00:09:57: Ja, der muss ja da e-arbeiten, der kann jetzt ...

00:10:00: Ich versteh es auch einfach nicht.

00:10:01: Nee,

00:10:02: also, Böller müssen nicht sein, Leute.

00:10:06: Und mit seinem Job geht das eh nicht einfach.

00:10:07: Du kannst das Polizist nicht einfach sagen, ich möcht mich jetzt hier abwundern drüben an.

00:10:11: Warum eigentlich nicht?

00:10:13: Fragt mich nicht.

00:10:13: Also, wenn du einen Tauschpartner hast, ist das am besten.

00:10:16: Also, wenn jetzt jemand aus Rosenheim oder München dir gegen nach Berlin möchte, jemand kann man ... Tauschen, das wäre das Beste.

00:10:23: Aber wenn du einfach so kündigst, dann kannst du ein Jahr lang gesperrt werden.

00:10:27: Das wäre halt eine Situation, das wäre für ihn No-Go.

00:10:30: Und kann man sich dann bewerben auf freie Stellen in Bayern?

00:10:34: Ja, du kannst quasi, wie gesagt, im Tauschpartner wär's am einfachsten.

00:10:37: Aber wie dann genau der Switch, wie schnell und einfach der geht.

00:10:42: müsste man halt angehen.

00:10:43: Jetzt geht's grad ähnlich, weil er noch den Sanitäter dazu macht, so ein Lehrgang, der kriegt grad voll auf den Zahnfleisch, das sind noch schlimmere Arbeitszeiten als sein regulärer Dienst schon.

00:10:54: Und halt nur, er hat aber auch bei Prüfungen und so weiter und wollte eh schon die ganze Zeit machen.

00:10:59: Und deswegen, keine geht es grad eh nicht schnell mit dem Umzug, weil er muss es beruflich klären, ich muss überhaupt erst mal was finden.

00:11:06: Und ich möchte halt nicht schwanger, also er wird am liebsten jetzt schon anfangen.

00:11:09: Aber ich hab ihm gesagt so, nee.

00:11:11: Ich möchte Wena mit einem kleinen Kind noch schwanger von Berlin nach Bayern ziehen.

00:11:16: Das war nämlich damals, als ich schwanger war, auch schon scheiße anstrengend und unangenehm.

00:11:22: Deswegen muss ich da erst mal Setteln ankommen und dann reden wir weiter.

00:11:25: Ja.

00:11:26: Aber du kannst dir das jetzt schon vorstellen.

00:11:29: Moment.

00:11:30: Gut, jetzt hast du natürlich auch massenweise Babyhormone durch den kleinen Neffen.

00:11:33: Ja.

00:11:35: Ich sag's dir nur vorher, das ist ansteckend.

00:11:37: Du würdest sagen, Pille, Spirale, reißt mir alles raus.

00:11:42: So was will ich auch.

00:11:44: Aber es bleibt nicht so.

00:11:47: Ich guck mir jetzt auch erst mal ein bisschen an.

00:11:49: Und ich bin ja auch gerne bei Sachen impulsiv.

00:11:53: Ja.

00:11:54: Das bietet sich dann nicht so an, weil die bleiben ja relativ lange.

00:11:59: Aber das heißt, die Suche ist aktiv.

00:12:01: Also, wenn jemand ein Haus in und um Rosenheim hat, vielleicht außerhalb, dass er noch ein bisschen Mountainbalken kann und Skifahren, wäre er ganz schön.

00:12:10: Was suchst du?

00:12:11: Bauernhof?

00:12:12: Ein Familienhaus?

00:12:14: Stand jetzt ist Bauernhof, die ich so gesehen hab, die jetzt nicht komplett ... Weil die sind unbezahlbar.

00:12:19: Ja.

00:12:19: Teilweise auch unbezahlbar, wenn es aber halbe Ruinen sind, die so fast sammklappen.

00:12:25: Deswegen hab ich mich von der Idee schon so ein bisschen gelöst.

00:12:28: Aber klar, so ein Traum, wir sind ein alleinstehendes Haus, gerne mit Charme und Charakter.

00:12:33: Also ich brauch jetzt keinen komplett sterilen Neubau.

00:12:37: Bunker tatsächlich.

00:12:38: Ob es am Ende wird, ist natürlich komfortabel.

00:12:41: Dass man sagt, es funktioniert alles und so weiter, weil du hast bei älteren, das merke ich jetzt, bei meiner Wohnung in Berlin, da hast du andere Sachen, die anfallen, die bei Neubau vielleicht nicht sind.

00:12:51: Aber trotzdem, ich mag halt Häuser mit Seele so ein bisschen.

00:12:55: Ähm ...

00:12:56: Und ich hab keine Ahnung, ab hundert Quadratmeter.

00:12:59: Und ...

00:13:01: Garten muss sein.

00:13:02: Garten wär auch schön.

00:13:03: Und ab drei Zimmer auch, also, weil ... Man muss ja auch dann das Kind irgendwann dann mal unterbringen, ne?

00:13:12: Ja, oder Kinder, Plural.

00:13:14: Ja, er meinte auch, weil ich sagte ja, ob's ein junger Mädchen wird, hängt ja von dir ab.

00:13:19: Und er meinte ja, dann machen wir so lange, bis ein Mädchen rauskommt.

00:13:22: Vier, fünf, sechs.

00:13:25: Ja, meine Tante hat irgendwann ein Mädchen in Pflege genommen, weil sie gesagt hat, so jetzt reicht's mit den ganzen Jungs.

00:13:30: Wie viele Jungs hatte sie?

00:13:31: Nur drei, aber es war das Risiko halt groß.

00:13:34: Ja, ja.

00:13:38: Ja, okay, cool.

00:13:40: Also, du wirst schwanger.

00:13:41: Das gehört zur Hochzeit aus.

00:13:44: Siehst du hier irgendwas an meinen Händen?

00:13:46: Habt ihr darüber gesprochen?

00:13:47: Ich hab gesagt, ich mach ... Ich war ja mal ne Zeit lang drauf und dran, dass ich sage, dass ich auch den Antrag machen würde, bin ich schon wieder weg von.

00:13:55: War ich mal nach der Nähe.

00:13:56: Also, ich bin in vielen Bereichen selbst, oder soll ich sagen, selbstständig, oder ... Macht es auch gerne, wenn ich dieses Klischee-Rollen-Bilder und so weiter, aber ... Du, Antrag ... Ich mach, ich geh nicht auf die Knie, tut mir leid.

00:14:11: Also, das ... Geh nicht auf die Knie, tut mir leid.

00:14:13: Zumindest nicht beim Antrag.

00:14:14: Ja.

00:14:16: Du, Alter, ist Schweinchen,

00:14:17: du!

00:14:19: Nein!

00:14:19: Beim Antrag.

00:14:21: Ja, er möchte das auch nicht.

00:14:23: Und ... ob, wann und wie.

00:14:27: Keine Ahnung.

00:14:29: Also, wenn ihr nach Bayern geht, muss erst geheiratet werden und dann gibt's Kinder vorher.

00:14:32: Also, andersrum geht's nicht.

00:14:34: Wieso?

00:14:34: Ja, Entschuldigung.

00:14:37: Also auch,

00:14:37: was soll der Tisch?

00:14:38: Nein, Quatsch.

00:14:39: Mir ist wuscht, aber ich könnte die Trauräte für euch schwingen.

00:14:42: Seh ich mich schon in der Lage zu.

00:14:44: So, ähm, nur damit du's weißt, ich find dich überall.

00:14:48: So nach dem Motto?

00:14:50: Ich glaub, das wird mein Dad schon sagen.

00:14:51: Aber sag mal, äh, bei dir ... Dein Jahr, also so weit, wie du erzählen darfst.

00:14:56: Ich habe gerade eben schon was gespeutert, was ich nicht sagen durfte.

00:15:00: Was stand jetzt?

00:15:01: twenty-fünfundzwanzig?

00:15:02: Jetzt haben wir Dezember.

00:15:03: Ist ja eigentlich schon rum das Jahr, aber was bisher geschah?

00:15:08: Ich könnte es dir wahrscheinlich präziser sagen, weil meine Hirn noch in der Lage wäre, Erinnerungen zu speichern.

00:15:15: Also ich habe wirklich oft das Gefühl, der Speicher ist so voll.

00:15:19: Das ist wie beim Laptop, wenn du dann so ein paar denkst, okay, die Fotos lösche ich jetzt und dann hast du wieder so ein MB frei.

00:15:26: Irgendwas wird wieder voll gemacht.

00:15:30: Also das erste Vierteljahr.

00:15:35: Nee, warte mal, stimmt nicht.

00:15:36: Ich hab ja der richtige Horrorfinger erst im Sommer an.

00:15:39: Was hab ich denn davor gemacht?

00:15:41: Ich hab keine Ahnung.

00:15:43: Ich hatte richtig beschissene Mitarbeiter, wie sich herausstellte.

00:15:51: Sind die noch da?

00:15:51: Nein,

00:15:52: nee, nee, nee.

00:15:53: Aber das war auch extrem unschön, also respektlos und bescheuert.

00:15:58: Bist

00:15:58: du in was erzählen?

00:15:59: Ja, also ... Ich bin ja auch eine andere Generation, ne?

00:16:04: Aber ich finde, wenn mich meine Arbeitgeber um ein Gespräch bitten, dann sage ich ja, alles klar, oftmals gibt es Redebedarf.

00:16:13: An dem Termin, den du vorgeschlagen hast, kann ich oder kann ich nicht, aber alternativ könnte ich das anbieten und klinke nicht komplett aus und werde richtig bescheuert.

00:16:22: Zumal, wenn ich gar nicht geschafft habe, irgendwas Sinnvolles in meiner Arbeitszeit zu machen.

00:16:29: Aber ständig Rechnung schreibe.

00:16:31: Egal,

00:16:32: es ist halt so konzentriert.

00:16:33: Nee, nee, nee.

00:16:34: Das hat dann relativ schnell zur Trennung geführt, weil... Was soll das?

00:16:38: Aber es ist einfach unangenehm, ne?

00:16:40: Natürlich, wenn du... Und da ist mir wieder klar geworden, ich habe auch so eine Tendenz zu nazistisch gestörten Persönlichkeiten hin, weil ich das von meiner Mutter so kenne.

00:16:52: Und das war aber, glaube ich, das letzte Mal.

00:16:56: Also, das ist mir im Jahr davor auch schon passiert, wo ich gedacht hab, okay, interessant, das ist ja wirklich ganz genau wie bei meiner Mutter.

00:17:05: Dieses Du bist schuld, ich hab keine Verantwortung für irgendwas.

00:17:10: Und das war ein großes Learning.

00:17:13: Also, das war noch mal die wirkliche Veranschaulichung eines Themas, das ich so mitgeschleppt habe, bin ich aber rangegangen.

00:17:23: Ähm, und, ja, jetzt hab ich ein Träumchen von Mitarbeitern.

00:17:28: Also, das ist echt, ja, mega.

00:17:32: Dann hat mein jüngeres Kind die Pubertät für sich entdeckt, besser spät als nie.

00:17:37: Inwiefern?

00:17:40: Ja, grenzt sich massiv ab, was ja auch total gesund ist.

00:17:44: Ist bloß, kam für mich dann etwas überraschend.

00:17:47: Ich dachte, wir wären schon durch.

00:17:48: Waren wir aber nicht, offenbar.

00:17:50: Und der grenzt sich halt so massiv ab, dass es schon weh tut, ja.

00:17:56: Weil ich darf gar nichts mehr, also auch nicht umarmen oder irgendwas.

00:18:00: So gleich.

00:18:01: Ich darf auch nicht sagen, mein Lieber, mach direkt, darf ich nur noch mit Vornamen ansprechen und ... Also umarmt haben wir uns jetzt auch schon echt länger nicht.

00:18:12: Sind

00:18:12: noch mit seiner Freundin zusammen?

00:18:14: Ja.

00:18:15: Na, schau.

00:18:15: Die

00:18:15: umarmt mich noch.

00:18:16: Okay.

00:18:18: Na ja, egal.

00:18:19: Also es war allgemein so ein bisschen belastetes Jahr und ich hab zu wenig Urlaub gemacht und zu viel gearbeitet.

00:18:26: und naja, es war nicht so einfach.

00:18:27: Wie

00:18:27: läuft's mit deinem Göttergarten?

00:18:28: Der Göttergarte arbeitet auch non-stop.

00:18:31: Wir sehen uns ja nur am Wochenende.

00:18:33: Aber das taugt mir schon, weil ich wüsste gar nicht, wo ich ihn unter der Woche unterbringen soll.

00:18:38: Wirklich, keine Ahnung.

00:18:39: Also ich... Ich hab mich da so eingemuckelt in dieser Fernbeziehungsgeschichte.

00:18:44: Jetzt haben wir uns viel gesehen.

00:18:45: Ich war vorgestern auf gestern in Hamburg, er kommt morgen und so weiter, also so.

00:18:52: Aber eine normale Beziehung führen, also eine normale im Sinne von Zusammenwohnen, ich wüsste gar nicht, wo ich den hin tun sollte.

00:19:00: Also keine konkreten Pläne zum Zusammenziehen?

00:19:04: Du bist jetzt komplett der Gegenteil von mir.

00:19:06: Aber

00:19:06: ich muss auch sagen, ich hab natürlich schon alles so

00:19:11: abgearbeitet,

00:19:12: was man so machen kann.

00:19:13: Ich war schon verheiratet, ich hab schon Kinder, die sind aus dem Haus quasi.

00:19:18: Ich brauche jetzt konkret nichts, zwangsläuft dieses Erleben so.

00:19:23: Weil ich denke, es muss jetzt sein.

00:19:26: Es gibt den langfristigen Plan, es gibt aber immer noch das Thema mit der Kanzlei, die ja in Hamburg ist.

00:19:33: Und da hängen viele Mitarbeiter dran, aber ich bin momentan auch echt so ganz happy, dass ich diesen Druck nicht hab, irgendeine Entscheidung treffen zu müssen.

00:19:43: Weil, liebe Hamburger, ihr habt eine wunderschöne Stadt, aber ... ist auch nicht so meine, ne?

00:19:48: Nee.

00:19:49: Ist ja manchmal so.

00:19:50: München ist auch nicht so mein.

00:19:52: Finde ich auch wunderschön.

00:19:53: Ich komm gerne hin und dann denk ich,

00:19:55: woohoo!

00:19:56: See you next time.

00:19:57: Ja, ja.

00:19:58: Und ich bin ja München geboren, das musste eigentlich so ein bisschen ... in der DNA verwurzelt sein.

00:20:03: Aber ist nicht.

00:20:04: Bei mir ist Berlin drin.

00:20:06: Durch und durch.

00:20:07: Egal wo.

00:20:08: Bei meiner Stadt ist nicht so Köln.

00:20:10: Nee,

00:20:11: Gott, nee.

00:20:11: Ich glaub aber, dass bei mir immer so mit der Fibo und der Messe immer so gebrandet war.

00:20:17: Man kann ja auch Sachen überschreiben, hab ich mittlerweile gelernt.

00:20:19: Orte, an denen man ... Ich wollte ja auch ganz lange aus Rosenheim keinen Fuß mehr reinsetzen.

00:20:24: Wegen meiner ersten Beziehungen und den ersten Erfahrungen.

00:20:28: Ist der

00:20:28: Typ noch da?

00:20:30: In Rosenheim?

00:20:31: Das weiß ich glaub schon, ich weiß aber echt nicht.

00:20:34: Also, meine Familie hat den mal sporadisch mal so vorbeilaufen sehen.

00:20:38: Aber wo er ist, was er macht, keine Ahnung.

00:20:41: Das ist ja auch eine Geschichte, da würd ich gern mal die Akkenlager sehen, ehrlich gesagt.

00:20:46: Also, das ist alles.

00:20:47: Na ja.

00:20:47: Ja, aber jedenfalls, jetzt möchte ich ja wieder zurück, weil das so ...

00:20:52: Ich muss sagen,

00:20:52: verblechen.

00:20:53: Ah ja, sehr gut.

00:20:55: Überschrieben.

00:20:55: Überschrieben, es trifft's eigentlich.

00:20:56: Ich glaub, ich dürfte ihm nicht über den Weg laufen.

00:20:59: Dann kann ich für nichts garantieren, aber ich bin ja auch nicht so die Vergeberin in dem Sinne.

00:21:05: In dem Fall muss man auch nicht vergeben.

00:21:07: Nee.

00:21:07: Der hat ja selbst meinen Hass auf sich gefogen.

00:21:09: Du

00:21:10: musst ja aufpassen, was wir sagen, gell?

00:21:12: Ja, ja.

00:21:13: Ja, aber das ist schon ... Also, die Höllenfeuer lodern auch in mir, wenn ich an dir denke.

00:21:19: Die Höllenfeuer.

00:21:21: Das ist schon echt, was der veranstaltet hat.

00:21:24: So unanständig, dass ... Und ich meine, in diesem Podcast hat man viele unanständige Geschichten von Menschen, die einfach gar kein ethisches oder moralisches Verständnis haben, dafür, wie man mit Menschen umgeht.

00:21:36: Aber ohne zu viel zu verraten, der ist schon ganz weit mit da vorne.

00:21:41: Ganz weit.

00:21:41: Vorne läuft er mit.

00:21:42: Mit einer kleinen Nummer.

00:21:43: Start Nummer sieben oder so.

00:21:44: Start Nummer sieben.

00:21:47: Ja.

00:21:47: Also, Leute, wie gesagt, ich kann nicht Köln mir noch mal überschreiben, aber es ist jetzt nicht Snap My Cup of Tea bisher.

00:21:54: Wie geht's denn dir seelisch so?

00:21:56: Tatsächlich, es war Anfang des Jahres wieder so ein Auf und Ab.

00:21:59: Und dann wieder starker Umbruch, weil ich auch das Management gewechselt hab.

00:22:04: Und dann mit dreißig dann diese Panik bekommen hab, wo will ich hin im Leben?

00:22:09: Dann dachte ich mir, ich muss es noch mal richtig wissen.

00:22:12: Mit dem Managementwechsel hab ich auch tatsächlich nach einer Trainerin gesucht.

00:22:16: Das hat sich dann alles von Männern, ich habe bisher nur Männer zusammengearbeitet, alles auf Frauen verlegt, worauf ich mich voll gefreut hab.

00:22:22: Ich dachte mir, ich kann mal wieder Verantwortung mehr abgeben.

00:22:26: vor allem auch was Sport und Ernährung.

00:22:27: Und ich dachte mir, ich muss noch mal in die Shape meines Lebens kommen.

00:22:30: Und dann stand jetzt, denke ich mir, warum eigentlich.

00:22:33: Also das war so eine alte Stimme noch von damals.

00:22:38: Und jetzt mit diesem Kindergedanken, wo ich überhaupt immer leben hin möchte.

00:22:44: Also stand jetzt, ich hab mich verständlich mit der richtig gut, aber tatsächlich sind wir ganz schnell wieder ins Mental Coaching rübergegangen, auch im sportlichen Sinne.

00:22:52: Denn was ist eigentlich mein wahres Warum?

00:22:55: Und das konnte ich nicht klar definieren, wobei ich dann schnell hinterfragt hab, woher kommt das Krab bei mir.

00:23:00: Warum denke ich, ich muss jetzt noch mein Leben gehen, dann vielleicht zu Ende, wenn ich diese Entscheidung treffe.

00:23:05: Und deswegen bin ich da schon wieder weg.

00:23:08: Und es ist sehr heilsam.

00:23:09: Aber

00:23:10: kannst du, warum hast du gedacht, du musst jetzt noch mal richtig in Shape kommen?

00:23:14: Also, was steckt dahinter?

00:23:16: Ich glaub, das ist eine Mischung.

00:23:17: Also, ich glaub, wenn man, da hab ich gestern auch mich mit einer drüber unterhalten, das war sehr spannend.

00:23:25: Auch ihr Leben komplett umgekrempelt war davor super Status getrieben und erfolgreich in ihrem Job.

00:23:30: Und manchmal kommen so kleine Stimmen, die einen so wieder da so hinbewegen und denken und dann noch romantisiert man auch mit der Vergangenheit und sieht dann nur die glänzenden Sachen.

00:23:41: So, in meinem Fall wäre es dann okay, was vermisse ich in diesen Situationen, vielleicht ist es das Selbstbewusstsein, was ich damals hatte oder ... das Gefühl von ... ...unverwundbarer zu sein oder Anerkennung von Leuten in Form von jetzt ... ...Respekt im Beruf oder so Schmier.

00:23:59: Sind das die Dinge, die ich vielleicht vermisse, die ich dann wiederhaben möchte, weil ich sonst ... ...verwundbarer bin oder so?

00:24:05: Ich glaub, das sind dann so Gefühle, wo ich dann eben denke, oh, das fehlt mir von damals oder ich will das noch mal erleben.

00:24:11: Aber

00:24:12: was ja meine Therapeutin mir schon seit Jahren einzutrichtern ist ... diese Gefühle im Hier und Jetzt zu implementieren, unabhängig von einem Äußeren oder einem irgendeinem anderen Status, was auch immer.

00:24:26: Aber manche kommen diese Gedanken noch hoch und das war halt jetzt Anfang des Jahres und stand jetzt hat sich das schon wieder schönen Gott sei Dank aufgeweicht.

00:24:33: Hast du mit Alex trainiert?

00:24:35: Alex?

00:24:37: Nee.

00:24:38: Also,

00:24:38: das war nicht sie.

00:24:39: Es war ein anderer Athlet, den ich schon sehr lange kenne.

00:24:42: Aber es wäre auch wieder dieser Bodybuilderin.

00:24:45: Und es wäre halt wieder in diese alte Schiene gegangen.

00:24:47: Und wir haben tatsächlich am Anfang mit Trainingernährung so ein bisschen rumgespielt.

00:24:50: Und hab gemerkt, dass ich das gar nicht mal mehr kann von früher.

00:24:53: Ich dachte, mir gibt mir einfach Pläne.

00:24:55: Ich mach Kopf aus und kann wie ein Soldat es befolgen.

00:24:59: Kann ich aber nicht mehr.

00:25:00: Also, es hat sich so krass wie ein Rückschritt angefühlt, weil ich denke, woher diese ganzen Freiheiten, die ich heute habe.

00:25:07: Essen geben, die Lebensmittelwagen nicht mehr verwenden, keine Tracking-Apps usw.

00:25:11: Es sind ja alles immense Erfolge, die ...

00:25:14: Siege auf ganze Linie.

00:25:16: Genau,

00:25:16: und es hätte ich ja alles wieder aufgegeben.

00:25:18: Ja, also klar war ich dann auch wieder, ich war auch ein bisschen in der Fehlkommunikation, weil ich natürlich dann auch wieder überüber war und gesagt hab so, guck mal, so möchte ich aussehen, am besten so schnell wie möglich, weil ich ja ungeduldig bin.

00:25:29: Und natürlich kriegst du dann dann, wenn du so schnell wie möglich irgendwo hin willst, einen radikalen Plan, der halt langfristig nicht gemacht ist.

00:25:35: Und von dem bin ich dann schon wieder weggegangen und dann hat es mir auch wirklich tiefe Fragen gestellt, so, was ist echt denn, warum, warum willst du das eigentlich?

00:25:41: Und das hab ich dann wieder so zum Grübeln nachgedacht und gebracht.

00:25:45: Und bin davon jetzt schon wieder weg.

00:25:47: Es war jetzt irgendwie auch so ein kurzes Aufleben von so, ach, da war doch noch mal was.

00:25:52: Und dann denk ich mir, nee, ich glaub, ich kann das Kapitel vielleicht doch mal zuklappen.

00:25:58: Und

00:25:58: vor allem ist es halt auch nicht sehr mit Freude erfüllt.

00:26:02: Es kann schon Spaß machen, aber es ist nicht so dieses ... ohne ... so größeres Ziel etwas tun, weil es in dem Moment Spaß macht, sondern es ist das genaue Gegenteil, sondern irgendwann wird es Spaß machen, wenn dann das Ergebnis da ist.

00:26:18: So, genau, mach die Augen zu, bis du dann dort bist, wo du was aber nicht definiert ist, weil das hört ja nicht auf.

00:26:25: Ja, also du setzt Scheuklappen auf und bei mir war es ja auch so, dass ich den Weg dahin auch schwer genießen konnte.

00:26:34: Und dann ... Ja, ist die Frage, für was?

00:26:37: Ich bin keine Athletin mehr.

00:26:40: Warum?

00:26:41: Und da muss man, glaub ich, sich immer wirklich hinterfragen, allgemein.

00:26:44: Und das konnte ich meinen, warum nicht richtig benennen.

00:26:48: Und habe Sport immer mittel zum Zweck gesehen.

00:26:51: So, ich mache Sport, um wohin zu kommen.

00:26:54: Und ich hab mir oft genug immer versucht, eins zu reden.

00:26:57: Also, ich mach das ja auch bis heute Spaß.

00:26:58: Es ist so ... laute Musik auf den Ohren, du bist im Moment und denkst mal an nichts.

00:27:03: Aber im Hinterkopf siehst du das wie immer so ein Haus, was du aufbaust, mit jedem Training setzt du einen Ziegelstein hin.

00:27:11: Und dann hab ich mir immer gefragt, was soll in meinem Haus eigentlich sein?

00:27:15: Und das möchte ich heute mehr mit Gesundheit und nicht immer diesen schwarz-weiß Phasen, die ich immer hab, definieren, anstatt eines Körpers.

00:27:25: So.

00:27:26: Und das waren ganz schöne Erkenntnisse für mich.

00:27:29: Dieses Jahr war zwar vielleicht nicht so ... prickelnd oder Feuerwerk-basisch, aber ich hab vieles noch mal für mich besser definieren können.

00:27:38: Und auch mit dem Managementwechsel war wieder superunangenehm die Situation für mich.

00:27:43: Weil du halt so ein ... Du hast ja auch eine Art Beziehung.

00:27:47: Ja, ja, klar.

00:27:48: Und auch so ein Managementkündigen

00:27:50: ist ... Ist unangenehm, natürlich.

00:27:51: Ich hatte wirklich, also ... Ich hab da immer noch ... Ich hab das Schweißausbrüche gehabt.

00:27:57: Mein Freund war mit dabei, weil ich dachte, kannst du bitte einfach nur mit einem Raum sein.

00:28:01: Und ich hab an meinen Fingern, an meinen Klamotten rumgezogen.

00:28:04: Habt ihr

00:28:04: das über Video gemacht?

00:28:06: Nee, Telefon.

00:28:07: Oh Gott, Video wär noch schlimmer gewesen.

00:28:09: Aber ich muss mich da auch tatsächlich mit meiner Therapeuten auf so was vorbereiten.

00:28:13: Weil ich als ...

00:28:14: Bin ich nachvollziehbar.

00:28:16: Ja, obwohl du ja eigentlich nur ... Du tust ja niemanden weh?

00:28:21: Na, wirtschaftlich, ne?

00:28:23: Ja, aber das soll ich sagen, das sind so komische Sachen von beiden Seiten passiert.

00:28:29: Mein großes Problem ist, wenn mich was stört, kann ich es nicht direkt sagen, weil ich die Harmoniehütte warnen möchte.

00:28:34: Dann sammelt sich dieses Fass so lange an, bis es dann auf einmal überquillt.

00:28:40: Und dann sprudel ich raus mit allen Sachen, die wir nicht mehr taugen.

00:28:43: Und dann ist Schluss.

00:28:44: Das ist ja auch eine Beziehung, Kacke.

00:28:46: Du solltest ja auch nicht in der Beziehung sagen.

00:28:48: Das und das und das fand ich schon immer scheiße.

00:28:50: Jetzt ist Schluss.

00:28:51: So, der dumme

00:28:53: Sau.

00:28:54: Sondern dass der vor vorher schon äußerst frühzeitig, rechtzeitig im passenden Moment, wenn es passiert, das taugt mir jetzt gar nicht.

00:29:02: Ich seh das auch komplett anders, aber ich möchte, wie gesagt, die Harmoniehütte bewahren.

00:29:07: Und das war sehr schwierig.

00:29:08: Auch mit dem Neu-Management mich jetzt eingrufen, weil es das erste Influencer-Management ist, wo ich bin.

00:29:14: So, und das war erst mal so ... ein Bombardement an neuen Informationen und Aufgaben.

00:29:21: Aber da haben wir uns bisher eigentlich ganz gut eingegroovt.

00:29:23: Ich hab mir selbst vorgenommen, ich möchte immer direkt sagen, wenn mir irgendwas nicht passt oder ich nicht machen möchte.

00:29:29: Und so gehe ich jetzt ohne Erwartung, aber gute Dinge, äh, in sechsundzwanzig.

00:29:37: Und für Dezember, was ja eigentlich sonst immer so mein Horrormonat, doch mit Erststörung, Weihnachten, Fressereise, Weste dabei, Dezember, Januar, immer, immer ... Ich hab gern mal Krise bei mir.

00:29:49: Aber tatsächlich, weil ich jetzt da nicht drüber nachgedacht hab, wie ... ich soll sagen, wie schwierig diese Zeit immer für mich ist.

00:29:55: Ich bin schon immer mit so einem Scheißgefühl reingegangen.

00:29:59: Und jetzt hab ich's irgendwie ... war ich so beschäftigt, dass ich vergessen hab, dran zu denken.

00:30:02: Ich bin grad auf dem Uber hierher eingefallen.

00:30:05: Ich hab gedacht, der September ...

00:30:06: Gibt's ja ganz schön gut.

00:30:08: Ja.

00:30:08: Und es fällt einem manchmal gar nicht auf.

00:30:10: Aber weil ich eben nicht diese Angst schon so projiziere ... beim Bauch mal komische Geräusche, ich weiß nicht, ob man das hört.

00:30:18: Dass ich schon mal so ... Deswegen, weil ich mich jetzt tatsächlich nur auf meinen Neffen so fokussiere.

00:30:23: Also ich arbeite grad alles ab, dann bin ich nach Rosenheim.

00:30:26: Meine Sachen packen kann, nach Rosenheim fahren kann, zu meinem Neffen.

00:30:30: Das ist jetzt grad so mein Fixpunkt.

00:30:31: Hört sich ein bisschen creepy an.

00:30:33: Aber mir ist grad alles andere nicht wichtig.

00:30:37: Und will einfach nur in die Heimat und den ... anglotzen.

00:30:41: Oder was auch immer, oder ...

00:30:44: Und dann anglotzen.

00:30:45: Ja.

00:30:46: Und noch mehr glotzen.

00:30:47: Ja, wirklich.

00:30:48: Er macht nicht viel, sagen wir ehrlich.

00:30:49: Aber

00:30:50: ich find, es ist wie ein Lagerfeuer.

00:30:52: Du startest es einfach nur das Kind an.

00:30:54: Und es ist

00:30:54: beruhigend.

00:30:55: Ja, wirklich.

00:30:56: Und das bewegt sich dann mit den Händen und dann mit den ... Toll.

00:31:01: Ja.

00:31:02: Sag mal ... Ich hab ja immer den Eindruck gehabt, dass du ... Dadurch, dass deine Therapeutin so weit weg ist, auch ... Schwierigkeiten hast.

00:31:14: das was du.

00:31:16: Eigentlich integrieren sollst in dein tägliches erleben so.

00:31:22: Also in diesem fasern komplett ignorierst und einfach zwar intellektuell weißt was du tun müsstest aber es nicht tust.

00:31:29: Also zum beispiel gefühle nicht aus zu agieren nicht zu quälen und so weiter.

00:31:35: Gelingt dir das jetzt besser?

00:31:36: hast du das gefühl das jetzt besser läuft?

00:31:39: also werden die ausschläge geringer quasi.

00:31:42: Oder war das in diesem Jahr zumindest so?

00:31:44: Ja, tatsächlich.

00:31:46: Also, es war ...

00:31:47: Ich

00:31:48: kann mich genauso gut an die Sachen erinnern wie du.

00:31:50: Also, mein Speicherplatz ist voll.

00:31:52: Also, schwamm ich ja.

00:31:53: Aber ich würde Anfang ... ... schon als holprig bezeichnen.

00:31:56: Aber es war nicht so extrem, wie jetzt zum Beispiel ... ... Vierundzwanzig.

00:31:59: Ja,

00:31:59: ja.

00:32:00: Wo wir es gerade vorhin gesagt haben, dass es ein besseres Jahr war.

00:32:02: Aber da hat sich ja ...

00:32:04: Da hat es schon ziemlich ein Crash, ja.

00:32:05: Ja, also, das ... Da waren das Juni, Juli.

00:32:09: Genau, im Sommer.

00:32:11: Aber dieses Jahr tatsächlich, klar, gab es Phasen, wo ich dahin vegetiert bin, in meinen Augen.

00:32:18: Das ist ja immer so der ...

00:32:20: Du hast einen sehr hohen Leistungsanspruch an dich.

00:32:22: Genau.

00:32:23: Das ist das Problem, ja.

00:32:26: Und jetzt nicht so viel gerissen hab.

00:32:29: Aber dann hat sich alles wieder, wie jedes Jahr, ab Sommer wieder so reguliert.

00:32:33: Und jetzt tatsächlich bin ich sehr zufrieden, auch mit der Umstellung.

00:32:37: Und es war nicht so extrem, dass ich ja ... Ich war über ein Spanienurlaub, war ich mal offline.

00:32:43: Über die, was waren das?

00:32:45: August halt.

00:32:45: Genau, August.

00:32:48: Aber es war jetzt nicht, dass ich am Boden war und orientierungslos, sondern ich wollte einfach die Zeit meiner Family.

00:32:55: Und das war auch das Erste.

00:32:58: Lass mich nicht, ja doch.

00:32:59: Das erste Mal Spanien von meinem Freund, das ist ja so ein Geimer.

00:33:03: Ihr müsst wissen, ich finde meine Therapeutin gar nicht gut, aber ich setze ihn auf Tests, von denen er nichts weiß.

00:33:12: Und zwar gibt es so paar Sachen in meinen Augen, wenn die bestanden sind, dann

00:33:16: qualifiziert er sich eine Runde weiter.

00:33:19: Richtig, korrekt.

00:33:20: Und das war zum Beispiel, er hat ja Weihnachten bei uns in der Familie schon überlebt.

00:33:24: Ähm, so Ende vierundzwanzig.

00:33:26: Ähm,

00:33:26: und fand das Teil, er wusste erst mal Rosenheim bestehen.

00:33:29: Wie, wie, wie, wie kommen die da zurecht?

00:33:30: Wie findet er das so?

00:33:31: Für ihn ist das High-Life-Urlaub.

00:33:32: Er, er, er durch seine Aden viel fließt mittlerweile Käsespätzle.

00:33:35: Also,

00:33:36: ähm,

00:33:37: hab ich euch ja erzählt, wie, wie ... wie krass er Bayerisches Essen so findet.

00:33:41: Und das find ich auch total süß.

00:33:43: Aber das hat er schon mal bestanden.

00:33:45: Dann war Spanien das Große bestehen.

00:33:46: Das ist ein Urlaub fast von drei Wochen, wo wir auf relativ engem Raum zusammen sind, ein Urlaub.

00:33:52: Hast du ein eigenes Zimmer da?

00:33:55: Ja, wir hatten ein eigenes Zimmer.

00:33:56: Und da haben wir so alte, kennst du, diesen südländischen Einzelbetten.

00:34:00: Ja, ja.

00:34:00: Mit diesen Federn.

00:34:02: Die haben wir zusammengeschoben.

00:34:04: Also, wir waren ja dann mit meiner

00:34:06: ...

00:34:07: Meine Schwester, ihr Freund, Mann, Mama, Papa, und wir waren sechs Leute.

00:34:12: Wir hängen auch immer zusammen.

00:34:15: Hat er auch bestanden, fand er richtig toll.

00:34:18: Wie kommen deine Eltern mit ihm klar?

00:34:20: Die Magen vor allen Dingen, die sind mal sehr kritisch, ne?

00:34:22: Gut, aber ich gebe ihm natürlich auch Tipps.

00:34:24: Er hat mich gefragt.

00:34:25: Mein

00:34:26: Mann hat sich so einen

00:34:27: richtig dummen Mann gefragt.

00:34:30: Ja, was mag denn deine Mom so?

00:34:32: Oder glaubst du, sie mag mich und akzeptiert mich und so?

00:34:35: Und dann ich so, du, bei meiner Mom, die mag das halt, wenn du vielleicht so ein bisschen kack bist und sagst, hey, Gelinde, was machst du jetzt eigentlich so?

00:34:44: Und dann vielleicht mal beim Kernhilfsternis, wenn du beim Haushalt hilfst oder ihr zur Hand gehst, oder meistens lässt sie sich ja gar nicht helfen.

00:34:50: Aber wenn du fragst, was sie überhaupt nicht packt, sind Luams hier oder dir?

00:34:56: Also, wie soll ich sagen, Trantüten.

00:34:59: Also,

00:34:59: ich

00:35:02: sag das Wort noch mal.

00:35:04: Es ist eigentlich so ein Tonus, den ich jetzt gerade nicht direkt übersetzen kann, aber ... halt einfach übersetzt, Schlaftabletten, Trantüten, die einen Arsch nicht hochkriegen.

00:35:17: Und die Augen, dass nicht so sehen, was getan werden muss.

00:35:21: Nicht blickig

00:35:21: sein.

00:35:22: Ja, so.

00:35:23: Dann hab ich den Satz so geschoben und gesagt zu dir, wenn du ... Keine Ahnung, wenn sie mal wieder kehrt und dann freislebt, dann ist sie ganz hin und weg.

00:35:30: Und das hat er natürlich dann auch gemacht.

00:35:33: Und da war sie natürlich, da hat sie gesagt, da hat er mich einfach gefragt, ob er im Kern helfen kann.

00:35:39: Dann hat er sich im Besen genommen und hat aber ins Haus gekehrt.

00:35:41: Und das fand sie so toll.

00:35:43: Und

00:35:44: macht dein Vater nicht beim Haushalt mit?

00:35:49: Wenig.

00:35:51: Weil das so verabredet ist oder weil er ... So ein ...

00:35:54: Ja, ich glaub, das ist schon so eingelebt, leider.

00:35:59: Aber sie arbeitet doch auch Vollzeit, oder?

00:36:02: Ja, also eher ... Meine Schwester ist nicht so Zahntechniker, also wirklich so im Labor und meine Mama fährt halt die Arbeiten zu den Zahnärzten halt dann aus.

00:36:11: Ihr bei ihr ist so ein bisschen so eine Mischform, aber meine Mama kümmert sich in einem kompletten Haushalt.

00:36:15: Das Ding ist aber auch, dass sie auch möchte, dass das in ihrem Standard erledigt wird.

00:36:20: Und meine Mama ist dann so drauf, bevor sie jetzt meinen Deb macht, macht sie es lieber selber, weil dann ist es richtig gemacht.

00:36:27: Das

00:36:28: kenne ich von mir auch, ich weiß nicht, was bei dir ist.

00:36:31: Ja, klar.

00:36:32: Also, ich könnte dir Fotos zeigen.

00:36:36: Na ja, ja.

00:36:37: Und jetzt ist halt noch der Test quasi, der nächste Spanien-Check hat er bestanden und findet es total toll.

00:36:46: Was hat sie über ihn gesagt?

00:36:47: zu dir?

00:36:48: Ja, das ist total toll.

00:36:50: Sie findet auch, was er so beruflich macht, wie engagiert er da ist und was er da alles erlebt und macht und jetzt auch mit diesem Sanitäter-Lehrgang.

00:36:58: Und da hat er auch Praktikum bei der Feuerwehr.

00:37:00: Es ist anscheinend,

00:37:01: das ist,

00:37:03: wie gesagt, noch schlimmere Zeiten.

00:37:04: Und sie findet es voll toll, wie er das durchzieht.

00:37:07: Und es geht nicht darum, dass du jetzt eben mortsmäßig verdienst oder irgendwie ...

00:37:11: Nee, dass du halt engagiert bist.

00:37:12: Engagiert bist und einfach was durchziehst.

00:37:16: Das hat sich alles schon mal ordentlich gepunktet bei ihr.

00:37:21: Kommt deine Schwester gut mit ihm klar?

00:37:23: Ja, auch.

00:37:24: Ja.

00:37:26: Und jetzt ist halt noch der nächste Test tatsächlich der Umzug.

00:37:29: Weil wenn es ihm nicht so geht wie mir nach drei Jahren in Berlin und er sagt so, ist es ihm vielleicht zu langweilig, es passiert ihm zu wenig, er vermisst seine Familie und seine Freunde.

00:37:39: So.

00:37:40: Dann stehen wir da.

00:37:42: Ja, gut.

00:37:44: Also,

00:37:46: er stand jetzt, sagt er so.

00:37:48: Nee, er sucht sich da neue Freunde.

00:37:50: Und ich hab ihm auch gesagt, du warst jetzt immer im Urlaub in Rosenheim.

00:37:53: Klar, wenn du dann irgendwie nur in Wirtschaften gehst und dir Käsespäste reinzwiebelst und sonst irgendwie keine Ahnung.

00:37:59: Fernsehschaos, das ist entspannter.

00:38:01: Wenn du in der Arbeit ist, ist was anderes.

00:38:04: Der nächste Test, wenn er das hört, weiß es halt klar.

00:38:07: Aber ich möchte wissen, ob er in Rosenheim so gut zurechtkommt, wenn er da die Krise kriegt.

00:38:14: Wir haben keine Ahnung, Haus und Kinder zusammen, zum Beispiel.

00:38:18: Klar kann man nicht sagen, wie es weitergeht, man hat keine Garantie.

00:38:22: Aber ich möchte ihm schon Zeit geben, sich da zu zetteln.

00:38:26: bevor du irgendwelche großen Entscheidungen triffst.

00:38:28: Ja, genau.

00:38:29: Aber das brauch ich, weil jeder Mensch hat ja auch eine Art Sicherheitsbedürfnis und das ist mir einfach persönlich wichtig.

00:38:34: Ja, aber das, was, also ich verstehe das Testprinzip nicht ganz, weil das ist ja einfach vor sich hin, also geradeaus weiterleben.

00:38:44: Da hast du das Ergebnis, ja.

00:38:46: Da gibt's ja keine Challenges in-between irgendwie, die du bewältigen kannst.

00:38:53: Niemals zu?

00:38:54: Das ist ja auf die Probe stellen.

00:38:56: Naja,

00:38:56: aber auf die Probestellen durch dich, aber er würde es ja sowieso machen.

00:39:01: Richtig.

00:39:02: Also insofern auf die Probestellen wäre zu sagen, pass auf, ich hab den Ticket gekauft.

00:39:08: Für fünf Wochen tiefs das Bayern.

00:39:11: Toi, toi, toi.

00:39:12: Wenn du nicht mindestens drei Freunde hast, wenn ich komme am Ende dieser fünf Wochen, dann hast du den Test nicht bestanden.

00:39:19: Das wäre ein Test.

00:39:19: Okay,

00:39:20: das wär krass.

00:39:21: Nee, tatsächlich steuern wird auch beide gemeinsam hin.

00:39:23: Also er sagt ja auch so, Nega, kein Problem.

00:39:26: Er besucht dann seine Familie, er möchte neue Freunde.

00:39:30: Und er will dort das so toll und so.

00:39:33: Und er steuert damit.

00:39:36: Also, es ist nicht so, dass ich da die Richtung vorgehe und er muss da gefährlichst folgen.

00:39:40: Aber ich möchte ihm trotzdem, bevor man jetzt so ... Mit Kindern bist du auf ewig verbunden.

00:39:46: Und keine Ahnung mehr, bevor dann ein großer Change of mind dann plötzlich ist, möchte ich einfach da halt so ... dem die Zeit geben und dass man sich das so ein bisschen zurechtfinden kann.

00:39:59: Einfach oder eher, weil ich weiß es ja eigentlich, dass ich das möchte.

00:40:03: Und ... ja, genau.

00:40:06: Aber sonst sei die alles total schön.

00:40:08: Das ist die, so wie sagen, gleich normalste Beziehung, die ich bisher, wenn man das so vergleicht hatte.

00:40:17: Also ... Du weißt es ja?

00:40:20: Ohne, dass ich da selbst mitgeschlafen hab, ja.

00:40:25: Ja, definitiv.

00:40:25: Aber

00:40:26: tatsächlich, ich weiß, dass ich meine Therapeutin jetzt krap momentan bespreche, aber ich da eigentlich davor noch nie im Problem gesehen hab, ist tatsächlich Sexualität.

00:40:34: Erzähl.

00:40:36: Und sie freut sich wie

00:40:37: ein

00:40:39: Honigkuchenpferd.

00:40:41: Ich freu mich so sehr, dass wir endlich über das Thema sprechen, weil es ist ja so, ihr steckenpferd, und da freut sich schon drauf und habt mir quasi jetzt ... Achtung, keine bezahlte Wärmung, aber Femte sie ans Herz gelegt.

00:40:53: Um tatsächlich bei mir etwas, wo ich dachte, dass eigentlich kein Problem liegt, weil ich in meiner Realität gefangen war oder nur das, was ich kannte.

00:41:03: Ich frag sofort Femte sie, ob sie hier Werbung machen wollen.

00:41:05: Weil ich arbeite mit Femte sie zusammen seit ... An Beginn, seitdem es diese Firma gibt.

00:41:11: Ja.

00:41:12: Geil.

00:41:12: So, Entschuldige.

00:41:13: Kurze Verbrechung.

00:41:14: Ich kann's mir auch gern mehr darüber erzählen, weil ich tatsächlich ein bisschen Hemmungen hab.

00:41:17: Weil ... Ich bin schwachlos inwiefern.

00:41:22: Ähm, ich soll ich sagen, als erst mal ... hab ich ja gar, wie gesagt, ich bin in das Thema reingegangen und hab von einer Situation erzählt, die mich total getriggert hat.

00:41:33: Und

00:41:33: ... Also, nur ungefähr.

00:41:35: Sitz nicht sagen, wer was

00:41:37: gemacht hat.

00:41:37: Also, war bisher in allen Beziehungen so, weil ich das ja quasi aufgrund meiner Vergangenheit so erlernt hab, was mich total verletzt und ein extrem wundert Punkt ist, wenn ich zurückgewiesen werde.

00:41:50: Ja.

00:41:51: So.

00:41:52: Weil ... ich, das hat auch so quasi ... ja, eingetrichtet, programmiert, oder was auch immer sein mag.

00:42:01: Du bist nicht gut genug, keine Ahnung, du hast zugenommen, du ...

00:42:06: verdienst keine Liebe.

00:42:07: Genau, einfach nicht gut genug, genau.

00:42:10: Und das verletzt mich auf einer ganz anderen Ebene.

00:42:13: Es ist wirklich so ein Moment, da zieht sich in mir auf einmal, zack, alles zusammen.

00:42:17: Hier, da am Hals.

00:42:20: Und einfach eine Schmerz.

00:42:22: Und weiß nicht, wie betäuft.

00:42:25: Ja,

00:42:25: dank an denen dessen Namen, will ich nicht sagen.

00:42:27: Ja, aber es war, glaub ich, mit dem, wie ich ... Wir sind dann tatsächlich auch noch mal tiefer gegangen.

00:42:32: Vor ihm.

00:42:33: Und ich hatte ja mein erstes Mal mit ihm, aber davor hatte ich schon tatsächlich Erfahrungen.

00:42:42: Wo wir keinen Sex hatten.

00:42:44: Aber das war tatsächlich so, dass ... Ich hatte ja quasi, weiß ich ja nicht, als Beziehung gezählt habe davor, weil das war halt Händchen halten und küssen und es war irgendwie ganz weird, weirde Dynamik und deswegen war habe ich mein erstes, so genau.

00:43:02: Aber da hatte ich schon Erfahrung, dass das von mir verlangt worden ist, Sex und das war dann vor allem auch sein Geburtstag.

00:43:10: Und dann hat er gesagt, ja, ist mein Geburtstag.

00:43:12: Ich will das jetzt.

00:43:12: Und ich hab gesagt, ich möchte das auf gar keinen Fall.

00:43:15: Ich will dir was anderes schenken.

00:43:16: Ja,

00:43:17: und er hat dann so drauf bestanden.

00:43:19: Und ich hab mich halt Partur dagegen gewährt.

00:43:21: Das war, da war ich, glaub ich, fünfzehn oder sechzehn, weil ich mir das einfach nicht mit ihm vorstellen konnte.

00:43:27: Und hab mich dann aber ohne Decke ... Das war dann sein Bett, die Wand, und er hat dann quasi mit die Decke weggezogen, und ich lag dann ohne Decke da, und das war eigentlich schon so.

00:43:37: meine erste Erfahrung, die ich hier noch gar nicht erzählte bei meinen Therapeuten, im Sinne von, jemand hat eine gewisse Erwartungshaltung von mir, und auch im sexuellen Sinne und werde verstoßen oder

00:43:49: zurückgewiesen.

00:43:49: Die Erwartung, die ihr hier erfüllt.

00:43:50: Richtig.

00:43:51: Das hat sich tatsächlich ... ich bin jetzt dreißig, so.

00:43:57: hat sich das irgendwie so manifestiert und zieht's, hat sich die letzten Jahre so hingezogen und hab das ja auch dann trotzdem, dann hat sich das so verfestigt, weil ich das ja immer wieder bestätigt bekommen hab.

00:44:08: Also eben nicht nur auf Social Media, so keine Ahnung mit Hate oder Kooperationspartner sind im beruflichen Sinne, sondern auch in der Partnerschaft.

00:44:16: Also, sobald du zunimmst, oder irgendwie bist du unattraktiv und nicht mehr liebenswert und was auch immer, oder liebes Entzug als Bestrafung,

00:44:27: Ähm,

00:44:28: und ... ja, und das tatsächlich ist mir dann quasi, hab ich jetzt zum ersten Mal aufgerollt.

00:44:34: Und fand das erst mal ernüchternd, weil ich mir denke, okay, manchmal ... zum Beispiel, also, welchen Motiven möchte ich überhaupt Sex haben?

00:44:42: Und da hat sie mir auch was Spannendes gesagt, was sich dann richtig eingebrannt wieder.

00:44:46: Ähm, wollen Sie ihn oder wollen Sie, dass er Sie will?

00:44:51: Im Sinne von, ich brauche jetzt die Bestätigung oder ein Ego-Streichler.

00:44:56: Und dann war ich so, oh.

00:44:58: Ja,

00:44:58: krass.

00:44:59: Und dann war ich erst mal, dann hat das aber erst mal was verschlimmert, weil ich dann bei jedem Mal, wenn's dazu gekommen ist, komplett verkopft bin.

00:45:05: Ja,

00:45:06: klar.

00:45:06: Will ich, dass er mich will.

00:45:07: Will ich jetzt ihn?

00:45:08: Was soll ich jetzt machen?

00:45:09: Bin ich jetzt in meinem Körper?

00:45:10: Ich muss mich jetzt spüren.

00:45:11: Ich darf nicht zu viel denken.

00:45:12: Oh

00:45:13: Gott.

00:45:14: Das ist so ein Kopfkaus.

00:45:16: Ja.

00:45:16: Und ... Das hat mich dann so dem Stein zum Rollen gebracht, dass ich mir selber auch arbeiten muss, dass ich Sexualität für mich neu entdecke.

00:45:27: Und dann haben wir auch über Fantasien gesprochen.

00:45:30: Und das fiel mir so unfassbar schwer, quasi wie, wann hatte ich meine erste Fantasie, was war das?

00:45:40: Und tatsächlich, ich weiß nicht, ob wir darüber schon mal gesprochen haben, es fällt mir auch unglaublich schwer, darüber zu sprechen.

00:45:46: Weil das ja schon eine Rolle hat, bist du in der Fantasie beteiligt, bist du nur Zuschauer.

00:45:52: Ist es dann ... Wann was denkst du?

00:45:57: Und das war irgendwie alles so neu für mich.

00:46:00: Aber trotzdem ist es gleichzeitig spannend, weil ich meinen Körper so auf eine komplett neue Ebene auch entdecken kann.

00:46:08: Und als ich mir auch gefragt habe, was gefällt Ihnen eigentlich?

00:46:10: Und für mich war das dann auch total schwer zu beantworten, deswegen ja auch Fantasie, dass du erst mal herausfindest, wie man funktioniert.

00:46:18: Und für mich war mein Körper so was abgekapseltes lange gewesen.

00:46:23: Und das oder Sex war auch gerne mal einfach ein To-do.

00:46:26: So, das macht man jetzt einfach.

00:46:28: Und dann ist das vielleicht ne Choreografie und du machst ABCD, fertig.

00:46:31: Und das finde ich, da bin ich jetzt grad therapeutisch, weil das Essen ist auch dann dadurch halt ... wie soll ich sagen, ist ... schön grad in den Hintergrund gerückt.

00:46:41: Ich fühl mich nicht in einer sehr labilen, extremen Situation.

00:46:45: Und es ist halt mal ein neuer Weg, um den Bezug zum eigenen Körper und die Akzeptanz neu kennenzulernen.

00:46:52: Weißt du, was ich mein?

00:46:53: Also, ich finde, es gehört ja sogar alles zusammen.

00:46:56: Also, auch das ist natürlich eine Frage, wie bist du mit dir in Kontakt oder eben nicht.

00:47:03: Diese Frage nach der Fantasie, ohne jetzt ins Detail gehen zu wollen.

00:47:07: Warst du beteiligt in deiner Fantasie oder warst du Zuschauerin?

00:47:11: Zuschauerin.

00:47:12: Das ist krass.

00:47:14: Wieso?

00:47:15: Naja, also, ah...

00:47:16: Also, darüber bin ich grad mit dir dran, aber...

00:47:17: Ja, genau, nein, also, es passt natürlich total in das Bild.

00:47:20: Aber es ist auch so schade, ne?

00:47:22: Mhm.

00:47:23: Weil... Es ist halt, wie es, ob du einen Film in deinem Kopf angucken würdest.

00:47:26: Genau.

00:47:26: Aber wieder, ähm, reagierst du, du agierst nicht.

00:47:30: Also, du bist quasi nicht Herren des Geschehens, sondern äh, sinngemäß wartest du auf... Anweisung, Befehle, irgendwie so, ne?

00:47:40: Du darfst also nicht selbst bestimmen, was geschieht, sondern jemand anderes bestimmt, was geschieht.

00:47:47: Ja.

00:47:47: Dann hab ich auch gefragt, also dann mit meiner nächster Gedanke, okay, ob ich dann quasi eher so, wenn ich was Falsches sage, korrigier mich, aber irgendwie voyeuristisch veranlagt bin.

00:47:56: Oder ob ich jetzt quasi, ob's ein Swinger-Club, was für mich wäre, wenn ich Leute gerne dabei beobachte.

00:48:01: Aber das ist gerne nicht ums Beobachten, sondern es ist einfach so ... Du siehst etwas Erotisches für dich und dann machst du den Film einfach in deinem Kopf an, beep.

00:48:10: Aber es ist ja wie ein Filmgucken, ob wir nicht, dass ich jetzt zwingend mehr andere Menschen dabei beobachte.

00:48:15: Was ist

00:48:15: das nicht mein?

00:48:17: Ja, genau.

00:48:18: Aber noch viel ... viel tiefergehend.

00:48:22: Erlaubst du dir überhaupt, dass dir etwas so schönes, erotisches, sinnliches geschieht?

00:48:28: Oder ist es nicht für dich, ne?

00:48:31: Also ... Darfst du das empfangen?

00:48:36: Oder nicht?

00:48:37: Weil du nämlich nicht im richtigen Körper bist.

00:48:42: dir das jemand verbietet, was weiß ich?

00:48:44: Ja.

00:48:44: Also so.

00:48:45: Und natürlich ist die Antwort, ja, du darfst das erleben und empfangen.

00:48:49: So.

00:48:49: Darum, du musst eigentlich, musst du unter einem, wie so eine Gottheit, unter einem Haufen Männer auf einem Thron, keine Ahnung.

00:48:56: Ich hab auch so Bühne.

00:48:57: Aber verstehst du es genauer Gegenteil.

00:49:00: Also, dass du geliebt wirst.

00:49:02: Erzähl

00:49:02: mir mehr von dieser Fantasie.

00:49:03: Was ist denn da?

00:49:04: Erzähl mir, was ... Frau, Gottheit auf dem Thron?

00:49:07: Das

00:49:07: war das Bild, was mir kam.

00:49:08: Ich hab dich so gesehen, als was immer das für eine Gottheit ist, mit so vielen Armen auf einem Thron, Gold und halt ... Du wirst so bedient quasi, weißt du?

00:49:18: Du im Zentrum.

00:49:20: Ah, ist so, okay.

00:49:20: Also

00:49:21: das genaue Gegenteil von dem, was in deinen Fantasien passiert.

00:49:25: Und ... Fantasien sind ja sowieso etwas, das die ... in der Realität gar nicht so ... die ich vielleicht catchen würden.

00:49:36: Also Stichwort bei mir ist das Dreier.

00:49:39: Ich hab das mal ausprobiert.

00:49:40: Ich fand das irre Doof, muss ich mal sagen.

00:49:44: Und auch Anstrengungen.

00:49:45: Aber

00:49:45: lange eine Fantasie, die dich angetönt

00:49:46: hat.

00:49:47: Nee, nicht unbedingt.

00:49:48: Aber natürlich in meiner Fantasie wirkte das wie etwas, was mir vielleicht gefallen könnte.

00:49:54: Aber in der Praxis halt nicht, weißt du?

00:49:56: Alles, was ich von einigen gehört.

00:49:57: Ja, und Daumen, weil ich werde auch oft gefragt, muss ich mir Sorgen machen, ich hab so eine komische Fantasie, nein.

00:50:04: Also, weil Fantasien und Realität sind zwei völlig unterschiedliche Segmente.

00:50:08: Das könnte ich ja Dinge anhören, tierisch, die du in der Realität echt dämlich finden würdest.

00:50:14: Ja.

00:50:15: Ja, also, aber die Frage, ob du in dieser Fantasie tatsächlich ... mitmachst im Sinne, von dir wird etwas gegeben, ist ja bei deiner Geschichte total relevant.

00:50:29: Weil ... weil, glaub ich, deine Sexualität wie auch dein ganzes Leben noch vor dir liegen, ne?

00:50:36: Also du, dieses Stadium des Empfangs, das wird dir noch vor die Füßchen fallen, hoffentlich.

00:50:44: Das wär schön.

00:50:45: Also, daran arbeiten wir jetzt.

00:50:47: Und es war wirklich ... Ich hab ja auch von meinen Fantasien erzählt, das hab ich noch nie jemanden.

00:50:53: Das war halt super schwer, da muss ich auch sagen, halt, stopp, ein Moment.

00:50:57: Gleich haben wir's.

00:50:58: Ja, ist ja auch sehr persönlich.

00:51:01: Ja, aber sie weiß ja alles von mir.

00:51:05: Aber um, das ist ja generell in der Therapie, um halt so, sozusagen, umso leichter kommt man voran, je transparenter man ist.

00:51:14: Und deswegen hat sie mir dann auch eben ... Hörsch ist das femte sie empfohlen Bücher und so weiter, dass ich das mal für mich irgendwie entdecken kann, weil ich irgendwie gemerkt hab, dass da halt der Bezug zu mir selbst komplett fehlt.

00:51:28: Und ja, das fand ich irgendwie spannend, was man, was das vielleicht nur für Türen öffnen könnte, hat sich auch gesagt, was da für ein Potenzial quasi drin liegt.

00:51:39: Aber muss ich dazu sagen, in meinen letzten Beziehungen war auch Pornografie ein Thema.

00:51:44: So, und wenn man ...

00:51:46: Ähm,

00:51:47: wenn da Männer davon viel konsumieren, entsteht so eine gewisse verschobene Erwartungshaltung an Sex.

00:51:54: Wie Sex sein soll, wie die Frau dabei sein soll.

00:51:59: Und das fand ich immer auch sehr schwierig, weil das halt irgendwie von der Realität halt irgendwie auch so ein bisschen fern ist.

00:52:08: Und das, ähm, soll ich sagen, hat auch viel mit mir gemacht, auch dem einer Porno-Darstellerin gerecht zu werden.

00:52:16: Und weißt du, was ich mein?

00:52:17: Da hast

00:52:17: du's versucht.

00:52:20: Bei mir war's halt einfach so, bei mir hat sich's immer aufs Aussehen runtergebrochen.

00:52:25: Und das war halt dann so, okay, die sind alle schlank und haben große Möpse.

00:52:29: Ich hab jetzt nicht drüber nachgedacht, mir die Brüste vergrößern zu lassen.

00:52:32: Aber dachte mir, okay, ähm,

00:52:34: es

00:52:36: hört sich jetzt auch ein Teil doof an.

00:52:37: Aber wenn es sich so eine Self-fulfilling-Prophecy wird, wenn es sich immer wieder auch bestätigt, Dann dachte ich mir halt so, ja, keine Ahnung, er würde mich jetzt mehr lieben oder mehr zu mir hingezogen sein, wenn ich so und so aussehen würde.

00:52:54: Wie eine, keine Ahnung, Lana Rodis oder was auch immer wie die heißen.

00:52:59: Ich finde ja Pornos wirklich bestürzend langweilig.

00:53:02: Also ich ...

00:53:03: Ich find's auch sehr befremdlich, aber ...

00:53:06: Also ich gucke drauf und denke, ja ... Okay.

00:53:13: Ja, ich brauche dann, mir fehlt da irgendwie so ein bisschen die Story-Line.

00:53:16: Ja,

00:53:17: also ich ... Wir haben da auch viel drüber diskutiert.

00:53:24: Ähm, mir ist das zu platt, einfach.

00:53:27: Also, interessiert mich gar nicht.

00:53:28: Dann lieber ein Film wieder, wo ... Handlung ist, wo es dann eingebunden wird, wo es logisch ist, dass die jetzt Sex haben.

00:53:36: Und wenn

00:53:36: ich bei Fantasie

00:53:37: mit ...

00:53:37: Wenn du kannst angeregt wird.

00:53:39: Genau, Kopfkino.

00:53:41: Ja, viel besser.

00:53:42: Ja.

00:53:42: Und zumal, wenn du Sex hättest wie im Pono, wär es ja auch ... Also ... gibt mir jetzt nicht so viel, ehrlich gesagt.

00:53:52: Nee, also ich glaub ... Ja, aber es ist dann wirklich, wenn man, glaub ich, dann ein Partner hat, der da ...

00:53:58: ...

00:54:00: tiefer drin ist in der Vorne Materie.

00:54:03: Ja.

00:54:04: Dann ... kannst du es ja auch, wenn er denkt, das ist jetzt so die Realität und so muss das sein, ist es halt für eine Beziehung, finde ich, so war mein Augen belastend.

00:54:14: Ja, klar.

00:54:14: Na ja, vor allem ist es ja dann reine Performance.

00:54:17: Und das hat mit gutem Sex wirklich gar nichts zu tun.

00:54:21: Zumal es auch sehr, sehr viel über die betreffenden Partner dann aussagt, wenn die ... so von sich abgespalten sind, dass sie in einer sehr kompensierenden Welt abgerutscht sind.

00:54:36: Also haben wir ja auch schon früher darüber gesprochen, privat.

00:54:41: Aber ich finde, das ist ein tolles Tor, durch das man gehen kann, weil es ganz viel mit dem Selbstverständnis macht natürlich.

00:54:49: Und Sex ist eben nicht Performance, sondern Sex ist... Im Grunde, der verkörperte Ausdruck des Verständnisses, was man von sich selber hat.

00:54:58: Das hab ich jetzt schön gesagt.

00:54:59: Wow, ja.

00:55:00: Das war als ein Bänger.

00:55:02: Können wir das bitte auch am Kissen drauflehnen?

00:55:04: Oder hängen auf den T-Shirt drucken?

00:55:06: Aber, ähm, ja.

00:55:08: Nee.

00:55:08: Aber das ist es, eigentlich,

00:55:10: ne?

00:55:10: Ich hab für mich erkannt, was ich irgendwie so ernüchternd fand, dass ich das mittlerweile nicht immer ... Aber stellenweise als Bestätigungstool verwende.

00:55:19: Ja.

00:55:19: Um so meine Bestätigung zu bekommen, ja, ich mag dich noch, oder ja, du bist gut so, oder ...

00:55:25: oder bleib bei mir.

00:55:26: Ja.

00:55:27: Ja.

00:55:27: Und das fand ich irgendwie ... magst du nicht noch.

00:55:29: Ja, fand ich halt traurig irgendwie.

00:55:31: Erst mal, weil ich mir denke, ja, will er eigentlich nur, dass er mich will.

00:55:35: Ähm,

00:55:36: und ... aber ... äh, so eine ernüchternde Diagnosen oder, sag ich mal, äh ... Erkenntnisse daraus kann halt so viel entstehen.

00:55:44: Und das ... Das find ich ja cool.

00:55:46: Und mit meinem jetzigen Partner, ich auch jemanden an der Seite, mit dem das halt auch irgendwie ... möglich ist.

00:55:52: Toll.

00:55:52: Und ... ich möchte ihn ja auch nicht dafür missbrauchen, so als ... Sag mir,

00:55:57: dass du mich magst!

00:55:58: Jetzt!

00:56:00: Nein, aber vor allen Dingen kann daraus echte tiefe Bindungen entstehen.

00:56:04: Und das ist ja fantastisch.

00:56:06: Ja.

00:56:07: Und ... ich glaube auch, dass ... Die meisten von uns, und da schließe ich mich ein, ja.

00:56:13: Ich hab momentan Sex auch eher so ... nachkommen.

00:56:18: War jetzt mal wieder gut.

00:56:19: Ihr wart doch hier die ganze Zeit rund um die Uhr?

00:56:25: Ja, jetzt mal ganz ruhig.

00:56:26: Wir sind jetzt auch schon dreieinhalb Jahre zusammen, ne?

00:56:29: Ja, aber ... Wie ist der Stand da jetzt?

00:56:33: Deutscher Durchschnitt, würde ich sagen.

00:56:34: Was ist Deutscher

00:56:35: Durchschnitt?

00:56:36: Keine Ahnung, weiß ich jetzt auch nicht.

00:56:37: Aber was ich sagen will, ist ... Es ist jetzt momentan für mich auch nicht so das Tiefe erleben, weil ich mit dem Kopf völlig woanders bin.

00:56:43: Weißt du, es geht ja immer so durch Phasen durch.

00:56:45: Ich glaube aber auch, dass ich als Frau da noch ganz viel für mich entdecken kann, weil ich einfach noch sehr in ganz vielen Bereichen meines Lebens mit den Kindern und so weiter in so einer ... Das muss ich noch machen, das muss ich noch machen, das muss ich noch machen.

00:57:02: Und dass einfach mich total abhält, mich dann vollends so auf mich ... selber einzulassen.

00:57:08: Und zu sagen, pass auf, jetzt fließe ich dahin.

00:57:13: Weil ich hab immer, muss ein Hund auf Klo, hat eine Hunger, keine Ahnung.

00:57:19: Mein Leben ist halt so voll mit Verpflichtung, die ich mir natürlich auch schön selber aufgetan hab.

00:57:24: Und darum freue ich mich aufs Elterwerden, weil ich da, glaub ich, auch noch ganz viel entdecken kann.

00:57:31: Hast du, also wenn du jetzt hast, hast du grad den Kopf gar nicht dafür, oder?

00:57:35: Aber Sex?

00:57:36: Null.

00:57:37: Aber sonst, was wär deine Wunschfrequenz, sonst, wenn du dich drauf einlassen könntest?

00:57:43: Ich würde das gar nicht an der Frequenz festmachen, sondern an der Tiefe.

00:57:50: Diese Verschmelzung, die einem gelingt, wenn man den Kopf frei hat.

00:57:54: Dieses, wo wirklich Körper und ... Geist oder Körper und Herz, wie auch immer, so miteinander verbunden sind.

00:58:01: Und das kriege ich momentan gar nicht hin.

00:58:03: Ich kann jetzt den Körper benutzen.

00:58:06: Ich kann ein Orgasmus kriegen.

00:58:09: Aber ...

00:58:11: Weißt du was bei mir ... Genau, bei mir ist der Kopf auch ganz schlimm.

00:58:15: Das ist so mein größter Feind für diese Verschmelzung oder das Loslassen.

00:58:19: Und dann muss ich sagen, ich hab ... Du hast ja meinen ... Modus operandi kennst du ja mittlerweile.

00:58:25: Ja.

00:58:27: Und tatsächlich, was mir da hilft, wirklich, um wirklich loszulassen.

00:58:32: Ich hab das jetzt hier sagen darf, aber ich glaub, man sagt Brocoli dazu mittlerweile als zensierendes Synonym.

00:58:38: Mhm.

00:58:39: Aber das ist, das ist zwar irgendwie, aber nur da kann ich mich komplett fallen lassen.

00:58:44: Alles

00:58:45: so fast, Brocoli.

00:58:46: Ja, Brocoli ist ein Synonym für was anderes.

00:58:48: Der weiß, der weiß.

00:58:50: So,

00:58:50: ja.

00:58:51: Ich weiß das übrigens.

00:58:53: weil ich Teenager-Söhne habe.

00:58:57: Ja, sollte natürlich nicht ein Dauerzustand sein, dass man quasi dann nur mit Hilfsmittel hinkommt in dieses Loslassen.

00:59:07: Aber ich finde gleichzeitig, dass ja auch legal ist inzwischen, dass auch okay das zu machen, solange es einem bewusst ist.

00:59:17: Aber da fällt mir eigentlich noch diese Gummibärchen, die exztatisch machen, dann von dir im Kühlschrank.

00:59:22: Die sind wahrscheinlich steinhart inzwischen.

00:59:26: Habe ich nie gegessen, siehst du?

00:59:28: So bin ich gerade.

00:59:29: Aber ja, das geht natürlich vielen so.

00:59:32: Gleichzeitig hat diese Art Brokkoli natürlich auch eine sehr stark dämpfende Wirkung.

00:59:38: Ist jetzt auch für Dauer nicht so geeignet.

00:59:43: Nee,

00:59:44: das wäre mein Wunsch.

00:59:46: Zustand, das ohne Brokkoli hinzubekommen.

00:59:49: Ja, also ... Ja.

00:59:51: Aber das ist wirklich ... Ich komm sonst aus meinem ... Tatsächlich sind so tausend Vitzelgedanken, die hochkommen.

00:59:57: Und eben auch so dumme, destruktive Sachen.

00:59:59: Wie schau ich jetzt gerade aus dem Winkel aus?

01:00:01: Wirklich?

01:00:01: Ja.

01:00:02: Das hab ich null.

01:00:03: Zum Glück mehr.

01:00:04: Nee, bei mir ... Ich

01:00:05: glaub, weil das mein ganzes Leben sich durchzieht.

01:00:08: Keine Ahnung, wenn ich jetzt ... oben bin und sobald ich mir so, fuck jetzt hier, doppelkindes Tudel.

01:00:12: Keine Sau interessiert sich

01:00:14: dafür.

01:00:15: Ja, ich weiß auch, dass mich bei Ihnen

01:00:16: nichts interessiert.

01:00:19: Aber es interessiert ... Ich hab, wie gesagt, dieses Learning gehabt, als ich vier Wochen nackt rumgelaufen bin.

01:00:25: Kein Schwein interessiert sich dafür langfristig, wie dein Körper aussieht.

01:00:31: Keine Sau.

01:00:33: Also, uns ist es ja nicht mehr aufgefallen dann.

01:00:36: Ich stand so breitbeinig am Strand.

01:00:38: ... bis Anne gesagt hat, du ... ... sind noch andere Leute.

01:00:42: Ach ja.

01:00:42: Ich hab das überhaupt nicht mehr mitgekriegt.

01:00:44: Ja.

01:00:47: Ähm ... Nee, es sind ... ... merke ich schon immer wieder.

01:00:50: Also, dass so Vitzelgedanken immer wieder hochkommen.

01:00:52: Aber

01:00:52: da kann man zum Beispiel bei diesem Körperding, wenn du da bewusst reingehst in dem Moment und nicht versuchst, das wegzuschieben.

01:00:59: Jetzt denke ich schon wieder, so ein Quatsch, so ein Blödsinn, wird schon okay sein.

01:01:03: Das wird ja immer katastrophaler.

01:01:06: Sondern einfach reingehen in dieses Gefühl, du sitzt oben, vermutlich hängen die Tittys von unten gesehen, sieht wahrscheinlich echt schräg aus.

01:01:16: Und das Kinn und man kann in die Nasenlöcher reingucken, was weiß ich.

01:01:21: Und vielleicht hast du den Mund auf und man sieht in die Zähne von innen rein.

01:01:24: Keine Ahnung, was man von unten sieht bei dir.

01:01:26: Geiles Bild.

01:01:27: Vor

01:01:28: allem die Zuhörden.

01:01:29: Also, so.

01:01:31: Wenn du dann wirklich in dieses Gefühl reingehst, was in dir hochkommt, nämlich wie sehe ich aus und spürst, wo es ist und dieses Gefühl zum Beispiel packst und runter in deinen Schoß schiebst.

01:01:46: Es klingt jetzt komisch, aber es geht.

01:01:51: Wie erkläre ich das jetzt?

01:01:53: Das ist immer das doofeste

01:01:54: Handbewegung.

01:01:56: Packen und nach unten schieben.

01:01:59: Nehmen wir an, du driftest in den Gedanken ab.

01:02:01: Mein Gott, ich sehe bestimmt total behemmat aus.

01:02:03: Das lenkt dich natürlich von allen körperlichen Erleben ab in dem Moment.

01:02:07: stattdessen sagst du interessanter gedanke kann ich jetzt nicht brauchen.

01:02:11: wo sitzt der?

01:02:12: der?

01:02:12: fühlt sich an wie hier so ein knubbel keine ahnung in der mahn ginge.

01:02:16: ich nehme diesen knubbel ohne ihn zu benennen und schiebe ihn runter da wo gerade die action ist nämlich das ist ja schöner am oben sitzen im schussbereich um es mal neutral auszudrücken und richtest deinen gesamten fokus darauf wie es sich gerade anfühlt, der Kontakt mit dem Körper deines Partners, wie du dich vielleicht ein bisschen nach vorne boigst, um die Auflagefläche zu vergrößern, was weiß ich, was ihr da so macht, wie sich von innen anfühlt und so weiter.

01:02:49: So schaffst du es, dich direkt wieder in den Körper zu holen, mein ich nur, das versuche ich, damit auszudrücken.

01:02:57: Probier's mal.

01:02:57: Also diese negativen Gefühle in den Schoß schieben.

01:03:01: mit ein paar Arbeitsschritten dazwischen, aber so als Endergebnis.

01:03:04: Ja.

01:03:05: Ja.

01:03:06: Also, die Gedanken quasi loszulassen wie so ein Luftballon und mit dem Gefühl zu bleiben.

01:03:14: Ja.

01:03:15: Das manifestiert sich ja im Körper.

01:03:18: Irgendwie.

01:03:18: Ein Drücken, einen Ziehen, Schieben, Killern, was weiß ich.

01:03:21: Ja, ich glaub,

01:03:22: da geht's vielen so.

01:03:25: Natürlich.

01:03:26: Ja, klar.

01:03:29: Also, dieses ... Den Körper anderer Leute kommentieren.

01:03:35: Ja, das ist ein eins aus sieb Mechanismus.

01:03:38: Wenn du als Frau mit einem Mann zusammen bist und der so was macht, dann weißt du schon, dass er gar nicht richtig mit dir connectet ist.

01:03:46: Kannst ihn rausschmeißen oder selber gehen, wo man gerade ist.

01:03:51: Ja, das ist ganz einfach.

01:03:53: Eigentlich herrlich, ich hab Mechanismus.

01:03:55: Muss echt dankbar dafür sein.

01:03:56: Jetzt sind wir auch über ein Jahr zusammen.

01:03:59: Und man denkt, es geht dann irgendwie schon in die langfristige Beziehung, eben fallen lass.

01:04:05: Weil am Anfang, wenn man sich kennenlernt, ist alles neu und keine Ahnung.

01:04:08: Klogeräusche sind blöd und was auch immer, der Zug ist schon lange abgefahren.

01:04:12: Es gibt übrigens eine Studie, die festgestellt hat.

01:04:15: Habe ich schon mal gesagt noch.

01:04:17: Das Paar, die voreinander püpen, natürlich nicht dauerhaft.

01:04:22: glücklicher sind, weil sie sich freier fühlen.

01:04:24: Ja, please continue.

01:04:26: Ja, nee, Jake, haben wir schon gehört.

01:04:28: Oder es ... Männer haben eh eine höhere Pupsfrequenz für dich, aber ja, gut.

01:04:33: Ähm, und ... ja, und da aber selbst trotzdem, obwohl wir jetzt schon länger zusammen sind voneinander pupsen und was auch immer, kommen so Gedanken immer wieder hoch, weil man denkt, keine Ahnung, irgendwann würde aufwachen und denken, nee, das ist es nicht.

01:04:51: Selbst wenn.

01:04:53: Und dann?

01:04:55: Da bin ich sehr traurig.

01:04:57: Ja, und dann geht das Leben weiter.

01:05:00: Da hast du recht.

01:05:04: Also, wenn du in der Hoffnung lebst, dass nichts Negatives passiert, kann man es auch lassen.

01:05:14: Es wird immer was Negatives passieren.

01:05:15: Es kann man das Teil des Lebens ist.

01:05:17: Ganz einfach.

01:05:18: Das ist eine Ehr so, das sind so diese Szenarien, die du im Kopf ausmalst.

01:05:21: Das möchte ich mir überhaupt nicht unterstellen.

01:05:23: Und er hat mir nicht einmal eine Sekunde dieses Gefühl.

01:05:26: Null geben.

01:05:27: Aber es sind halt diese tiefen Unsicherheiten, die ich mit mir rumschleppe.

01:05:30: Genau, aber es sind deine, nicht seine.

01:05:32: Ja.

01:05:33: Ja.

01:05:34: Ja, spannendes Thema.

01:05:36: Ich bin gespannt, wo das noch so hindrifftet.

01:05:38: Aber ich find's sehr schön, tatsächlich dann, ich rede jetzt momentan tausendmal lieber bei Sex als über ... Ähm ... Essen.

01:05:47: Essen, ja.

01:05:47: Ja, gut.

01:05:48: Toll.

01:05:49: Ja.

01:05:50: Und ... das ist auch für dich ein nützliches ... Der nützlichere Themenbereich, gerade.

01:05:57: Ja.

01:05:57: Also, ja.

01:06:00: Und ich hoffe, dass du bald den Kopf vor Freie kriegst, damit's bei dir wieder rampazammermäßig ...

01:06:05: Ja, ich muss einfach mal mich ausruhen.

01:06:08: Aber sagen wir in dem Stadion, wenn du komplett ... Was ist denn so eine ... Ich möchte ... Es geht nicht ums Vergleich, sondern so eine Frequenz, wo du sagst, das würde dir taugen.

01:06:20: Das käme darauf an, wie Sex angeboten wird oder wie ich Sex initiiere.

01:06:28: Initierst du das oder möchtest du, dass er das macht?

01:06:32: Meistens macht er es, weil er glaubt, so ein bisschen das morgenlatte Deutel.

01:06:44: ohne da ins Detail gehen zu wollen.

01:06:46: Und darum bleibt mir recht wenig Spielraum.

01:06:48: Wenn ich es initiiere, dann aber momentan auch eher aus einem Entspannungsgedanken.

01:06:55: Nicht, weil ich denke, ich will jetzt das tantrische Vereinigungserlebnis mit dem Universum.

01:07:01: Sondern eher, ach komm, let's do it.

01:07:04: Aber das ist wirklich darauf zurückzuführen, dass ich massiv überarbeitet bin gerade.

01:07:10: Also ... Da geht einfach nichts.

01:07:13: Das ist alles, was in mir so los ist.

01:07:16: Blick auf.

01:07:17: Ist da ein Licht am Ende des Tunnels?

01:07:19: Irgendwann?

01:07:21: Ja, irgendwann bestimmt.

01:07:23: Aber irgendwann bestimmt.

01:07:24: Wo wir auch noch unseren Podcast hatten, war das ja schon ein Thema.

01:07:27: Ja,

01:07:28: es ist einfach zu viel.

01:07:29: Ich brauche mehr Personal.

01:07:30: Es hilft nichts.

01:07:33: Na ja.

01:07:34: Aber ich hatte eben noch ein Gedanken zu dem Sexthema.

01:07:36: Und jetzt hat er sich leider verflüchtigt.

01:07:40: Aber ... Ach so, genau, nee, es war eigentlich so.

01:07:43: Also abschließend, ja, das Schöne an Beziehungen ist ja.

01:07:47: Und ich finde, der wirklich größte Vorteil, wenn du jemanden hast, mit dem du dich gemeinsam weiterentwickeln kannst und der Lust hat, das zu erforschen.

01:07:56: Und ich freue mich wahnsinnig für dich, dass du so jemanden gefunden hast.

01:08:00: und völlig unabhängig davon, wie lange das ist.

01:08:04: Jetzt!

01:08:05: Jetzt hast du jemanden, der das mit dir macht.

01:08:08: Und das ist ganz, ganz toll.

01:08:10: Vielen, vielen Dank, dass du da warst.

01:08:12: Danke schön, dass ich wieder hier sein durfte.

01:08:15: Das war Paula Liemlern und wenn ihr auch mal dabei sein wollt, dann schreibt mir eine Nachricht.

01:08:19: Am besten auf Instagram, The Real Paula Lambert, wenn ich da, wenn ich nicht antworte, schreibt noch mal noch eine Notiz in eigener Sache.

01:08:25: Ich geh auf Tour, und zwar ab September, sechsundzwanzig.

01:08:28: Tickets gibt's jetzt schon in meiner Bio auf Instagram.

01:08:32: Und natürlich überall, wo es Tickets gibt.

01:08:33: Ich freu mich auf euch.

01:08:34: Tschüss.

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